
Im Vergleich zum 3:1-Liga-Erfolg am vergangenen Wochenende bei Eintracht Frankfurt veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf auf drei Positionen: Für Arthur übernahm Lucas Vázquez die rechte Schiene, Ezequiel Fernández wurde im Zentrum von Exequiel Palacios ersetzt und anstelle von Christian Kofane rückte Patrik Schick in die Spitze. Die von Hjulmand auf der Pressekonferenz vor der Partie angesprochene „große Motivation“ im Pokal war der Werkself direkt anzusehen: Vom Anpfiff weg verbuchte Schwarz-Rot mehr Spielanteile, St. Pauli stand abgesehen von einer Möglichkeit nach einer Ecke in Minute vier tief und lauerte.
Nach einer Viertelstunde hebelte die Werkself die gut sortierte Kiezkicker-Defensive zum ersten Mal aus. Eine Vázquez-Flanke fand in der Mitte Martin Terrier, dessen Kopfball aber geblockt wurde. Nur eine Minute später kam Schick dem Führungstreffer noch näher, als er Pauli-Schlussmann Ben Voll bereits ausgetanzt hatte und sein Abschluss auf der Linie von Abwehrmann Karol Mets geklärt wurde. Eigentlich hatten sich die Gäste in den Folgeminuten mehr Chancen erarbeitet, da schlug die Werkself eiskalt zu: Der aktive Terrier schnappte sich die Kugel an der Strafraumgrenze und versenkte ansatzlos und volley im linken unteren Eck (32.). Beinahe hätten die Kiezkicker noch vor der Pause zurückgeschlagen. Weil Martijn Kaars das Leder jedoch über das Gehäuse setzte (39.), ging es mit der Bayer 04-Führung in die Kabinen.







Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste mutig und hatten in Person des eingewechselten Ricky-Jade Jones die erste gute Tormöglichkeit (49.). Auf der anderen Seite klärte Tomoya Ando kurz vor dem einschussbereiten Schick (59.). Wenig später ließ sich der Tscheche dann aber nach einer Hereingabe von Aleix Garcia nicht noch einmal bitten und traf per Direktabnahme zum vielumjubelten 2:0 (63.). Der zweite Leverkusener Treffer zeigte Wirkung bei den Kiezkickern, die der Werkself nun mehr Räume boten und in Minute 75 Glück hatten, dass der Distanzschuss des eingewechselten Jonas Hofmann nur an den Pfosten klatschte. Doch auch er bekam in der Nachspielzeit noch eine Chance und diesmal saß sein strammer Abschluss perfekt (90.+3). Das in Anbetracht der konzentrierten zweiten Hälfte der Leverkusener verdiente 3:0 beschert der Hjulmand-Elf den dritten Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal in Folge.








Am kommenden Samstag, 7. Februar, geht es für die Werkself um 15.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga weiter. Eine Woche später, am 14. Februar, gastiert erneut der FC St. Pauli in der BayArena. Anpfiff der Liga-Partie am Karnevalssamstag ist ebenfalls um 15.30 Uhr. Eine Übersicht über die aktuellen Stände zu den Ticket-Verkäufen gibt es HIER.
Die Statistik:
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (57. Arthur), Palacios (57. Fernández), Garcia (88. Badé), Grimaldo - Tillman, Terrier (65. Hofmann) - Schick (88. Kofane)
St. Pauli: Voll - Ando, Mets, Oppie (46. Saliakas) - Sands, Rasmussen (88. Ceesay) - Fujita (68. Irvine), Sinani, Pyrka - Kaars, Pereira Lage (46. Jones, 80. Hara)
Tor: 1:0 Terrier (32.), 2:0 Schick (63.), 3:0 Hofmann (90.+2)
Gelbe Karten: Garcia - Fujita, Ando
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Nürnberg)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

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