Werkself Nachdreher zu #B04BSC: Punkte und Patrik

Ein erfolgreicher Nachmittag in der BayArena: Vor 23.557 Fans setzte sich die drittplatzierte Werkself gegen das abstiegsbedrohte Hertha BSC mit 2:1 (2:1) durch und baute den Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Alles zum zweiten Sieg in Folge im Werkself Nachdreher…
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ZUSAMMENFASSUNG: DOPPELSCHLAG VOR DER PAUSE

Mit drei Neuen in der Startelf (Aránguiz, Paulinho und Alario anstelle von Demirbay, Adli und Azmoun) nahm die Werkself nach ein paar Minuten mehr und mehr die Ball- und Spielkontrolle an sich. Die erste nennenswerte Szene aber passierte nach einer Viertelstunde auf Seiten der Gäste: Torhüter Alexander Schwolow musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam der erst 20-jährige Marcel Lotka aufs Feld (s. unten).

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In der Folge blieb es lange ruhig, ehe die spektakuläre Schlussphase des ersten Durchgangs mit dem Führungstor Lucas Alario einsetzte (34.). Sechs Minuten später legte Karim Bellarabi den zweiten Treffer nach, doch noch vor dem Pausenpfiff verkürzte Berlins Vladimir Darida auf den 2:1-Endstand (42.). HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht…

STIMMEN: „ARBEITSSIEG!“

Robert Andrich brachte es nach Abpfiff einmal mehr auf den Punkt: „Es war ein Arbeitssieg!“, erklärte der 27-Jährige kurz und knapp, um anschließend auszuführen: „Hertha hat versucht, mit 10 Mann zu verteidigen. Es war nicht ganz einfach, wir brauchten Geduld.“ Das Spiel sei ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne gewesen, man sei auf einem guten Weg. Der Abräumer abschließend: „Es ist ein Traum für jeden Fußballer und auch für jeden von uns, Champions League zu spielen!“

Kapitän Lukas Hradecky ergänzte: „Wir sind froh, heute die drei Punkte hierzubehalten. Ein wichtiger Erfolg – auch in Anbetracht der anderen Ergebnisse heute Nachmittag.“ Der Finne bezog sich auf die Niederlagen der Verfolger TSG 1899 Hoffenheim (1:2 gegen Bochum) und SC Freiburg (1:4 gegen Bayern München).

PERSONAL: BESONDERER TAUSCH – SCHICK ZURÜCK

Für einen Herthaner entwickelte sich dieses Duell des 28. Spieltags zu einem ganz besonderen: Marcel Lotka, von 2017 bis 2020 im Nachwuchs von Bayer 04 aktiv, rückte nach einer Viertelstunde zwischen die Pfosten. Stammtorhüter Alexander Schwolow konnte aufgrund einer Muskelverletzung nicht weitermachen. Nach Abpfiff tauschte der 20-Jährige dann in den Katakomben der BayArena sein Jersey mit Werkself-Kapitän Lukas Hradecky.

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20-Tore-Mann Patrik Schick stand gegen Hertha BSC erstmals seit dem 2:3 beim 1. FSV Mainz 05 Mitte Februar wieder im Kader der Werkself. Der tschechische Mittelstürmer wurde nach 65 Minuten auch gleich mal in die Partie geworfen, machte seine Sache gut und brachte mit seinen Teamkollegen den Sieg über die Zeit. Einer der Spielentscheider im Offensivbereich war an diesem Nachmittag indes einmal mehr Moussa Diaby. Der französische Nationalspieler bereitete beide Leverkusener Treffer vor und schraubte sein Konto auf beachtliche 19 Scorerpunkte in 25 Bundesligaspielen hoch.

STATISTIK: IN ALLEN BELANGEN VORNE

Herthas Chefcoach Felix Magath erklärte kurz nach Abpfiff, dass die Werkself „die spielerisch bessere Mannschaft“ gewesen sei. Die Leverkusener Überhand bestätigen auch die Zahlen zum Spiel: Der Ballbesitzanteil lag bei fast 70 Prozent, die Zweikampfquote bei 52 Prozent. In der Passquote hatte Schwarz-Rot ebenfalls einen großen Vorsprung (85 Prozent zu 64 Prozent), auch bei den abgegebenen Torschüssen (19:7).

PRESSESCHAU: „VIEL SCHÖNER GEHT ES NICHT“

So beschreibt die Rheinische Post Alarios Tor: „Der Stürmer kam der Kugel ein paar Schritte entgegen, nahm sie halb mit dem Rücken zum Tor an, ebenso geschickt mit, und schloss quasi aus der Drehung präzise ins linke obere Eck ab (34.). Viel schöner geht es nicht.“ Mit seinem Treffer ist Alario, laut RP, sogar ein Anwärter für das „Tor des Monats“. Insgesamt wurde er mit der Note 2 bewertet, ebenso wie Robert Andrich, Charles Aránguiz, Karim Bellarabi und Moussa Diaby. Letzterer wurde mit seinen zwei Vorlagen als „einer der Matchwinner“ betitelt. Auch die Bild am Sonntag gibt Alario, Andrich, Bellarabi und Diaby die Note 2. Gerardo Seoane gehört zudem mit der Note 2,75 hinter Bayerns Julian Nagelsmann (2,46) und Freiburgs Christian Streich (2,61) zu den Top-Trainern der Liga.

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AUSBLICK: BOCHUM UND LEIPZIG WARTEN

Weiter geht's für die Werkself mit der Auswärtstour an die Castroper Straße: Am Sonntag, 10. April (Anstoß: 15.30 Uhr), steht das Spiel beim Aufsteiger VfL Bochum 1848 an. Anschließend folgt das heimische Spitzenduell gegen RB Leipzig, das am Sonntag, 17. April, um 19.30 Uhr in der BayArena angepfiffen wird. Die letzten 04 Gegner von Bayer 04 in der laufenden Bundesliga-Saison heißen dann SpVgg Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt, TSG 1899 Hoffenheim sowie zum Abschluss SC Freiburg.

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