
Alonso: „Wir wissen, wie wichtig diese beiden kommenden Heimspiele in der Champions League gegen Salzburg und auch Inter Mailand sind. Wir sind derzeit in einer aussichtsreichen Position und wenn wir so weitermachen, haben wir eine gute Möglichkeit, unter die ersten acht Teams in der Tabelle zu kommen.“ Die Marschroute sei daher klar: „Jedes Spiel in diesem Wettbewerb ist schwierig und gefährlich, aber wir wollen es genießen und vor allem zu Hause bestehen.“
Arthur, der bislang noch keinen Einsatz in der Königsklasse hatte, zeigte sich persönlich ebenfalls bereit: „Ich habe die Unterstützung vom Team und vom Trainer und fühle mich bereit - vor allem nach meinem Assist am vergangenen Samstag gegen Heidenheim. Ich hatte genau diese Situation die ganze Woche trainiert. Daher hat es sich dann für mich wie ein Tor angefühlt hat, weil ich damit meinen Teamkollegen unmittelbar helfen konnte.“
Der Brasilianer, der in der Pressekonferenz komplett auf Deutsch sprach, betonte zudem: „Ich fühle mich auf und neben dem Platz sehr wohl hier. Physisch fühle ich mich sogar noch besser als vor meiner Verletzung. Ich habe viel gearbeitet und vertraue meinem Körper.“ Auch zum Konkurrenzkampf auf der Position mit Jeremie Frimpong und Nathan Tella äußerte er sich ausschließlich positiv: „Ich spiele mit zwei guten Freunden auf der gleichen Position. Wir können also jeden Tag voneinander lernen. Die Atmosphäre ist super. Wir sind wie eine große Familie hier.“

Alonso beschrieb die Salzburger als einen Gegner auf Top-Niveau mit „jungen Spielern, die auf dem Platz ein großes Herz beweisen, mutig sind und zudem mit einer großen Dynamik und guter Technik eine sehr intensive Partie liefern werden.“ Der Spielstil der Österreicher habe zudem „große Einflüsse von RB Leipzig, aber durch den Trainer Pepijn Lijnders auch vom FC Liverpool.“
Verzichten muss Alonso auf sechs Spieler (Martin Terrier, Victor Boniface, Jeanuel Belocian, Nordi Mukiele, Jonas Hofmann, Amine Adli).
Der 43-Jährige bleibt dennoch optimistisch: „Alle zwei, drei Tage zu spielen ist körperlich sehr fordernd für unsere Spieler. Wir müssen daher in der aktuellen Situation effizient entscheiden und auch kreativ sein. Alle unsere Spieler sind jederzeit bereit, deswegen bleibe ich positiv.“ Erfreulich dennoch: Mit Ben Hawighorst (U17), Francis Onyeka und Artem Stepanov (beide U19) sind gleich drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader der Werkself.
In der BayArena wird ein erneut ausverkaufter Heimbereich erwartet. 800 Fans reisen zudem aus Salzburg an. Abschließend richtete Alonso auch nochmal einen Appell an die Bayer 04-Fans: „Die Unterstützung von ihnen spüren wir immer. Und wir brauchen gerade in unserer aktuellen Situation ihre positive Energie. In guten wie in schlechten Momenten können sie uns damit enorm pushen.“

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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