
„Wir sehen die Aufgabe beim FC Bayern nicht olympisch – frei nach dem Motto ‚Dabei sein ist alles‘. Wir fahren dahin, um etwas mitzunehmen“, zeigte sich der 45-Jährige vor dem Duell mit dem hochkarätig besetzten Starensemble des Rekordmeisters voller Tatendrang. „Die Qualität der Münchner ist unbestritten. Umso wichtiger ist es, an unsere eigenen Stärken zu glauben und zu versuchen, sie bestmöglich einzusetzen.“
Der Grundstein dafür sei in der Vorbereitung gelegt worden, erklärte Herrlich. „Eines der Ziele in den vergangenen fünf Wochen war es, die Mannschaft im athletischen Bereich in eine Top-Verfassung zu bringen.“ Dahingehend habe ihn nicht zuletzt die starke Leistung seiner Mannschaft beim jüngsten 3:0-Sieg im DFB-Pokal beim Karlsruher SC absolut bestärkt: „Wir haben es auf einem sehr tiefen Platz geschafft, über 120 Minuten das Tempo zu machen, zu dominieren und letztlich verdient zu gewinnen. Daran sieht man auch, dass die Moral in der Truppe absolut stimmt.“
Obwohl unter der Woche in Kevin Kampl, Joel Pohjanpalo, Sven Bender, Julian Brandt und Jonathan Tah einige Profis der Werkself aufgrund unterschiedlicher Beschwerden im Training kürzer treten mussten, ist Heiko Herrlich „vorsichtig optimistisch, dass alle gesund werden und einsatzfähig sind“. Für Kai Havertz, der im Pokalspiel am vergangenen Freitag einen schmerzhaften Schlag auf das Knie erlitten hatte und seither pausieren musste, kommt das Eröffnungsspiel hingegen zu früh. Auf das Fehlen des Youngsters ist Herrlich aber vorbereitet: „Wir werden unsere Ausfälle bestmöglich kompensieren. Dafür gibt es mehrere Optionen, sowohl personell als auch taktisch.“ Ebenfalls verzichten muss er in München auf Tin Jedvaj (Haarriss im Schienbein) und Lars Bender (Belastungssteuerung).
Für Heiko Herrlich ist die Partie bei den Bayern der erste Auftritt für Bayer 04 als Cheftrainer in der Bundesliga. An sein erstes Gastspiel in München erinnert er sich aber gerne zurück. Als 17-Jähriger, im Trikot der Werkself, wurde er am 21. Oktober 1989 in der Schlussphase für den 1:0-Siegtorschützen Marek Lesniak eingewechselt. „Direkt das erste Spiel bei Bayern München zu gewinnen, war natürlich ein sehr angenehmes Erlebnis“, so Herrlich. Die Geschichte darf sich gerne wiederholen – diesmal dann an der Seitenlinie.
Die Werkself wird von 3.700 Fans nach München begleitet.

Für die Leverkusener Konsolen-Profis startet am heutigen Donnerstag, 22. Januar (ab 19 Uhr live auf dem B04eSports-Twitch-Kanal und in der Bayer 04-App), der vierte Showdown der VBL Club Championship 2025/26. In der Online-Vorrunde kämpft Schwarz-Rot wieder gegen sechs zuvor ausgeloste Gegner um einen Platz in den Top 16 und den damit verbundenen Einzug in die Offline-K.-o.-Runde, die bei diesem vierten Showdown am 2. Februar in Berlin steigt. Der Gegner-Check zu den ersten drei Kontrahenten dieser Online-Vorrunde.
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Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…
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