Die letzten beiden Duelle hatte Schwarz-Rot für sich entschieden: Im Oktober 1995 gab es ebenfalls im Achtelfinale nach einem 4:4 n.V. einen 4:1-Erfolg im Elfmeterschießen; im September 2002 gewann Bayer 04 in der 1. Runde mit 1:0. Lediglich im ersten Pokal-Duell in der Saison 1981/82 hatte sich RW Essen mit 4:1 in der 3. Runde durchgesetzt.
Zwar geht die Werkself am Dienstagabend als klarer Favorit ins Rennen – immerhin steht Bayer 04 zum siebten Mal in den vergangen acht Jahren im Achtelfinale und kam im Pokal gegen Teams aus der vierthöchsten Spielklasse oder tiefer immer eine Runde weiter –, doch Essen hat in dieser Saison schon zwei Teams überrascht. „Mit Bielefeld und Düsseldorf haben sie zwei gute Gegner aus dem Wettbewerb geworfen. RWE hat eine gute Mannschaft, wir haben uns dementsprechend vorbereitet. Wir wollen schließlich nicht die nächste Überraschung werden, also müssen wir morgen eine gute Leistung abrufen“, sagte Peter Bosz auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Für Essen ist es womöglich das Spiel des Jahres, doch „auch für uns ist es eine wichtige Partie“, stellt Bosz klar, der mit einem defensiv agierenden Gegner rechnet. „Ich denke, wir werden sie hinten reindrängen. Essen wird kompakt verteidigen und hoffen, durch Konter gefährlich zu werden. Daher müssen wir unsere Restverteidigung gut organisieren. Und vorne natürlich Tore schießen.“
Obwohl die Ausbeute in der Liga zuletzt eher mau war, „brauchen wir keine Panik zu bekommen. Wir analysieren, was wir falsch machen und trainieren daraufhin unsere Abläufe“, versichert der Cheftrainer. „Wir müssen morgen möglichst unsere erste Möglichkeit nutzen und uns weitere Chancen herausspielen, damit fängt es an.“
Doch wer bei der Werkself auf Torejagd geht, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Nach dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei RB Leipzig waren einige Spieler angeschlagen. Moussa Diaby, der in der 59. Minute nach einem Schlag aufs Knie ausgewechselt worden war, hat am Sonntag nicht mittrainiert, ebenso wie Leon Bailey, der krankheitsbedingt fehlte. Nur wenn sie das Abschlusstraining absolvieren können, seien beide eine Option für den Kader am Dienstagabend. Entscheidend wird die letzte Einheit auch für Sven Bender sein sowie Neuzugang Jeremie Frimpong, der am Sonntag erstmals mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz stand.
Grundsätzlich zeigte sich Bosz offen für personelle Veränderungen, unterstrich allerdings auch: „Wir wollen gewinnen. Daher werde ich die Spieler einsetzen, von denen ich denke, dass sie uns am meisten helfen.“

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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In einem ausgeglichenen Topspiel trennten sich die Bayer 04-Frauen vom Tabellendritten Eintracht Frankfurt 1:1. Kapitänin Carolin Simon und Torschützin Estrella Merino Gonzalez ordnen im Interview die Leistung der Werkself ein.
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