
Der Cheftrainer erinnerte sich aus den Spielen in St. Petersburg und Minsk noch gut an den Fanclub „Russische Pillendreher“, der Bayer 04 stets aus der Ferne die Daumen drückt und bei Begegnungen in Osteuropa immer dabei ist.
Schmidt nahm sich zusammen mit Kevin Kampl und Julian Brandt nach dem Abendessen eine gute halbe Stunde für einen netten Plausch mit den jungen Anhängern, die ihre Idole nur sehr selten zu Gesicht bekommen. Dass das Treffen dann gleich so vertraut ablief, überraschte Andrey, den Gründer der „Pillendreher“, umso mehr. „Ich war wirklich baff“, sagte er und ergänzte mit einem Lächeln: „Wahrscheinlich kann ich jetzt ein ganzes Buch schreiben.“
Fanclub in Osteuropa
In seiner Freizeit übersetzt Andrey Berichte über Bayer 04 ins Russische und postet sie in Foren und Sozialen Netzwerken. So hat sich über die Jahre eine echte Bayer 04-Gemeinschaft im russischsprachigen Raum entwickelt, die sich dann zu einem Fanclub zusammengeschlossen hat. Die „Russischen Pillendreher“ waren geboren. Klar, dass das Herz jedes einzelnen höher schlug, als der ZSKA Moskau aus dem Lostopf gezogen wurde und klar war, dass die Werkself wieder in ihre Nähe kommt. „Das war der pure Glücksmoment“, sagt Andrey.
Mitgebracht hatten er und die anderen auch kleine Präsente für den Cheftrainer und seine zwei Akteure, die dankten es und signierten nach den anregenden Gesprächen auf Englisch zahlreiche Schals und Trikots und lächelten für Selfies in die Kamera. „Das werde ich so schnell nicht vergessen“, sagte Andrey, ehe er sich mit seinen Freunden wieder auf den Heimweg in die Kälte Moskaus machte. Doch am nächsten Abend steht schon ein weiteres Highlight an: Einige Fanclub-Mitglieder sehen ihr Lieblingsteam dann zum ersten Mal überhaupt spielen.

Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Ob der entscheidende Pass, die perfekte Flanke oder das beste Zuspiel: Bei den fünf schönsten Vorlagen der Lizenzmannschaft im Jahr 2025 ist alles dabei. Daran beteiligt? Unter anderem Aleix Garcia, Ibrahim Maza und Arthur...
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