
„Wir haben Respekt vor dem Wettbewerb und dem Gegner, zugleich liegt unser Fokus aber voll und ganz auf dem Weiterkommen“, betonte Hjulmand, dessen Team von 1.500 Bayer 04-Fans vor Ort unterstützt wird, auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag. Über die Ostwestfalen, die als Zweiter im Unterhaus zuletzt sechs Ligasiege in Serie holten, sagte der 53-Jährige außerdem: „Unser Respekt für sie ist voll da. Sie haben eine sehr gute Mannschaft und machen seit Jahren gute Arbeit. Sowohl was die Ausbildung von Spielern angeht, aber auch die Entwicklung von jungen Trainern.“
Angesprochen auf den jüngsten mehrwöchigen Ausfall von Ezequiel Fernández (Bänderverletzung im Knie) erklärte Hjulmand: „Das ist natürlich ein Rückschlag für die Mannschaft und für ihn. Aber unser Fokus liegt auf den Spielern, die einsatzfähig sind. Und da haben wir neben Aleix Garcia und Robert Andrich mit Ibo (Maza, Anm. d. Red.), Jonas (Hofmann) und auch Malik (Tillman), wenn er zurück ist, sehr gute Optionen. Dazu kommen Jeremiah und Naba Mensah aus der U19.“
Erwähnter Tillman „kommt bald zurück. Für München wird es eng, vielleicht gegen Benfica“, so die Einschätzung Hjulmands. Außerdem weiterhin fehlen werden Nathan Tella und Lucas Vázquez. Letzterer holte sich im Finale des spanischen Pokals Copa del Rey aus der Vorsaison eine Rote Karte ab und wurde folglich für zwei Spiele gesperrt. Da der Routinier erst nach dem Erstrunden-Duell der Werkself in Großaspach (4:0) nach Leverkusen kam, ist die Partie in Paderborn die erste von zweien im DFB-Pokal, die Vázquez gesperrt passen muss.
Erfreuliche Personal-News gibt es dagegen auf der Angreifer-Position: Neben U20-WM-Rückkehrer Alejo Sarco ist auch Patrik Schick wieder eine Alternative, wie er bei seinem Kurzeinsatz am vergangenen Sonntag gegen den SC Freiburg (2:0) bewies. „Patrik hat sehr gut gearbeitet für sein Comeback. Und auch in den letzten Tagen hat er weitere Schritte gemacht“, lobte Hjulmand. Einen möglichen Startelf-Einsatz des tschechischen Torjägers aber ließ der Trainer noch offen: „Ich werde jetzt einen Tag vor dem Spiel nicht öffentlich verraten, wer spielt und wer nicht. Wir haben vorne drin mit Chris (Christian Kofane, Anm. d. Red.), Patrik, Alejo und auch Martin (Terrier) sehr gute Optionen.“
Auch bei der Frage, wer gegen den SCP07 zwischen den Pfosten stehen wird, ließ sich Hjulmand nicht in die Karten schauen: „Mark (Flekken, Anm. d. Red.) ist unsere klare Nummer eins, er hat unser volles Vertrauen. Gleiches gilt aber definitiv auch für Janis (Blaswich) und Lombo (Niklas Lomb). Sie alle arbeiten unglaublich gut. Wer letztlich spielt, seht ihr morgen um 18 Uhr in Paderborn.“

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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