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Drei Einheiten hatte Xabi Alonso nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen den FC Schalke 04, um seine Mannschaft auf das Champions-League-Heimduell mit dem FC Porto vorzubereiten. „Wir haben das Hinspiel (0:2, Anm. d. Red.) ausführlich analysiert. Porto hat eine intensive Spielweise und steht defensiv sehr kompakt. Wir benötigen wieder eine Top-Leistung“, erläuterte der Weltmeister von 2010, der auch seinem Gegenüber Sergio Conceicao großen Respekt zollte: „Er ist der Leader dieser Mannschaft und des gesamten Vereins, seine Spielidee ist fest verankert beim FC Porto.“
Sein eigenes Team habe Alonso in den vergangenen Trainingseinheiten derweil äußerst fokussiert und konzentriert erlebt. Der Spanier weiter: „Die Stimmung ist gut, die Vorbereitung läuft wie geplant. Ich verspüre bei den Spielern eine große Motivation und Vorfreude auf diesen Abend und darauf, sich erneut auf allerhöchstem Niveau zu messen!“
Gut eine Woche ist der Trainerwechsel von Gerardo Seoane auf Xabi Alonso inzwischen her. „Turbulente Tage“, wie Jonathan Tah diese Zeit auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag beschrieb. Angesprochen auf die Leistungssteigerung im Heimspiel gegen Schalke 04 erklärte der 26-jährige Innenverteidiger: „Der neue Trainer hat alles von außen beobachten und sich ein eigenes, neues Bild von allem machen können. So kommen automatisch neue Impulse und frischer Wind rein.“

Die Werkself habe gegen S04 kompakter gestanden und geschlossen als Mannschaft agiert. So soll es auch gegen den FC Porto weitergehen, um die „offene Rechnung“ aus dem Hinspiel zu begleichen. Tah: „Es gibt natürlich viele Dinge, die wir noch verbessern müssen. Wichtig ist, dass wieder jeder von uns Verantwortung übernimmt – auf und neben dem Platz. Es wartet ein schwieriges Spiel gegen einen starken Gegner auf uns.“
Während die Werkself auf die gesperrten Jeremie Frimpong (Gelb-Rot) und Robert Andrich (drei Gelbe Karten) verzichten muss, reisen die Gäste aus dem Nordwesten Portugals überraschend ohne ihren Abwehrchef Pepe ins Rheinland. Der Routinier fehlt aufgrund einer Knieverletzung, die er sich im Training zugezogen hatte. Ein Wiedersehen zwischen dem 39-jährigen Porto-Kapitän und Xabi Alonso, die zwischen 2009 und 2014 gemeinsam bei Real Madrid gespielt haben, bleibt somit aus. „Wir wissen, welch große Bedeutung Pepe mit seiner besonderen Persönlichkeit und Ausstrahlung für das Team hat“, erklärte Alonso am Dienstag. „Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung.“
Im zweiten Champions-League-Heimspiel der laufenden Saison wird die Werkself erneut auf einen starken Support von den Rängen setzen können: Mehr als 28.500 Zuschauer werden erwartet. Auch auf sie freut sich Cheftrainer Xabi Alonso vor seinem Trainerdebüt in der Königsklasse: „Die Stimmung, das Flutlicht, die Fans – die Champions League ist und bleibt einfach der schönste Wettbewerb. Und wir wollen so lange wie möglich Teil davon sein!“

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