
Doch wenn man durch die verwinkelten Streets of London mit ihren so typischen Backsteinhäusern mit den verrosteten und zerkratzten Fenstern schreitet, muss man erst mal nach ihr suchen. Doch dann ist sie auf einmal voll da. Im Nieselregen erhebt sich dieser traditionsreiche Grund vor einem und wirkt einfach nur noch beeindruckend, gar mystisch. Welcome to Wembley!
Hier bestreitet die Werkself heute Abend ihr Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (20.45 Uhr) und darf sich dabei auf eine atemberaubende Kulisse freuen. An die 90.000 Zuschauer werden erwartet, davon gut 2.000 Leverkusener Fans. Sie alle werden erleben, was es heißt, vom Geist von Bobby Moore umgeben zu sein. Der Kapitän der englischen Weltmeistermannschaft von 1966 ist hier auch 23 Jahre nach seinem Tod noch immer allgegenwärtig, denn Wembley vergisst seine Helden nicht. Hier wird Tradition gelebt!
Momente für die Ewigkeit
Wembley ist mehr als ein Stadion, an diesem Ort wurden vielmehr Momente für alle Ewigkeit festgehalten. Wenn man an den Bronzestatuen der englischen Fußball-Legenden vorbei direkt auf den morschen, inzwischen durchgebogenen Holzbalken zuschreitet, den Geoffrey Hurst im WM-Finale von '66 traf und das legendäre Wembley-Tor „erzielte“, kann wohl kein Fan die Gänsehaut an seinem Körper zurückhalten. Und wenn man dann noch durch die roten Sitze direkt nach unten auf den heiligen Rasen zuläuft, hört man es wieder: dieses Pochen. Hier lebt der Fußball!
Der heilige Rasen, diese so oft benutzte Bezeichnung, hat hier seinen Ursprung. Das Wembley-Grün ist berühmt wie keines sonst auf diesem Planeten, und wenn man den Greenkeepern bei der Arbeit zuschaut, reibt man sich als Laie verdutzt die Augen. Die Akribie und Hingabe ist kaum zu übertreffen, und so steht bei der Abnahme der Rasenmann mit einer Rampe mit angebautem Maßband im Mittelkreis und lässt den Fußball in alle Himmelsrichtungen rollen. Nur wenn er exakt an der gewünschten Position zum Stillstand kommt, geht der Daumen hoch. Dann kann das Spiel beginnen. Und auf Wembley wartet eine neue „night to remember“


Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Zweimal kam die U19 von Bayer 04 beim 2:2 gegen den SC Paderborn 07 nach Rückstand zurück. Ebenso auf Comeback-Kurs befindet sich gerade die U16, die nach zwei überzeugenden Siegen im WDFV Junioren-Nachwuchs-Cup nochmal oben angreifen könnte. Die U15 hat ihre Spitzenposition in der Regionalliga West derweil mit einem 3:0 bei Borussia Mönchengladbach souverän verteidigt – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 1:2-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim VfL Wolfsburg am 20. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Defensivspielerin Claudia Wenger spricht am Werkself-TV-Mikrofon über die knappe Niederlage der Bayer 04-Frauen beim VfL Wolfsburg - und erklärt, welche positiven Ansätze sich aus der Partie mitnehmen lassen.
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Im engen Rennen um Platz drei in der Google Pixel Frauen-Bundesliga hat die Werkself einen weiteren Rückschlag erlitten. Am Sonntagabend verlor das Team von Trainer Roberto Pätzold ein umkämpftes Duell beim Vizemeister VfL Wolfsburg 1:2 (0:1). Der Anschlusstreffer von Vanessa Fudalla in der Nachspielzeit kam zu spät. Mit 31 Punkten liegen die Leverkusenerinnen als Tabellensechster vier Zähler hinter Rang drei.
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