
Bayer 04 behauptete sich nach den Treffern von Stefan Kießling, Hakan Calhanoglu und Lars Bender mit 3:0 in Lotte, das damals noch in der Regionalliga ansässig war. Mittlerweile ist das Team von Trainer Ismail Atalan als Aufsteiger in der 3. Liga tätig – und das mit durchschlagendem Erfolg. Hier gibt’s den Gegner-Check.
Position
Die ist für einen Neuling schon fast überragend. Nach zwölf Spieltagen rangiert Lotte auf Platz vier, das 1:0 vom Wochenende gegen Preußen Münster war bereits der sechste Saisonsieg. Die Euphorie nach der Regionalliga-Meisterschaft und dem Aufstieg hat das Team also ziemlich nahtlos auch in die neue Klasse transportiert. Keeper Benedikt Fernandez ist indes bemüht, den Ball erst mal betont flach zu halten. „Wir dürfen uns nicht blenden lassen, unser primäres Ziel bleibt der Nichtabstieg.“
Personal
Lottes 31-jähriger Torhüter, einer von vier Akteuren mit Leverkusener Vergangenheit, ist seit Jahren Publikumsliebling, ein verlässlicher Rückhalt der Sportfreunde und gehört zu den besten Schlussmännern der Liga. „Ich hätte mir diesmal einen anderen Gegner gewünscht, Bayer 04 stellt für uns einen sportlich kaum zu bezwingenden Gegner dar“, sagt Fernandez, der von 2000 bis 2011 das Trikot der Werkself trug. Auch Lottes Kapitän und Abwehrchef Gerrit Nauber spielte in der Jugend und bei den Amateuren für Bayer 04, ehe er sich 2012 den Sportfreunden Lotte anschloss. Gleiches gilt für André Dej und Alexander Hettich, der die U19 von Bayer 04 2007 gegen Bayern München in der Verlängerung zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft schoss.
Potenzial
„Lotte ist ein bekannt starker Gegner. Wir wissen, dass da viel Arbeit auf uns zukommen wird“, sagte Bayer 04-Trainer Roger Schmidt schon gleich nach Bekanntwerden des Zweitrunden-Loses. Was die Mannschaft aus der 14.000 Einwohner-Gemeinde am Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück drauf hat, musste in dieser Saison auch schon Werder Bremen schmerzhaft erfahren. In Runde eins des DFB-Pokals sorgte Lotte mit dem 2:1-Erfolg gegen Werder für ein ganz spektakuläres Ausrufezeichen. Die Mannschaft weiß also, dass sie auch einen Erstligisten bezwingen kann – das macht sie prinzipiell auch für Bayer 04 gefährlich.
Probleme
Die sind bei Lotte aktuell nicht auszumachen. In der Meisterschaft läuft's rund, und jetzt kommt das Bonusspiel im Pokal für die Sportfreunde, die gegen die Werkself ein volles Haus mit rund 10.000 Zuschauern im Frimo-Stadion erwarten. Wenn überhaupt, hatte Lottes Coach Atalan zuletzt höchstens mal kleinere Defizite in der Offensive zu monieren. „Manchmal fehlt uns noch die Entschlossenheit, Angriffe besser abzuschließen“, sagte er kürzlich nach dem 1:1 beim VfR Aalen.
Prognose
Einige Jahre lang war Lotte stets haarscharf am Sprung in die 3. Liga vorbeigeschrammt, verlor etwa 2013 die Aufstiegsrelegation gegen RB Leipzig. Jetzt aber hat sich der Klub nach drei Vizemeisterschaften und zwei Titeln in der Regionalliga endlich in den Kreis der dritten Profiliga einsortiert. Vieles deutet daraufhin, dass es sich nicht nur um ein Intermezzo handelt. Zumal sich nach dem Aufstieg auch im Umfeld vieles bewegt hat: eine neue Tribüne wurde gebaut, auch der Kreis der Sponsoren erheblich erweitert.


BIOGENA ist neuer Performance-Partner der Frauen-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. In einer zunächst auf drei Jahre angelegten Kooperation bündeln der Werksklub und das österreichische Premium-Unternehmen für Mikronährstoffe ihre Kompetenzen rund um Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Spitzenperformance.
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Exklusive Einblicke für rund 100 Kinder der Bayer 04-Fußball Akademie: Im Rahmen des Sommercamps ging es für die Nachwuchs-Kicker am Dienstagmittag, 21. Juli, ins Innere der BayArena, wo sie im Pressekonferenzraum mit den Werkself-Torhütern Janis Blaswich und Simeon Rapsch verabredet waren. Die beiden Profis nahmen sich viel Zeit und beantworteten jede Frage des wissbegierigen Publikums – ob nach dem eigenen Werdegang oder dem ersten Eindruck vom neuen Trainer. Schließlich blieb auch noch Zeit, die Autogrammwünsche der jungen Fans zu erfüllen.
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Bereits zum siebten Mal veranstaltete der TSV Bayer 04 am vergangenen Samstag, 18. Juli, sein Para Leichtathletik Heimspiel im Manforter Stadion auf der Fritz-Jacobi-Anlage – und die Leverkusener Athletinnen und Athleten machten dem Titel des Wettkampfes alle Ehre: Gleich drei neue deutsche Rekorde stellten die TSV-Talente auf, derweil freute sich der Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter im Weitsprung Markus Rehm über ein gelungenes Comeback nach über einem halben Jahr Verletzungspause.
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Nach der Absage des ursprünglich für den 1. August angesetzten Testspiels beim FC Carl Zeiss Jena hat Bayer 04 kurzfristig einen neuen Gegner gefunden. Im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion trifft die Werkself um 11 Uhr (Stadionöffnung: 9.30 Uhr) auf den Drittligisten Rot-Weiss Essen. Tickets für Heimfans sind ab sofort erhältlich.
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