
Die Werkself agierte in Hälfte eins mit mehr Ballbesitz, aber ohne eigenen Torschuss. Lange blieb die Defensive von den überlegenen Freiburgern unbezwungen, unter anderem parierte Matej Kovar gegen Junior Adamu stark (34.). Zehn Minuten später aber war auch Kovar geschlagen, als Maximilian Eggesteins Abschluss aus der Distanz - noch leicht abgefälscht - im Netz landete. Ähnliches Bild nach der Pause: Zwei Drittel Ballbesitz für den Doublesieger, doch auch der nächste Treffer gehörte dem SCF - dieses Mal durch ein Eigentor von Piero Hincapie, der gegen Adamu alles reinhaute und am Ende als Letzter am Ball war. Es dauerte bis zur Schlussphase, ehe durch ein sehenswertes Solo inklusive eiskaltem Abschluss von Florian Wirtz der 1:2-Anschluss gelang (82.). Nun drückte die Werkself - und sicherte sich durch einen Kopfball-Treffer von Jonathan Tah in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:2-Endstand einen Punkt. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.







Cheftrainer Xabi Alonso: „Wir haben 15 bis 20 Minuten mit Kontrolle agiert, hatten danach dann aber zu viele Ballverluste und Freiburg hat es gut gemacht. Dennoch sage ich den Jungs immer, dass ein 2:0 gefährlich ist - ein Tor und alles kann passieren. Nach dem super Treffer von Flo hatten wir wieder eine Chance und dann hat Jona auch noch getroffen. Insgesamt sind die Gefühle heute gemischt.“
Amine Adli: „Das Gegentor vor der Halbzeit war hart für uns, dann kam kurz nach der Pause auch noch das zweite. Es ist nie einfach, in Freiburg zu spielen. Aber wir haben wieder gezeigt, dass wir ein starkes Team mit Charakter sind. Jeder, der auf dem Platz stand, hat bis zum Ende alles gegeben.“
Tah: „Wir sind gut reingekommen, haben dann aber nachgelassen und zu viele Bälle verloren. So ging es in der zweiten Hälfte auch weiter, es war insgesamt kein gutes Spiel von uns. Aber wir haben am Ende die Tore gemacht, das war wichtig.“
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Von einem „harmlosen Auftritt“ schrieb die Rheinische Post im Anschluss an die Partie, die Einzelkritiken des Blattes fielen dementsprechend aus. Der Kölner Stadt-Anzeiger bezog sich auf die „Rettung der Auswärtsserie“, sah jedoch „eines der schlechtesten Spiele unter Xabi Alonso“. Der kicker schrieb von „blassen Leverkusenern“ und „ein paar wenige ungewohnte Fehler in der Defensive“.
In seinem drittletzten Auftritt für die Werkself hat Tah eine bemerkenswerte Marke geknackt: Der 29-Jährige, bereits seit zehn Jahren unterm Kreuz, hat in Freiburg sein 400. Pflichtspiel in Diensten von Bayer 04 bestritten. Das gelang vor ihm nur fünf anderen Akteuren: Rekordspieler Rüdiger Vollborn (487), Thomas Hörster (453), Ulf Kirsten (448), Stefan Kießling (444) und Carsten Ramelow (437).
Im Anschluss an sein Jubiläums-Spiel, das er bekanntlich auch noch mit dem Last-Minute-Ausgleichstreffer veredelte, sagte Tah am Mikrofon von Werkself-TV: „Ich bin extrem dankbar für die Momente mit all den Mitspielern, Mitarbeitern, Fans. Ich blicke mit großem Stolz zurück auf die vielen Jahre.“ Es war das 18. Bundesliga-Tor seiner Karriere und sein drittes in der laufenden Saison - mehr waren ihm nur in der vergangenen Meister-Spielzeit gelungen (4).







Auch der zweite Leverkusener Torschütze des Tages, Wirtz, hat eine beeindruckende Marke erreicht: Der seit dem Vortag 22-Jährige erzielte seinen zehnten Treffer in der laufenden Bundesligasaison und ist neben Michael Olise vom FC Bayern der einzige Akteur, dem seit Saisonbeginn eine zweistellige Anzahl an Toren und Assists gelangen.
Zwar war Bayer 04 erstmals seit September 2018 in der ersten Halbzeit eines Bundesligaspiels ohne Torschuss geblieben, doch mit dem Last-Minute-Ausgleich bewies die Werkself einmal mehr einen langen Atem und große Moral. Es war bereits der 13. Punkt nach Rückstand in der laufenden Bundesligasaison (nur der FC Bayern München hat mit 14 mehr). Zugleich sind die Leverkusener nun seit 33 BL-Auswärtspartien ungeschlagen (23 Siege, 10 Remis) und haben damit den Bundesliga-Rekord des FC Bayern aus den Jahren 2012 bis 2014 eingestellt.
Die Zahlen zum Spiel sprachen bis auf die Anzahl abgegebener Torschüsse (5:7) für die Werkself und lauteten so: 68 Prozent Ballbesitz, 53 Prozent gewonnene Zweikämpfe und eine Passquote von 85 Prozent (Freiburg: 68 Prozent).
Weiter geht es für die Werkself mit dem letzten Heimduell der Saison. Anstoß der ausverkauften Partie gegen Borussia Dortmund ist am Sonntag, 11. Mai, um 15.30 Uhr. Für den Saisonabschluss reist der Bayer 04-Tross dann zum 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 17. Mai, 15.30 Uhr).

Werkself-TV zeigt nach dem 1:1 von Bayer 04 gegen den Hamburger am 34. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Merlin Polzin und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 1:1 gegen den Hamburger SV am 34. Bundesliga-Spieltag re-live...

Im Rahmen des Bundesliga-Heimduells gegen den Hamburger SV am 34. und letzten Spieltag der Saison 2025/26 wurde Torhüter Jonas Omlin offiziell verabschiedet. Der 32-jährige Schweizer war im Winter-Transferfenster auf Leihbasis bis Saisonende von Borussia Mönchengladbach unters Kreuz gekommen.
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Großes gesellschaftliches Engagement von Bayer 04 und seinem Hauptsponsor BarmeniaGothaer: Bei dem Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck in der Fanwelt im Rahmen der Aktion „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ kamen gut 5.000 Euro zusammen. Diese Summe stockte Bayer 04 mit selbigem Betrag auf. So konnten vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV insgesamt 10.000 Euro an Edmond Tapsoba für dessen Stiftung überreicht werden, die in seiner Heimat Burkina Faso Menschen im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Erstmals seit September 2017 empfängt die Werkself am heutigen Samstag, 16. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), den Hamburger SV in der BayArena. Über die siebenjährige Bundesliga-Pause des HSV hinweg hat Bayer 04 eine starke Bilanz gegen die Rothosen und verlor keines der zurückliegenden 19 Spiele gegen Aufsteiger. Die Hanseaten kommen jedoch mit dem Rückenwind aus zwei Dreiern in Folge ins Rheinland – eine harte Nuss, die die Elf von Kasper Hjulmand unbedingt knacken möchte, um mit etwas Glück die kleine Chance zur Qualifikation für die UEFA Champions League doch noch zu nutzen. Abschied nimmt nach langer Zeit die Bayer Gastronomie und bedankt sich mit Rabatten auf Speisen und Getränke bei den Fans. Die Kurzpässe.
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