
Die heutige Begegnung ist die erste überhaupt zwischen dem Werksklub und dem FC Salzburg sowie das erste Champions-League-Spiel von Schwarz-Rot gegen eine Mannschaft aus Österreich. Gegen Teams aus dem Nachbarland bestritt Bayer 04 schonmal vier Spiele in der UEFA Europa League, keines davon ging verloren.
Die Salzburger haben am 4. Spieltag der Champions League den ersten Sieg eingefahren, gegen Feyenoord Rotterdam gab es einen 3:1-Erfolg. Die Österreicher beendeten damit ihre Negativserie von saisonübergreifend acht sieglosen Spielen in diesem Wettbewerb. Vor der Partie gegen Rotterdam traf Salzburg, das nun mit drei Punkten auf Rang 30 steht, in den ersten drei CL-Spielen dieser Saison auf Sparta Prag (0:3), Stade Brest (0:4) und Dinamo Zagreb (0:2). Nach dem heutigen Duell mit der Werkself warten dann weitere große Herausforderungen in der Königsklasse: Die nächsten drei Gegner heißen Paris Saint-Germain, Real Madrid und Atlético Madrid.
Ähnlich durchwachsen wie in der Champions League läuft es zurzeit für die Salzburger auch in der heimischen Liga. Der Klub, der in den vergangenen elf Jahren zehnmal Meister wurde, rangiert aktuell nur auf Platz sechs. Dabei waren die Österreicher gut in die Saison gestartet. Mit Coach Pepijn „Pep“ Lijnders, der im Sommer übernahm und zuvor langjähriger Co-Trainer von Jürgen Klopp beim FC Liverpool gewesen war, gab es sechs Siege und zwei Remis aus den ersten acht Pflichtspielen. Zuletzt aber musste der Niederländer auch aufgrund einiger verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle oft umstellen – sowohl personell als auch taktisch. In der Defensive wurde der FCS dadurch anfälliger, vorne harmloser. Gegen Rotterdam in der Königsklasse hingegen bewies Salzburg wieder ein starkes Pressing und Gegenpressing. Mehr zum heutigen Kontrahenten liefert der Gegner-Check.
Nach der Pressekonferenz am gestrigen Montagnachmittag mit Xabi Alonso und Arthur (HIER geht’s zum Bericht) fand am Abend in der BayArena auch die PK der Salzburger statt. Trainer Pepijn Lijnders äußerte sich dort wie folgt: „Leverkusen ist ein besonderes Team, sie können mit ihrer Spielweise, Schnelligkeit und Technik jedem Gegner Schwierigkeiten bereiten. Für uns gilt es, morgen mutig und aggressiv aufzutreten und die entsprechende Leidenschaft an den Tag zu legen.“
Spieler Alex Schlager, der ebenfalls auf dem Podium Platz genommen hatte, sagte: „Es wird morgen ohne Frage eine riesige Challenge, Leverkusen ist eine echte Top-Mannschaft. Wir haben aber gezeigt, dass wir in der Champions League überraschen können, und wollen das auch hier wieder tun.“
Der Willy-Brandt-Ring in Schlebusch ist derzeit teilweise gesperrt. Grund ist ein Unfall Anfang November an der Eisenbahnüberführung am Willy-Brandt-Ring. Die Bauarbeiten laufen seit Sonntag, 24. November, und sollen am Freitag, 20. Dezember, abgeschlossen sein. Auf dem Willy-Brandt-Ring kommt es daher aktuell zu Einschränkungen, der Straßenverkehr muss von ursprünglich zwei Fahrtstreifen für die Fahrtrichtung Wiesdorf und Schlebusch auf jeweils eine Fahrspur eingeengt werden. Weitere Infos gibt es HIER.
Allen Fans wird geraten, sich vor der Anreise zur BayArena über mögliche alternative Anfahrts-Routen zu informieren.
Wer sich schon vor Anpfiff die wichtigsten Infos anlesen möchte, sollte unbedingt einen Blick in das neue Werkself-Live werfen. Der Spieltags-Flyer, der kompakt die wichtigsten Daten und Fakten zum Spiel bietet, ist in der BayArena ausgelegt. Alternativ ist der kostenlose Blätterkatalog auch digital verfügbar. HIER geht’s zum ePaper!

Die UEFA hat Mykola Balakin für die Partie angesetzt. Es ist das erste Spiel mit Beteiligung der Werkself für den 35-Jahre alten Ukrainer. Balakin assistieren heute seine Landsmänner Oleksandr Berkut und Viktor Matyash an den Seitenlinien, als VAR ist der Spanier Guillermo Cuadra im Einsatz.
Die Partie wird live bei DAZN übertragen. Wie immer steht denjenigen, die nicht vor Ort mit dabei sein können, auch das Werkself-Radio zur Verfügung. Die Audioübertragung beginnt eine halbe Stunde vor Anpfiff, das Geschehen kommentieren Niko Hartmann und Cedric Pick. Außerdem hält euch der Liveticker wie üblich immer auf dem neuesten Stand, sodass ihr von der Begegnung nichts verpasst. Sowohl das Werkself-Radio als auch den Liveticker findet ihr auf bayer04.de sowie in der Bayer 04-App.


Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
Mehr zeigen
Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
Mehr zeigen
Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen