
In einem Vorort von Paris geboren, spielte Loïc Badé in der Jugend unter anderem für Paris FC, ehe er mit 17 Jahren zu Le Havre wechselte. Bei dem Klub aus der Normandie gab er im Januar 2020 sein Profi-Debüt in der 2. Liga Frankreichs. Am Ende der Saison zog es den Innenverteidiger dann zum Erstliga-Aufsteiger RC Lens, wo er rasch zum Stammspieler avancierte und 31 Ligapartien – 29 davon in der Startelf – bestritt.
Durch diese überzeugende Debüt-Saison in der Ligue 1 wurde Stade Rennes auf Badé aufmerksam und verpflichtete ihn im Sommer 2021. Nach einer Saison in der Bretagne ging es auf Leihbasis zu Nottingham Forest in die Premier League, ein halbes Jahr später – ebenfalls auf Leihbasis – zum FC Sevilla. Für die Südspanier bestritt der Rechtsfuß 19 von 23 möglichen Ligaspielen, zwei Pokalduelle und sechs Partien in der Europa League – inklusive Titelgewinn in dem UEFA-Wettbewerb.

Nach dieser erfolgreichen Leihe verpflichtete der FC Sevilla Badé im Sommer 2023 fest, seither absolvierte der Innenverteidiger 93 Pflichtspiele in Diensten der Andalusier, unter anderem in der UEFA Champions League.
Auch auf Nationalmannschafts-Ebene kann Badé auf viel Erfahrung zurückgreifen. Nach seiner Zeit in Frankreichs U21 gehörte er 2024 zum Aufgebot für die Olympischen Spiele in Paris, bestritt sämtliche Turnierduelle und musste sich mit seinen Teamkollegen erst im Finale gegen Spanien nach Verlängerung geschlagen geben. Somit gab es am Ende die Silbermedaille.

Anfang Juni dieses Jahres feierte Badé dann auch sein Debüt unter Nationaltrainer Didier Deschamps. Gegen Deutschland stand der Neu-Leverkusener im Spiel um Platz drei der UEFA Nations League über die volle Distanz auf dem Platz und hielt beim 2:0-Erfolg defensive die Null.

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