
Für die Partie bei den Sachsen nahm Cheftrainer Xabi Alonso im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei Atletico Madrid unter der Woche fünf Änderungen in der Anfangsformation vor: Im Tor stand Lukas Hradecky anstelle von Matej Kovar, vor dem Finnen begannen Aleix Garcia, Robert Andrich und Arthur für Exequiel Palacios, Alejandro Grimaldo und Jeremie Frimpong. In der Offensive startete Patrik Schick, Nathan Tella nahm auf der Bank Platz.
Die Partie startete bei milden Temperaturen und Sonnenschein ausgeglichen, beide Teams agierten zunächst defensiv aufmerksam. Die erste gefährliche Torchance hatte dann die Werkself in Person von Nordi Mukiele mit einem wuchtigen Distanzschuss von halbrechts (9.). Zwei Minuten später traten auch die Gastgeber durch Xavi Simons in Erscheinung - sein Schuss an der Strafraumkante landete in den Armen von Hradecky. So verlief die Anfangsviertelstunde nahezu ereignislos. In Minute 19 ließ Florian Wirtz dann jedoch mit einem sehenswerten Solo auf links gleich mehrere Gegenspieler aussteigen, aus spitzem Winkel traf die Nr. 10 aber nur das Aluminium - der Ball prallte in der Folge zurück und so verwandelte Schick im Nachschuss zur 1:0-Führung. Die Leipziger zeigten sich vom Rückstand unbeeindruckt und versuchten vorrangig durch Flanken vor das Tor zu kommen - so auch in Minute 25, als Lois Openda jedoch über den Kasten köpfte.





Dann war es erneut Wirtz mit einem Solo-Lauf, der die nächste gefährliche Situation einleitete und im Anschluss auf Teamkollege Garcia ablegte - der Spanier erhöhte überlegt auf 2:0 für die Werkself (36.). Doch abermals hielt das Team von Cheftrainer Marco Rose dagegen - so verkürzte David Raum nach einem abgefälschten Freistoß und unter Mithilfe des Querbalkens aus zentraler Position auf 1:2. Damit ging es wenig später in die Kabinen.
Der zweite Durchgang startete prompt mit einer Großchance für die Gäste: Wirtz startete in den Konter und bediente dann im Strafraum den zur Halbzeit eingewechselten Palacios, der Argentinier umkurvte RBL-Keeper Peter Gulacsi und schloss ab - Raum verhinderte aber auf der Linie. RB erhöhte danach zunehmend den Druck auf die schwarz-rote Abwehr, doch die Leverkusener lösten sich immer wieder daraus und kamen dadurch vermehrt zu Konter-Gelegenheiten. So auch in der 64. Minute, in der Wirtz seinen zweiten Aluminium-Treffer abgab. Auf der Gegenseite entschärfte Hradecky haarscharf einen Versuch von Sesko (71.). Auch im weiteren Spielverlauf zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Leipziger versuchten viel und liefen an, Schwarz-Rot schnappte sich immer wieder den Ball und probierte es mit Kontern. In der 85. Minute bekamen die Hausherren dann nochmal einen Freistoß, den Xavi Simons hereinbrachte. Edmond Tapsoba köpfte daraufhin unglücklich ins eigene Tor - und stellte damit auf den 2:2-Endstand.





Für die Werkself steht die nächste Englische Woche an - mit zwei Heimspielen in Folge: Am kommenden Mittwoch, 29. Januar (Anstoß: 21 Uhr) empfängt die Werkself im Rahmen des 8. und letzten Spieltags der Ligaphase der UEFA Champions League Sparta Prag. Vier Tage später am Sonntag, 2. Februar (Anstoß: 17.30 Uhr), gastiert die TSG Hoffenheim dann für den 20. Bundesliga-Spieltag ebenfalls in der BayArena.
Die Highlights:
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Die Statistik:
RB Leipzig: Gulacsi - Klostermann (66. Baku), Orban, Bitshiabu, Raum – Vermeeren (51. Seiwald), Kampl (51. Haidara) – Simons, Nusa (66. Baumgartner) – Openda (74. Poulsen), Sesko
Bayer 04: Hradecky – Mukiele, Tah, Tapsoba – Arthur (65. Frimpong), Garcia, Andrich (46. Palacios), Xhaka, Hincapie – Schick (65. Tella), Wirtz
Tore: 0:1 Schick (19.), 0:2 Garcia (36.), 1:2 Raum (42.), 2:2 Tapsoba (85./ET)
Gelbe Karten: Simons - Andrich, Tapsoba
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Zuschauer: 46.793 Zuschauende in der Red Bull Arena

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Im Hinspiel im Dezember vergangenen Jahres hatte die Werkself gegen RB Leipzig einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen 3:1-Sieg gedreht und die ohnehin schon starke Leverkusener Bilanz gegen die Roten Bullen noch weiter aufgebessert. Mit seinem ersten Treffer beim Pflichtspiel-Debüt für Schwarz-Rot machte dabei besonders Montrell Culbreath auf sich aufmerksam. Während der 18-Jährige am Samstagabend sicherlich gerne ein zweites Mal gegen die Leipziger einnetzen würde, kommen die offensivstarken Gäste mit der breiten Brust aus fünf Bundesliga-Siegen in Folge in die BayArena. Dass die Werkself deshalb einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans angewiesen ist, weiß die Nordkurve12 und hat erneut zur „Finally Red“-Aktion im Saison-Endspurt aufgerufen. Die Kurzpässe.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat in dieser Woche gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die männliche sowie weibliche Top-Auswahl der Bundesligasaison 2025/26 bekanntgegeben. Bayer 04-Stürmerin Vanessa Fudalla steht in der Startelf des Frauen-„Team of the Season“. Bei den Männern wurden Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia in den erweiterten Kreis als sogenannte Bench Player gewählt.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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