Der Kölner Stadt-Anzeiger honoriert: „Aus einem Fußballwunder wurde zwar nichts, doch Bayer 04 Leverkusen hat sich am Mittwochabend mit Anstand aus der Champions League verabschiedet.“ Weiter heißt es: „Eine Partie ohne Gegentor in der Atmosphäre des Madrider Fußballtempels gegen eine der besten Offensiven des Kontinents war ziemlich genau das, was man den Leverkusenern noch vor wenigen Wochen im Leben nicht zugetraut hätte... Die Leverkusener kämpften verbissen um ihren Platz in diesem Spiel; unternahmen mutige Läufe, foulten taktisch, wenn es darum ging, dem Gegner das Tempo zu nehmen.“
Die Kölnische Rundschau hat es so gesehen: „Bayer Leverkusen hat sich erhobenen Hauptes aus der Champions League verabschiedet und bei seinem vorerst letzten Auftritt in der Königsklasse Selbstvertrauen für den Schlussspurt in der Bundesliga getankt. Bei der Europacup-Premiere ihres neuen Trainers Tayfun Korkut erzielte die Werkself dank einer durchweg couragierten Leistung im Achtelfinal-Rückspiel bei Vorjahresfinalist Atlético Madrid ein beachtliches 0:0... Nach der Pause versuchte Bayer weiter, das Unmögliche möglich zu machen. In der 69. Minute vergaben Brandt, Volland und Chicharito binnen Sekunden die fällige Führung.“ Die Zeitung lobte vor allem die Abwehrleistung: „Die 'Rojiblancos' bissen sich an der guten Bayer-Defensive die Zähne aus.“
Die Bild-Zeitung bezeichnete die Vierfach-Chance von Brandt, Volland und Chicharito in der 68. Minute als „unfassbar“ und urteilte: „Man merkt, Korkut hat das Team in seinem zweiten Spiel als Trainer gut eingestellt. Bayer verkauft sich gut, ist bissig in den Zweikämpfen.“ Großes Lob erfährt Torhüter Bernd Leno: „Maskenmann Leno verhindert nur vier Tage nach seiner Nasen-OP mit zwei Klasse-Paraden das Tor für Atlético (38./40.).“ Außerdem war „Hilbert ganz stark beim Comeback und brachte die nötige Ruhe und Stabilität ins Spiel".
Der Express titelt „Achtbarer Abgang von Euro-Bühne“. Im Text heißt es: „Die Mannschaft von Übergangstrainer Tayfun Korkut zeigte Haltung, bewahrte ihr Gesicht. Und das darf man in diesen stürmischen Krisenzeiten bereits als Erfolg werten... Vielleicht hätte es tatsächlich zum Wunder gereicht, wenn die Bayer-Jungs vor der Box kaltblütiger gewesen wären. Oder wenn sie ein wenig mehr Glück gehabt hätten.“
„Die Werkself-Profis wahrten beim vorzeitigen Abschied aus der Champions League ihr Gesicht“, schreiben die Ruhr Nachrichten. „Mit ihrem engagierten Auftritt polierten die Leverkusener Fußballer ihr schwer demoliertes Selbstbewusstsein wieder etwas auf.“ Weiter heißt es: „Nicht die Hausherren mit Frankreichs billiantem Dribbler Antoine Griezmann oder Sturmpartner Angel Correa hatten die ersten Chancen. Nein, es war Kevin Volland, der frech zwei Atlético-Verteidiger im Strafraum der Gastgeber in der vierten Minute aussteigen ließ und mit links abzog.“
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