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12.02.2023Bundesliga

Werkself Nachdreher zu #TSGB04: Mit Tempo zum Erfolg

Im dritten Anlauf zum ersten Sieg in der Rückrunde: Bayer 04 fuhr in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim einen verdienten 3:1-Erfolg ein. Entsprechend gelöst waren die Reaktionen bei Schwarz-Rot. Der Werkself Nachdreher...
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ZUSAMMENFASSUNG: NACH DER PAUSE GLEICH DEN STECKER GEZOGEN

Bayer 04 benötigte in der PreZero Arena keine Anlaufzeit und übernahm sofort das Kommando. Beflügelt vom frühen Führungstor von Robert Andrich, der den Ball nach Ablage von Florian Wirtz aus 18 Metern gezielt ins Eck setzte (6.), bestimmten die Leverkusener klar das Geschehen und gestatteten den Hausherren nicht eine echte Torchance. Als die TSG nach der Pause mit der Hereinnahme von Dolberg als zweitem Stürmer mehr Offensivdrang entfachen wollte, wurde sie kalt erwischt von Jeremie Frimpongs Höllentempo auf der rechten Außenbahn. Zweimal sprintete der Niederländer allen Gegnern unwiderstehlich davon und legte mustergültig quer, so dass Moussa Diaby (46.) und Adam Hlozek (56.) wenig Mühe hatten, auf 3:0 für die Werkself zu stellen. Nsoki vermochte zwar noch zu verkürzen (77.), in Gefahr geriet der Sieg der Gäste aber nicht mehr. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

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STIMMEN: „WENN DER RAUM DA IST, MUSST DU RENNEN“

Den beiden aus einem starken Kollektiv noch herausragenden Protagonisten war die Freude über einen gelungenen Nachmittag deutlich anzumerken. „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben unsere Stärken ausgespielt und sind zu vielen Chancen gekommen. Wenn man nach einer langen Verletzung zurückkommt, haben Bundesligaspiele noch einmal eine andere Intensität als Tests oder Training. Aber es kommt wieder zurück, heute ist mir vieles gelungen“, sagte Florian Wirtz. Wie er sprach auch Jeremie Frimpong von „einem verdienten Sieg, weil wir von Anfang bis Ende gut verteidigt haben“. Zu seinen entscheidenden Vorstößen vor dem zweiten und dritten Treffer sagte der rechte Flügelspieler: „Wenn der Raum da ist, musst du ihn nutzen und rennen. Das hat diesmal gut geklappt.“ Auch Trainer Xabi Alonso betonte den Wert seines fixen Duos fürs sportliche Gesamtwohl: „Florian hat im Mittelfeld für Raum gesorgt und wir haben dadurch die Schnelligkeit außen nutzen können. Insgesamt haben wir in den ersten 75 Minuten eine gute Leistung gezeigt. Wir haben das Spiel kontrolliert und uns Chancen erspielt. Das ist der richtige Weg.“

PERSONAL: DREI PUNKTE ALS PRÄSENT

Der eine hatte Geburtstag, der andere feierte ein Jubiläum in Schwarz und Rot: Jonathan Tah wurde am Spieltag 27 Jahre alt und lieferte zu seinem Ehrentag eine blitzsaubere Leistung in der Innenverteidigung ab. Derweil kam Kerem Demirbay in Sinsheim zu seinem 100. Bundesligaspiel für die Werkself und überzeugte mit einer umsichtigen Partie im Mittelfeld. Auch erwähnenswert: Daley Sinkgraven, der auf der linken Außenbahn eine sehr ordentliche Vorstellung zeigte, stand erstmals seit der Partie in Leipzig Ende Oktober des vergangenen Jahres wieder in der Anfangsformation.

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STATISTIK: DIE WERTE STIMMTEN

Wenn man gewonnen hat, spielen die anderen Zahlen eher eine untergeordnete Rolle. Aber auch in den „B-Noten“ stimmten die Werte der Leverkusener im Duell mit den Hoffenheimern. Bayer 04 gab mehr Torschüsse ab (12:11), hatte deutliche Vorteile in der Zweikampfquote (60:40 Prozent) und auch in der Passquote knapp die Nase vorn (83:82 Prozent). Lediglich beim Ballbesitz vermochte die TSG die Verhältnisse mit 50 Prozent ausgeglichen zu gestalten.

PRESSESCHAU: ABSTAND VERKÜRZT

Die Rheinische Post schrieb von einem „verdienten Sieg gegen eine taumelnde TSG“. Der Kölner Stadt-Anzeiger sah die Gastgeber „vollkommen chancenlos“. Die Bild am Sonntag bewertete die Auftritte von Jeremie Frimpong und Florian Wirtz jeweils mit der Bestnote 1. Der Kicker konstatierte: „Bayer feierte die ersten Rückrundenpunkte und verkürzte den Abstand auf den siebten Platz auf drei Punkte.“

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AUSBLICK: STARKE MONEGASSEN KOMMEN

Der Werkself stehen nach dem Sieg in Sinsheim zwei Englische Wochen bevor. Zunächst bekommt es Bayer 04 am Donnerstag, 16. Februar, um 21 Uhr in der BayArena mit der AS Monaco zu tun, es ist das Play-off-Hinspiel um den Einzug ins Achtelfinale der Europa League. Monaco bestätigte seine starke Form am Samstag mit einem 3:1-Erfolg gegen Meister und Spitzenreiter Paris St. Germain. Drei Tage danach folgt in der Bundesliga das Duell gegen den 1. FSV Mainz 05. Anstoß in der BayArena ist am Sonntag, 19. Februar, um 19.30 Uhr. In der Woche darauf folgen das Rückspiel in Monaco (23. Februar, 18.45 Uhr) und die Begegnung in der Bundesliga beim SC Freiburg (26. Februar, 15.30 Uhr).

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