
„Kein Bonus nach dem Bonusspiel“ titelt etwa das Fachmagazin kicker und stellt fest: „Weil Atletico Madrid im Fernduell um das zweite Ticket im Parallelspiel gegen Lokomotive Moskau nicht patzte, war das Team von Peter Bosz unabhängig vom eigenen Ergebnis gegen die Italiener im Rennen um Platz 2 sowieso rechnerisch chancenlos. Die Ursache dafür, dass man in dieser schwierigen Gruppe am Ende nicht für die mögliche Sensation sorgen konnte, lag nicht im finalen Spieltag.“ Das 0:2 gegen den italienischen Serienmeister sei „eine unglückliche Niederlage für die Bayer-Mannschaft, die eine reife Leistung nicht zu krönen wusste.“ So sei Bayer 04 von Beginn an in die Offensive gegangen, heißt es in der kicker-Analyse. „Abgesichert wurde die Angriffslust von der starken rechten Abwehrseite mit Lars Bender und Dragovic sowie links mit dem disziplinierten Sinkgraven, der Diaby den Rücken freihielt. Dazu profilierte sich Aránguiz als Balljäger. Er und Demirbay rückten bei jeder Gelegenheit nach, um das Geschehen in Richtung Juventus-Tor zu verschieben, und Alario ging immer wieder energisch den ersten Aufbauspieler der Gäste an.“
Viel Lob für die Werkself-Spieler vom Fachblatt – und auch der Kölner Stadt-Anzeiger stimmt mit ein. Lars Bender habe hinten rechts Cristiano Ronaldo abgemeldet, Aleskandar Dragovic bescheinigt das Blatt „perfektes Timing im Zweikampf“. Charles Aránguiz sah der KStA als „starken Ballgewinner und –Verteiler, nicht nur im Zentrum, sondern überall“ und Moussa Diaby bereichere das Werkself-Spiel als „latenter Gefahrenherd dank seiner Schnelligkeit.“ Ob des Ergebnisses kommt der Anzeiger zu dem Fazit und der Überschrift: „Kein Platz für ein Wunder.“
Nicht nur den Spielern stellten die Berichterstatter gute Zeugnisse aus, auch die Anhänger der Werkself wurden gelobt. „Die Leverkusener Fans hatten sich für die Begegnung mit dem von Cristiano Ronaldo angeführten Serienmeister aus Italien offenbar vorgenommen, ihr Team besonders lautstark anzufeuern“, schreibt die Rheinische Post. „In der Anfangsphase feierten sie jede gelungene Grätsche von Aleksandar Dragovic, jeden gewonnen Zweikampf von Charles Aránguiz und jeden mutigen Abschluss von Moussa Diaby wie den Führungstreffer.“
Die BILD sieht die Werkself trotz Ausscheiden auf dem richtigen Weg. „Der Bayer-Auftritt macht gegen die Italiener macht Mut für die kommenden Aufgaben in der Europa League – und für das Rhein-Derby am Samstag in Köln“, so das Blatt, das vor allem den Auftritt in Hälfte eins lobt: „Bayer hält die Partie gegen die Juve-Stars um Cristiano Ronaldo (34), Gonzalo Higuain (32) und Gianluigi Buffon (41) lange offen, hat in der ersten Halbzeit 58 Prozent Ballbesitz.“ Allerdings, so das Blatt, „fehlt im zweiten Durchgang die klare Idee vor dem Buffon-Kasten.“
So entschied ein Treffer des fünfmaligen Weltfußballers auf der Gegenseite die Partie. „Zwar versuchte Bayer weiterhin alles, dann aber war Cristiano Ronaldo doch noch erfolgreich“, schreibt die Kölnische Rundschau. „Am Mittwoch überzeugte Bayer mit Entschlossenheit, doch Ronaldo, der schon im Hinspiel getroffen hatte, war vor 29 542 Zuschauern in der ausverkauften BayArena wieder einmal zu stark.“
Der EXPRESS blickt nach dem Ausscheiden aus der Champions League bereits voraus auf den Samstag: „Am Ende richteten die Fans ihren Fokus schon auf das Derby beim 1. FC Köln am Samstag. Neben diversen Gesängen (…) gab es auch ein Banner mit der klaren Aufforderung: Holt den Derbysieg!“

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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