
ZUSAMMENFASSUNG: TOLLE SPIELZÜGE FÜHRTEN ZU TOREN
Es war vom Anpfiff weg Einbahnstraßenfußball Richtung Berliner Kasten: Und die Werkself belohnte sich gegen die Hertha schnell für ihren Sturm und Drang. Nach zwölf Minuten fruchtete das temporeiche Zusammenspiel über die rechte Seite erstmals, als Moussa Diaby auf Jeremie Frimpong durchsteckte, dessen Hereingabe Sardar Azmoun aus sechs Metern über die Linie zur Führung drückte. Den Berlinern verging Hören und Sehen gegen wie entfesselt anstürmende Leverkusener, der Angriff über Odilon Kossounou, Frimpong, Diaby und wiederum Frimpong als Schütze des 2:0 war wunderbar herausgespielt (21.). Nach einer Stunde schließlich der dritte Streich der hochüberlegenen Hausherren: Florian Wirtz schüttelte einen fantastischen Pass auf Diaby aus dem Fußgelenk und dem Franzosen gelang mit seinem achten Saisontreffer das 3:0 (60.). Berlins Anschluss durch den Elfmeter von Lukebakio (66.) hatte keinen Einfluss mehr aufs Spiel, der eingewechselte Amine Adli stellte nach Vorarbeit von Patrik Schick den alten Abstand und zugleich Endstand her. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

STIMMEN: 20 MINUTEN WIE AUS EINEM GUSS
Der Trainer hatte wenig bis nichts an seiner Mannschaft auszusetzen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel, wir waren von Anfang an gut drin und standen stabil in der Defensive. Unseren Fußball der ersten 20 Minuten möchte ich gern immer sehen, aber das ist nicht ständig möglich“, sagte Chefcoach Xabi Alonso. Bei seinem Kapitän klang das so: „Wir waren offensiv enorm effektiv, darauf können wir aufbauen für die wichtigen nächsten Aufgaben. Für mich war es eine unserer drei wohl besten Leistungen in dieser Saison“, sagte Lukas Hradecky, der gegen die Berliner sein 250. Bundesligaspiel bestritt. Auch Robert Andrich zeigte sich zufrieden: „Momentan stimmt bei uns die Balance zwischen Offensive und Defensive. Wichtig ist, dass jetzt Konstanz reinkommt.“
PERSONAL: XABIS ENTWARNUNG BEI FRIMPONG
Vor allem drei Akteure bekamen die Berliner in der BayArena überhaupt nicht in den Griff: Jeremie Frimpong, Moussa Diaby und Florian Wirtz. Sie ragten aus einem Kollektiv ohne jeden Schwachpunkt noch heraus und verzückten das geneigte Publikum mit ihrem Zusammenspiel. „Jeremie und Moussa haben es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht, auch Florian wird von Spiel zu Spiel besser“, betonte Xabi Alonso, der auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auch gute Nachrichten zum angeschlagenen und deshalb nach einer halben Stunde ausgewechselten Frimpong mitteilte. „So wie es aussieht, hat er keine Verletzung. Er hat etwas am Muskel gespürt, aber es ist nichts gerissen. Ich bin zuversichtlich bei ihm für Donnerstag“, sagte der Chefcoach mit Blick auf das Europa-League-Duell mit Ferencvaros Budapest in der BayArena.

STATISTIK: IN ALLEN BELANGEN ÜBERLEGEN
Die klare Überlegenheit von Schwarz-Rot spiegelte sich auch in allen Zahlen wider. 16:7 Torschüsse wies die Bilanz zu Gunsten der Leverkusener aus, dazu hatte die Werkself auch beim Ballbesitz (62:38 Prozent), der Zweikampf- (57:42 Prozent) und der Passquote (87:77 Prozent) Vorteile. Die Dominanz auf dem Feld verdeutlichte auch die Zahl der gespielten Pässen: Hier standen 659 Zuspiele der Leverkusener (265 in der gegnerischen Hälfte) lediglich 401 der Hertha gegenüber (181 in der Leverkusener Hälfte).
PRESSESCHAU: „MIT LEICHTIGKEIT UND GUTER LAUNE“
Auch die Medien honorierten den starken Auftritt der Gastgeber. „Die Leverkusener ließen den Ball über den Rasen gleiten, als ob sie ganz unter sich wären, mit Leichtigkeit und guter Laune, und die Berliner mussten sich vorkommen wie ein Sparringspartner, dessen Aufgabe bloß in der Anwesenheit besteht“, schilderte die Süddeutsche Zeitung. Der Kölner Stadt-Anzeiger schrieb von einem „atemberaubenden Rhythmus“, die Kölnische Rundschau erkannte einen „offensiven Funkenflug“. Der kicker wertete die Leverkusener Vorstellung „als dritte überzeugende Leistung nacheinander“ und „einer Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling“. Das Fußball-Fachmagazin nominierte mit Jeremie Frimpong, Moussa Diaby, Florian Wirtz und Sardar Azmoun zudem gleich vier Werkself-Profis in die kicker-Elf des Tages. Die Bild-Zeitung betonte: „Leverkusen überrennt und zerlegt die Hertha.“

AUSBLICK: HÖHEPUNKTE IN ENGER TAKTUNG
Keine Atempause beim sportlichen Ritt durch zwei Wettbewerbe: Die Partie gegen die Hertha bedeutete für Bayer 04 den Auftakt zu fünf Pflichtspielen binnen 14 Tagen. Weiter geht es mit der ersten von zwei Englischen Wochen und dem Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Europa League am Donnerstag, 9. März, gegen Ferencvaros Budapest (18.45 Uhr, BayArena). In der Bundesliga folgt für Schwarz-Rot der Vergleich am Sonntag, 12. März, um 17.30 Uhr beim SV Werder Bremen. In der Woche darauf stehen das Rückspiel in Budapest (16. März, 21 Uhr) sowie der Bundesliga-Knaller in der BayArena gegen den FC Bayern München an (Sonntag, 19. März, 17.30 Uhr).

Die Frauen-Bundesliga wird ab der kommenden Saison 2027/28 von einem eigenständigen Ligaverband organisiert. Mit dem einstimmigen Beschluss auf dem DFB-Bundestag am Freitagnachmittag ist die Ausgliederung der Liga aus dem Deutschen Fußball-Bund offiziell.
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In jedem der vergangenen vier Spiele war Patrik Schick für die Werkself erfolgreich. Auch gegen seinen ehemaligen Klub RB Leipzig scheint unsere Nummer 14 gern zu treffen. Beim jüngsten Duell der beiden Mannschaften im Mai 2026 in der BayArena netzte Schick gleich dreimal ein...
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Nach dem Bundesligaduell gegen RB Leipzig (Sonntag, 20. September, 15.30 Uhr) geht es für einige Werkself-Profis in die erste Länderspielphase der Saison. Die für ihre Nationalmannschaften abgestellten Bayer 04-Spieler und alle Infos zu ihren bevorstehenden Partien im Überblick.
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Der nächste Auftritt vor heimischer Kulisse wartet: Nach dem erfolgreichen Auftakt in der UEFA Europa League gegen NK Celje empfängt die Werkself im Rahmen des 4. Bundesliga-Spieltags 2026/27 RB Leipzig in der BayArena. Die Partie wird am Sonntag, 20. September, um 15.30 Uhr angepfiffen. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Qualitäten des Gegners und die Arbeit an der eigenen Leistung. Zudem gab der Spanier ein Update zu Ibrahim Maza und Montrell Culbreath.
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