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2.10.2019Champions League

Presseschau: „Juve lässt Bayer abblitzen“

Die Medien bescheinigen der Werkself nach der 0:3-Niederlage bei Juventus Turin großes Engagement, viel Ballbesitz und einen mutigen Beginn, bemängeln aber zugleich die fehlende Durchschlagskraft gegen die abgezockten Gastgeber. Einige Pressestimmen:
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Die Westdeutsche Zeitung schreibt: „Zwar zeigte Bayer gut eine Stunde lang eine disziplinierte Leistung und schaffte es auch, den fünfmaligen Weltfußballer Ronaldo in dessen erster Partie überhaupt gegen Leverkusen weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Nach einer offensiv aber zu harmlosen Vorstellung rückt das Ziel Achtelfinale in immer weitere Ferne. In den beiden kommenden Spielen gegen Atletico Madrid am 22. Oktober in Spanien und 6. November muss die Werkself zwingend punkten.“

Der Kölner Stadt-Anzeiger attestiert der Werkself zwar „eine Steigerung im Vergleich zum peinlichen 1:2 gegen Moskau - doch gegen die hochkarätig besetzten und enorm erfahrenen Italiener reichte Engagement alleine nicht aus. Es mangelte an Inspiration. Und folglich an gefährlichen Abschlüssen: Keeper Wojciech Szczęsny musste in 90 Minuten keinen Leverkusener Torschuss parieren.  … Leverkusen hatte zwar rund 60 Prozent Ballbesitz, wusste damit aber nicht viel anzufangen. Jeder sich andeutende Angriff wurde von den überragenden Zentrumsverteidigern Leonardo Bonucci und Matthjis de Ligt geklärt.“

Für die Kölnische Rundschau „steht Bayer Leverkusen bereits nach zwei Gruppenspielen in der Champions League mit dem Rücken zur Wand. … Die Rheinländer boten zwar eine engagierte Vorstellung, von einem erhofften Coup beim italienischen Rekordmeister war Bayer aber weit entfernt. … Bayer zeigte großen Einsatz und versuchte, sich mit aller Macht aus der Umklammerung zu befreien, verlor aber zu viele entscheidende Duelle im Mittelfeld, sodass Juve mit weitaus weniger Ballbesitz dennoch den Ton angab.“ … In der zweiten Halbzeit „agierte Bayer zwar mutiger als vor dem Seitenwechsel, gegen die starke Juve-Abwehr fanden aber weder der zuletzt in der Bundesliga auftrumpfende Ersatzkapitän Kevin Volland noch Jungstar Kai Havertz eine passende Lösung.“

Die Bild rückt die Tor-Quote von „CR7“ gegen deutsche Klubs in den Fokus: „Leverkusen hat nie eine Chance auf den Sieg - auch weil Cristiano Ronaldo (34) mal wieder gegen eine deutsche Mannschaft zuschlägt. Der Superstar besorgt das 3:0 (89.), macht sein erstes Tor gegen Leverkusen. Damit baut er seine Bilanz gegen Bundesliga-Klubs auf 27 Tore in 25 Spielen aus!“

Auch die Rheinische Post beschäftigt sich mit dem portugiesischen Superstar: „Kein zweiter Fußballer verkörpert die Champions League so sehr wie Cristiano Ronaldo. Fünf Mal gewann der Portugiese bereits den Wettbewerb, dessen Ewige Torschützenliste er anführt. Vor allem gegen deutsche Mannschaften trifft der Superstar gerne: 26 Tore gelangen dem Profi von Juventus Turin in zuvor 24 Aufeinandertreffen mit Teams aus der Bundesliga. Gegen Bayer Leverkusen erzielte er am Dienstagabend kurz vor Schluss seinen insgesamt 127. Treffer – und durfte auch sonst sehr zufrieden sein. Denn seine „Alte Dame“ wurde ihrer Favoritenrolle am zweiten Spieltag der Königsklasse gerecht und bezwang den Werksklub klar mit 3:0 (1:0).“

Der Kicker analysiert unter der Überschrift „Viel Ballbesitz, wenig Ertrag: Juve lässt Bayer abblitzen“: „Leverkusen begann mutig und versteckte sich bei diesem schweren Auswärtsspiel keineswegs. Alario (3.) und Demirbay (8.) setzten erste Warnschüsse, die aber zu hoch waren. In der 17. Minute dann die kalte Dusche für Bayer: Tah klärte mit dem Kopf gegen Higuain nicht zwingend genug, der Angreifer kam wieder an den Ball und traf ins linke Eck - 1:0! Fortan hatte Bayer viel Ballbesitz (insgesamt 58 Prozent in Durchgang eins), wusste damit aber nicht viel anzufangen. Im Angriffsdrittel war es zu ungenau, der letzte Pass kam nicht an. … Auch nach der Pause hatte die Werkself wieder mehr Ballbesitz, Aranguiz verzog nach einer Ecke knapp (48.). Allerdings war es das wieder mit Offensivbemühungen, denn wie schon vor der Pause fiel den Gästen nichts ein. Juventus war streckenweise sehr passiv, hatte aber dank der guten Defensive alles im Griff.“ 

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