
Die Westdeutsche Zeitung schreibt: „Zwar zeigte Bayer gut eine Stunde lang eine disziplinierte Leistung und schaffte es auch, den fünfmaligen Weltfußballer Ronaldo in dessen erster Partie überhaupt gegen Leverkusen weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Nach einer offensiv aber zu harmlosen Vorstellung rückt das Ziel Achtelfinale in immer weitere Ferne. In den beiden kommenden Spielen gegen Atletico Madrid am 22. Oktober in Spanien und 6. November muss die Werkself zwingend punkten.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger attestiert der Werkself zwar „eine Steigerung im Vergleich zum peinlichen 1:2 gegen Moskau - doch gegen die hochkarätig besetzten und enorm erfahrenen Italiener reichte Engagement alleine nicht aus. Es mangelte an Inspiration. Und folglich an gefährlichen Abschlüssen: Keeper Wojciech Szczęsny musste in 90 Minuten keinen Leverkusener Torschuss parieren. … Leverkusen hatte zwar rund 60 Prozent Ballbesitz, wusste damit aber nicht viel anzufangen. Jeder sich andeutende Angriff wurde von den überragenden Zentrumsverteidigern Leonardo Bonucci und Matthjis de Ligt geklärt.“
Für die Kölnische Rundschau „steht Bayer Leverkusen bereits nach zwei Gruppenspielen in der Champions League mit dem Rücken zur Wand. … Die Rheinländer boten zwar eine engagierte Vorstellung, von einem erhofften Coup beim italienischen Rekordmeister war Bayer aber weit entfernt. … Bayer zeigte großen Einsatz und versuchte, sich mit aller Macht aus der Umklammerung zu befreien, verlor aber zu viele entscheidende Duelle im Mittelfeld, sodass Juve mit weitaus weniger Ballbesitz dennoch den Ton angab.“ … In der zweiten Halbzeit „agierte Bayer zwar mutiger als vor dem Seitenwechsel, gegen die starke Juve-Abwehr fanden aber weder der zuletzt in der Bundesliga auftrumpfende Ersatzkapitän Kevin Volland noch Jungstar Kai Havertz eine passende Lösung.“
Die Bild rückt die Tor-Quote von „CR7“ gegen deutsche Klubs in den Fokus: „Leverkusen hat nie eine Chance auf den Sieg - auch weil Cristiano Ronaldo (34) mal wieder gegen eine deutsche Mannschaft zuschlägt. Der Superstar besorgt das 3:0 (89.), macht sein erstes Tor gegen Leverkusen. Damit baut er seine Bilanz gegen Bundesliga-Klubs auf 27 Tore in 25 Spielen aus!“
Auch die Rheinische Post beschäftigt sich mit dem portugiesischen Superstar: „Kein zweiter Fußballer verkörpert die Champions League so sehr wie Cristiano Ronaldo. Fünf Mal gewann der Portugiese bereits den Wettbewerb, dessen Ewige Torschützenliste er anführt. Vor allem gegen deutsche Mannschaften trifft der Superstar gerne: 26 Tore gelangen dem Profi von Juventus Turin in zuvor 24 Aufeinandertreffen mit Teams aus der Bundesliga. Gegen Bayer Leverkusen erzielte er am Dienstagabend kurz vor Schluss seinen insgesamt 127. Treffer – und durfte auch sonst sehr zufrieden sein. Denn seine „Alte Dame“ wurde ihrer Favoritenrolle am zweiten Spieltag der Königsklasse gerecht und bezwang den Werksklub klar mit 3:0 (1:0).“
Der Kicker analysiert unter der Überschrift „Viel Ballbesitz, wenig Ertrag: Juve lässt Bayer abblitzen“: „Leverkusen begann mutig und versteckte sich bei diesem schweren Auswärtsspiel keineswegs. Alario (3.) und Demirbay (8.) setzten erste Warnschüsse, die aber zu hoch waren. In der 17. Minute dann die kalte Dusche für Bayer: Tah klärte mit dem Kopf gegen Higuain nicht zwingend genug, der Angreifer kam wieder an den Ball und traf ins linke Eck - 1:0! Fortan hatte Bayer viel Ballbesitz (insgesamt 58 Prozent in Durchgang eins), wusste damit aber nicht viel anzufangen. Im Angriffsdrittel war es zu ungenau, der letzte Pass kam nicht an. … Auch nach der Pause hatte die Werkself wieder mehr Ballbesitz, Aranguiz verzog nach einer Ecke knapp (48.). Allerdings war es das wieder mit Offensivbemühungen, denn wie schon vor der Pause fiel den Gästen nichts ein. Juventus war streckenweise sehr passiv, hatte aber dank der guten Defensive alles im Griff.“

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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