
…die personelle Situation: „Es gibt keine neuen Verletzten. Wir haben heute auf dem Trainingsplatz eine reduzierte Einheit gemacht, mit denjenigen, die zuletzt nicht so zum Einsatz gekommen sind beziehungsweise mit denen, die nicht mit nach Zürich gereist sind. Auch Julian Baumgartlinger hat die Einheit komplett absolviert – er macht große Fortschritte. Bei ihm müssen wir schauen, wie er sich morgen nach dem Abschlusstraining fühlt. Charles Aránguiz konnte heute nicht mitmachen – er soll morgen auch das Abschlusstraining mitmachen, aber ich habe bei ihm nicht so große Hoffnungen, dass es für Sonntag reicht.“
…den Umgang mit der aktuellen Situation: „Ich habe die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben und den Glauben noch lange nicht verloren. Ich bin überzeugt davon, dass wir diese schwierige Situation gemeinsam meistern. Diese Mentalität, die wir jetzt brauchen, um das Ruder rumzureißen, will ich der Mannschaft vorleben und werde weiter versuchen, die richtigen Weichen zu stellen. Wir sind alle voll fokussiert auf das Spiel gegen Bremen.“
…die Aufgabe Werder Bremen: „Bremen hat einen super Lauf, sie machen das richtig gut, seit Florian Kohfeldt (Trainer des SVW, Anm.) übernommen hat: Sie verteidigen gut, haben ein sehr variables Angriffsspiel. Trotzdem haben wir einen Plan, wie wir dagegenhalten und das verteidigen wollen. Das haben wir heute Morgen schon mit einem oder anderen Spieler einzeln besprochen.“
…den Vorwurf der fehlenden Kompaktheit: „In der Bundesliga schaffst du es fast nie über 90 Minuten, kompakt zu stehen und keine Chancen zuzulassen, vor allem wenn du selbst das Angriffsspiel forciert. Denn der Gegner versucht natürlich auch nach Balleroberung zu kontern und schnell zum Abschluss zu kommen. Im Spiel gegen Borussia Dortmund haben wir es beispielsweise geschafft, die Kompaktheit der Dortmunder über 65 Minuten komplett auseinanderzureißen. Das werden wir auch gegen Bremen wieder versuchen. Und darüber hinaus versuchen unsere eigenen Fehler abzustellen, um möglichst wenige Chancen zuzulassen. Und bei Standardsituationen müssen wir uns natürlich auch besser anstellen als zuletzt.“
…die aktuelle Fehleranfälligkeit: Wir machen derzeit immer wieder Fehler, die dann auch mit Gegentoren bestraft werden. Auch gestern haben wir wieder zwei Gegentreffer kassiert, wo wir den Ball vorher einfach besser hätten verteidigen müssen. Das sind teilweise Kleinigkeiten, die uns einfach nicht passieren dürfen. Diese Fehler sprechen wir klar an und versuchen so, das Bewusstsein dafür zu stärken – dass wir solche Situationen besser verteidigen, falls sie wieder passieren sollten.
…die kritische Berichterstattung: „Wenn die Ergebnisse nicht stimmen, ist es meistens vollkommen berechtigt, dass es Kritik hagelt. Die Presse ist nicht schuld daran, dass wir jetzt nicht so viele Punkte haben, das liegt an uns selbst. Und so sehen das auch die meisten Spieler.“
…den zunehmenden Druck: „Ich bin sehr druckresistent. Ich habe selbst ein paar Jahre Fußball gespielt und weiß inzwischen ganz gut, damit umzugehen. In den ersten Jahren habe ich es mir sehr zu Herzen genommen, wenn ich die Leistung nicht gebracht habe, die von mir erwartet wurde. Schließlich möchte man das Vertrauen auch zurückgeben, das einem andere Leute schenken. Und dann kam die Kritik von außen noch dazu. Aber man wächst natürlich, lernt mit den Jahren dazu. Den größten Druck mache ich mir immer selbst. Ich habe über die Jahre so viele negative Kritiken bekommen, die zum Teil berechtigt waren und zum Teil auch unberechtigt. Wichtig ist, dass ich abends nach Hause komme und in den Spiegel gucken kann – ich gebe tagtäglich mein bestes, mehr geht nicht. Dass die Kritik teilweise ein bisschen hämisch ist, damit kann ich umgehen. Die Journalisten machen auch nur ihren Job. Für mich ist es absolut okay, ich versuche da trotzdem respektvoll mit umzugehen.“
…die mangelnde Überzeugung in der Mannschaft: „In der vergangenen Saison waren wir die Mannschaft mit den zweitmeisten Torchancen. Dieses Jahr ist es weniger, aber wir hatten zum Beispiel auch in unserem letzten Heimspiel (2:2 gegen Hannover, Anm.) unsere Chancen – nur hat dort dem einen oder anderen Spieler die absolute Überzeugung vor dem Tor gefehlt. Dadurch das wir diese Tore dann nicht gemacht haben, haben wir die Möglichkeit verpasst, dem Spiel eine Richtung zu geben. Wir sprechen das an, aber hauen auf die Spieler jetzt nicht ein, sondern versuchen sie stark zu machen.“
…den Austausch mit der Vereinsführung: „Wir tauschen uns über die Situation aus, analysieren das gemeinsam und schauen, womit wir die Situation verbessern können. Bayer 04 war vor zwei Jahren erst in einer ganz schwierigen Situation. Niemand will, dass es nochmal in so eine Richtung geht.“


Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko läuft! Insgesamt acht Leverkusener nehmen teil an der 23. Ausgabe des Kontinentalturniers, das erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wird. Bayer04.de berichtet über alle Spiele mit Beteiligung der Leverkusener WM-Fahrer.
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Der Auftaktgegner der U19 von Bayer 04 im DFB-Pokal der Junioren 2026/27 steht fest: Die Leverkusener bekommen es in der 1. Runde auswärts mit dem VfV 06 Hildesheim aus Niedersachsen zu tun. Das ergab die Auslosung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Freitagnachmittag auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main.
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In bester Stimmung und mit einigen personellen Veränderungen haben die ältesten Nachwuchs-Teams von Bayer 04 ihre ersten Trainingseinheiten im Schatten der BayArena bestritten. Das veränderte Trainerteam der U19 um den neuen Chefcoach Patrick Greveraars sowie die Co-Trainer Konstantinos Kotsifakis und Andreas Bona machte sich in den ersten Tagen der Vorbereitung mit dem teilerneuerten Kader vertraut. Der Niederländer Greveraars, der zuvor unter anderem als Co-Trainer bei Feyenoord Rotterdam tätig war, freute sich über einen „gut strukturierten Klub“ und „energiegeladene Spieler“. Auch die U17 absolvierte die ersten Übungen auf den Trainingsplätzen von Bayer 04.
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Während sich die meisten Nachwuchs-Teams noch eine wohlverdiente Pause gönnen, ist die U19 von Bayer 04 mit neuem Trainerteam und verändertem Kader bereits in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 gestartet. Der für das Ende dieser ersten Trainingswoche geplante Testspiel-Auftakt gegen die Junioren des NAC Breda aus den Niederlanden ist allerdings kurzfristig abgesagt worden. Derweil finden die Tests der U23-Frauen sowie der U16-Juniorinnen regulär statt. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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