Aufgrund der Niederlage gegen den russischen Vertreter sei die Situation in der Gruppe in den ausstehenden fünf Spielen nun deutlich schwieriger geworden, gab Bayer 04-Geschäftsführer Rudi Völler vor dem Abflug zu Protokoll. Vor dem Duell beim italienischen Serienmeister und aktuellen Tabellenzweiten der Serie A stehe man bereits unter Zugzwang: „Jetzt müssen wir beim großen Favoriten ein absolutes Top-Spiel abliefern und versuchen zu punkten.“
Ähnlich sieht es auch Peter Bosz. „Wir hatten uns vorgenommen, unser Heimspiel gegen Moskau zu gewinnen. Das hat nicht geklappt. Jetzt müssen wir anderweitig die Punkte holen. Und dafür ist morgen die erste Möglichkeit“, sagte der Cheftrainer der Werkself auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel im vor gut acht Jahren neueröffneten, hochmodernen Juventus Stadium (41.507 Plätze).
Gegen das Starensemble von Trainer Maurizio Sarri, der im Mai diesen Jahres noch mit dem FC Chelsea die Europa League gewann, sei vor allem eine disziplinierte Mannschaftsleistung wichtig, so Bosz. Das betonte auch Lukas Hradecky, der neben dem 55-Jährigen auf dem Podium Platz nahm: „Wir wissen, dass uns morgen eine schwierige Aufgabe erwartet. Wir müssen alle zusammen kompakt verteidigen und für Ronaldo, Pjanic, Higuain und wie sie alle heißen möglichst wenig Räume lassen.“ Angst vor den großen Namen des Champions-League-Siegers von 1996 und Finalisten von 2015 und 2017 hat die Nummer 1 der Werkself unterdessen keine: „Wir konzentrieren uns in erster Linie darauf, selbst eine gute Leistung zu bringen. Und wenn uns das gelingt, ist alles möglich.“
Dass die „Alte Dame“ auf nationaler Ebene heimstark ist, hat sich inzwischen rumgesprochen: Zuletzt unterlagen die Schwarz-Weißen in einem Pflichtspiel vor heimischem Publikum im April dieses Jahres: Das 1:2 im Königsklassen-Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam bedeutete im Frühjahr das Aus. Der Blick in die Statistik verrät: Noch nie gab es für Juventus im Europapokal zwei Heim-Niederlagen in Serie. Die Werkself könnte also für ein Novum sorgen. Und immerhin: Die Turiner verloren drei ihrer jüngsten sechs Heimspiele auf internationaler Bühne – genauso viele wie in den 65 Europapokal-Heimauftritten zuvor.
Beim insgesamt dritten Aufeinandertreffen mit der „Alten Dame“ muss Peter Bosz einzig auf Leon Bailey (Muskelfaserriss) verzichten. Karim Bellarabi, der zuletzt gegen Augsburg passen musste, hat seine Virusinfektion auskuriert und ist ebenso mit nach Turin geflogen wie Joel Pohjanpalo, der am Samstag erstmals seit 599 Tagen wieder bei einem Pflichtspiel im Werkself-Kader stand.


Happy Birthday, Patrik Schick! Zu seinem Ehrentag darf sich nicht nur der tschechische Torjäger selbst über Geschenke und hoffentlich viele weitere Treffer freuen – auch Bayer 04-Fans können sich exklusiv am heutigen 24. Januar beim Kauf eines Trikots der Werkself den Flock mit der Nummer 14 gratis dazu sichern! Zusätzlich wird unter allen Käufern in der kommenden Woche ein Matchworn-Trikot des nun 30-Jährigen verlost.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Mit einem Last-Minute-Treffer schoss Kristin Kögel die Bayer 04-Frauen zum umjubelten 2:1-Sieg in Unterzahl beim 1. FC Union Berlin. Im Werkself-TV-Interview geben die Siegtorschützin und Vanessa Fudalla, die per direktem Freistoß ausgeglichen hatte und Kögels Treffer vorbereitete, Einblicke in ihre Gefühlswelt.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Erfolgs der Bayer 04-Frauen beim 1. FC Union Berlin am 15. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Trotz eines stark dezimierten Kaders und in Unterzahl haben die Bayer 04-Frauen einen erfolgreichen Pflichtspiel-Start in das Jahr 2026 hingelegt. Beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin gewann die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dank eines Last-Minute-Treffers am Freitagabend 2:1 (0:1). Vor stimmungsvoller Kulisse im Stadion An der Alten Försterei trafen Vanessa Fudalla per direktem Freistoß (78.) und Kristin Kögel (90.+2) in der Nachspielzeit für die Werkself, die ohne insgesamt zehn Spielerinnen auskommen musste. Damit eroberte Schwarz-Rot zum Auftakt des 15. Spieltags mindestens für eine Nacht Platz fünf.
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