
Die alte Dame holte in der vergangenen Saison mal wieder das Double in Italien. 35 Mal insgesamt gewann Juve den Scudetto, zuletzt acht Mal in Folge, 13 Mal dazu den italienischen Pokal. Auch international kann sich die Trophäensammlung sehen lassen, neben Bayern München, Ajax Amsterdam und FC Barcelona ist Juve der einzige Verein, der alle drei Europapokale gewonnen hat: Champions-League-Sieger 1996, Europokalsieger der Landesmeister 1985, Weltpokalgewinner 1997 und 1986, UEFA-Cup-Sieger 1997 und 1985, Europokalsieger der Pokalsieger 1984.
Juves aktuelles Team, von Maurizio Sarri gecoacht, will sich endlich mal wieder zum Champion von Europa küren. In der vergangenen Saison warf Turin im Achtelfinale der Königsklasse Atlético Madrid mit 0:2 und 3:0 aus dem Rennen, ehe im Viertelfinale etwas überraschend das Aus gegen Ajax Amsterdam folgte (1:1 und 1:2). Juves Mannschaft liest sich wie eine Weltauswahl, angeführt von Rekordtorschütze Cristiano Ronaldo (126 Tore in 162 Spielen der UCL). In dieser Saison ist Innenverteidiger Matthis de Ligt, mit über 85 Millionen Euro von Ajax ausgelöst, der spektakulärste Transfer. Auch die übrigen Namen sprechen für sich: Szczesny und Buffon im Tor, Bonucci und Chiellini in der Abwehr, Emre Can und Sami Khedira, Aaron Ramsey und Adrien Rabot im Mittelfeld, Douglas Costa, Juan Cuadrado, Paulo Dybala und Gonzalo Higuain in der Offensive.
Stadion: Allianz Stadium, 41.507 Plätze
Beinahe könnte man bei Bayer 04 versucht sein, bei diesem Gegner an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ zu denken: Die Werkself bekommt es auf internationaler Pflichtspielebene bereits zum vierten Mal mit Atlético zu tun. In der Champions League 2016/17 war für die Schwarz-Roten gegen die Madrilenen ebenso im Achtelfinale Schluss (2:4 und 0:0) wie auch zwei Jahre zuvor (1:0 und 0:1) im dramatischen Elfmeterschießen im Estadio Vicente Calderón (2:4). Erstmals waren sich beide Teams in den Gruppenspielen der Europa League 2010/11 begegnet (1:1 und 1:1). In der vergangenen Saison schied Atlético im Achtelfinale der Champions League gegen Juve aus und wurde Vizemeister in Spanien hinter Barca.
Trainer bei Atlético ist seit neun Jahren der Argentinier Diego Simeone, bestens bekannt noch aus den vergangenen Duellen mit der Werkself. Die Colchoneros, zehnmal Meister und Pokalsieger in Spanien, dreimal Europa-League-Sieger (zuletzt 2018) und Weltpokalsieger (1975), haben in diesem Sommer erhebliche Veränderungen im Kader vorgenommen: Antoine Griezmann (Barca/120 Mio), Lucas Hernández (Bayern/80 Mio), Rodri (ManCity/70 Mio), Gelson Martins (Monaco/30 Mio) brachten gewaltige Transfererträge, Routiniers wie Filipe Luis (Flamengo), Diego Godin (Inter Mailand) und Juanfran (Sao Paulo) gingen ablösefrei. Spektakulärster Neuzugang ist Joao Félix, der für 126 Millionen Euro von Benfica Lissabon als Griezmann-Nachfolger geholt wurde. Weitere Top-Stars: Torhüter Jan Oblak, Saúl Niguez und Koke im Mittelfeld, Diego Costa und Àlvaro Morata im Angriff.
Stadion: Wanda Metropolitano, 67.829 Plätze
Das Team aus der russischen Hauptstadt ist die Unbekannte in der Gruppe D für Bayer 04. In der vergangenen Saison wurde Lokomotive Vizemeister in der Premier Liga hinter Zenit St. Petersburg und holte den russischen Pokal durch einen 1:0-Erfolg gegen Ural Jekaterinburg. Es war in der Vereinshistorie der zehnte nationale Cupsieg bei drei Meisterschaftsgewinnen. In der vergangenen Spielzeit scheiterte Moskau in der Gruppenphase der Champions League und verlor dabei auch zweimal gegen Schalke 04 (0:1 und 0:1). Den einzigen Sieg fuhr Lokomotive im Gruppenspiel gegen Galatasaray Istanbul mit 2:0 ein, aus den übrigen fünf Partien holte der Klub nichts Zählbares mehr.
Im Team von Trainer Juri Sjomin stehen einige Akteure, die auch aus der Bundesliga bekannt sein. Der mittlerweile 33-jährige Innen- und Außenverteidiger Vedran Corluka war sogar schon für die Werkself tätig und bestritt 2012 sieben Bundesligaspiele für Bayer 04. Für geballte Routine stehen auch zwei ehemalige Schalker in Lokomotives Aufgebot: Abwehrspieler und Weltmeister Benedikt Höwedes (31) und Flügelspieler Jefferson Farfán (34). Mittelfeldspieler Joao Mário und Stürmer Èder, beide Europameister mit Portugal 2016, sind zwei weitere international erfahrene Kräfte Moskaus.
Stadion: RZD Arena, 27.320 Plätze

Ein Tor, zwei Trikots, drei Spieler: In dieser Challenge messen sich die Bayer 04-Profis Christian Kofane, Arthur und Farid Alfa-Ruprecht in ihrer Zielgenauigkeit. Wem gelingt es, aus drei unterschiedlichen Distanzen die meisten Trikot-Treffer zu erzielen? Geschossen wird jeweils zweimal aus 11, 16 und 25 Metern auf das neue Heimtrikot und das neue Auswärtstrikot der Werkself. Jeder Trikot-Treffer gibt einen Punkt. Die Latte ist dabei absolut tabu. Wer den Ball an den Querbalken hämmert, erhält einen Minuspunkt. Arthur, Kofi oder Farid – wer gewinnt die Shootout-Challenge?
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Bayer 04 ist zurück auf dem Rasen! Nach den ersten Trainingseinheiten bestreitet die Werkself am Samstag, 18. Juli, auch ihr erstes Testspiel der laufenden Vorbereitung. Ab 15.30 Uhr geht es in Monheim am Rhein gegen den Oberligisten Sportfreunde Baumberg. Fans, die bei der Partie nicht vor Ort sein können, können das Debüt von Cheftrainer Carles Martínez kostenlos im Livestream auf bayer04.de und in der Bayer 04-App sowie auf Werkself.tv (hier exklusiv für Mitglieder) verfolgen. Einfach einloggen und live dabei sein! Auch alle weiteren Testspiele der Werkself in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 werden kostenlos im Livestream hinter Login übertragen.
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Der Deutsche Fußball-Bund hat Bayer 04 auch für die Saison 2026/27 offiziell als weibliches Talentförderzentrum anerkannt. Bereits zum 1. Januar 2026 war der Werksklub als solches zertifiziert worden, nun wurde dieser Status erneuert.
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Bayer 04 Leverkusen bestreitet in der Saisonvorbereitung 2026/27 ein weiteres Testspiel im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion. Am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr/Stadionöffnung: 13.30 Uhr), empfängt die Werkself den belgischen Fußball-Erstligisten KRC Genk. Tickets für Heimfans sind ab sofort erhältlich.
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Im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27 bestreitet die Werkself ihr drittes Testspiel am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk. Werkself-TV zeigt die Partie live und in voller Länge im Stream ab 14.50 Uhr...