Nach drei Spieltagen schien die Situation aussichtslos. Juventus Turin führte die Gruppe mit sieben Punkten an, Atletico war mit ebenfalls sieben Zählern Zweiter, und Bayer 04 stand bei null Punkten. Doch dann gewann die Werkself zweimal, und Atletico holte aus den zwei Spielen keinen Punkt. Bayer 04 also im Aufwind, Atletico in einem Abwärtstrend. Für Bosz ein psychologischer Vorteil? „Leider nicht. Fakt ist: Wir sind immer noch einen Punkt dahinter. Und Atletico spielt zu Hause gegen Moskau. Lok hat nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren.“
Abgesehen davon machte der Niederländer deutlich: Bayer 04 will das Duell mit der Alten Dame für sich entscheiden und so seinen Anteil für das mögliche Wunder leisten. Sollte die Werkself gewinnen, und Atletico keinen Dreier einfahren, stünden die Leverkusener nach dem Fehlstart mit drei Niederlagen doch noch in der K.o.-Runde der Champions League. Das hat seit Einführung der Königsklasse im Jahr 1992 erst ein Verein geschafft: Newcastle United in der Spielzeit 2002/03.
Klar ist derweil, dass Coach Bosz zwei Akteure aus seinem Kader vom Duell mit dem FC Schalke 04 (Endstand: 2:1) streichen muss. Der Grund: Die CL-Bestimmungen sehen lediglich einen 18-Mann-Kader vor. „Den Rest werdet ihr morgen sehen“, so der Niederländer auf die Frage nach einer möglichen Personalrotation. Fest steht hingegen, dass Nadiem Amiri, der im Heimspiel gegen Atletico Madrid die Rote Karte gesehen hatte, noch gesperrt ist; dafür rückt Jonathan wieder in den Kader. Seine Zwei-Spiel-Sperre gilt ausschließlich für die Bundesliga.
Spielmacher Kai Havertz, der den Journalisten auf der PK ebenfalls Rede und Antwort stand, freut sich auf das Duell mit dem italienischen Rekordmeister – und die Begegnung mit Torwart-Legende Gianluigi Buffon. Der 20-Jährige: „Gigi ist eine Legende. Für mich war und ist er trotz der unterschiedlichen Positionen ein großes Vorbild. Solche Spieler prägen den Fußball. Nicht zuletzt, weil er schon so lange dabei ist.“
Havertz wurde auch zu den stets kursierenden Wechselgerüchten befragt, und bezog dazu klar Stellung. „Das interessiert mich 0,0. Wir haben wichtige Spiele vor der Brust. Der Fokus liegt aktuell voll auf Leverkusen. Ich war in den vergangenen Wochen verletzt und bin jetzt froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Das ist für mich gerade das Wichtigste“, erklärte der deutsche Nationalspieler. Bosz ist glücklich, seine Nummer 29 zurück auf dem Feld zu haben. Ein Erfolg gegen Juventus sei nur mit einer geschlossenen Teamleistung möglich. Der Werkself-Cheftrainer abschließend: „Wir können Juve nur gemeinsam schlagen!“
Weitere Infos zur Partie:
Schiedsrichter: Benoît Bastien (Frankreich)
Live-Übertragung: DAZN
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