
Die Partie war von Beginn an von beiden Teams körperbetont geführt, gleichzeitig aber auch von viel Tempo und großem Offensivdrang geprägt. So erarbeitete sich die Mannschaft von Cheftrainer Xabi Alonso bereits in den ersten Minuten gute Gelegenheiten, nach fünf Minuten etwa zog Moussa Diaby erstmals gefährlich nach innen und konnte im Strafraum nur noch mittels einen Foulspiels gestoppt werden. Nach eigener Ansicht der Videobilder zeigte Schiedsrichter Timo Gerach bei seinem Bundesliga-Debüt auf den Punkt, Edmond Tapsoba verwandelte früh zum 1:0 (8.) und gab damit gleichzeitig auch sein Strafstoß-Debüt für Schwarz-Rot.
Die Bochumer, unbeeindruckt vom Gegentreffer, kamen nur eine Minute nach dem 1:0 selbst zu einer Großchance. Doch Takuma Asano scheiterte erst am stark parierenden Lukas Hradecky und anschließend an Piero Hincapie, der kurz vor der Grundlinie bereinigen konnte. Ein Einschuss auf der Gegenseite von Diaby zählte aufgrund einer vorangegangenen Abseitsposition des Franzosen nicht (13.). Den 1:0-Vorsprung aus dem ersten Durchgang wusste Adam Hlozek nach Vorarbeit von Florian Wirtz kurz nach der Pause auf den 2:0-Endstand zu erhöhen (53.). Die Bochumer verpassten in der Folge den Anschlusstreffer, sodass die Werkself den fünften Liga-Dreier in Serie gemeinsam mit den Fans feiern konnte.

Edmond Tapsoba, Torschütze zum frühen 1:0, erklärte nach Abpfiff: „Ich bin glücklich über den Elfmeter und unseren Sieg. Die Entscheidung, dass ich schieße, kam vom Trainer. Wenn man antritt, muss man Selbstvertrauen haben, aber trotzdem ist auch immer ein bisschen Glück dabei.“ Sein angesprochener Trainer, Xabi Alonso, zeigte sich „zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung. Wir waren bereit, ein intensives Spiel anzunehmen, alle Spieler haben gekämpft.“
Über die Rückkehr von Spielmacher Florian Wirtz in die erste Elf und auf den Rasen der BayArena sagte der Spanier: „Es war wichtig, Florian zurück auf dem Platz zu haben und für ihn war es wichtig, wieder vor den eigenen Fans zu spielen. Die Mannschaft hilft ihm und er hilft der Mannschaft, das ist der richtige Weg.“

318 Tage lag der vergangene Startelf-Einsatz von Werkself-Profi Florian Wirtz inzwischen zurück, als er - nach seinem Kreuzbandriss aus März 2022 vollständig genesen - im Heimspiel gegen Bochum endlich auch wieder von Beginn an ran konnte. Der 19-Jährige wurde von den Bayer 04-Fans in der BayArena lautstark empfangen, gefeiert - und sogar besungen. Sein Höhepunkt am Abend: die Vorlage auf Adam Hlozek zum 2:0.
Ebenfalls erfreulich aus Sicht von Schwarz-Rot: Die Torflaute vom Punkt fand gegen Bochum endlich ein Ende. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend sechs Fehlversuchen landete ein Leverkusener Elfmeter, dieses Mal durch Edmond Tapsoba bei seiner Strafstoß-Premiere - erstmals wieder im Tornetz. Der VfL dagegen verursachte bereits zum elften Mal in dieser Saison einen Strafstoß – Bundesliga-Rekord in einer Hinrunde.

Insgesamt gab die Werkself elf Torschüsse ab, einen mehr als die Gäste. Auch in Sachen Ballbesitz konnten sich die Hausherren mit 56 Prozent durchsetzen. Gleiches galt für die Passquote von 77 Prozent, die Letsch-Elf kam auf 69 Prozent. Anders sah es bei den Zweikämpfen aus, da hatten die Bochumer mit 53 Prozent die Nase vorn. Außerdem interessant für Statistik-Liebhaber: Robert Andrich bestritt bei der Partie gegen den VfL sein 100. Bundesliga-Spiel. Und: Adam Hlozek erzielte mit seinem Treffer in der 53. Minute das 500. Tor der laufenden Bundesligasaison, zuletzt gelang das bereits am 17. Spieltag in der Saison 1985/86.
Der Express resümierte die Parte wie folgt: „Zwei Siege innerhalb von vier Tagen, fünf in Serie! Bayer machte beim Startelf -Comeback von Florian Wirtz mit dem 2:0 über den VfL Bochum den nächsten Schritt in Richtung Europapokal-Plätze.“ Der Kölner Stadt-Anzeiger titelte: „Bayer baut die Serie aus“ und fand weiter lobende Worte für Tapsobas verwandelten Elfmeter: „Präzise. Unhaltbar.“ Da schloss sich auch die Rheinische Post an und beschrieb den Treffer des Defensivakteurs wie folgt: „Verwandelte den Foulelfmeter zum 1:0 mit bemerkenswerter Klarheit. Der Schuss des Abwehrspielers schlug ebenso wuchtig wie präzise im Netz ein.“ Die Bild-Zeitung beschrieb den Einschuss mit den Worten „Tapsoba beendet Elfer-Fluch“, denn zuletzt hatte die Werkself sechs Mal in Folge vom Punkt verschossen.






Nach den Siegen bei Borussia Mönchengladbach (3:2) und zu Hause gegen den VfL Bochum 1848 (2:0) trifft die Werkself auch im kommenden Spiel auf einen Konkurrenten aus Nordrhein-Westfalen: Am kommenden Sonntag, 29. Januar (Anstoß: 17.30 Uhr), gastiert Borussia Dortmund in der BayArena.

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Am heutigen Samstagnachmittag, 24. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr), empfängt Bayer 04 einen SV Werder Bremen, der zuletzt sieben Ligapartien sieglos geblieben war. Dennoch präsentierten sich die Grün-Weißen zuletzt beim 3:3 gegen Eintracht Frankfurt mit einem späten Gegentor zum Endstand geschlossen. Dem will sich die Werkself um Geburtstagskind Patrik Schick entgegenstellen und an diesem Erinnerungsspieltag „!NieWieder“ rund um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus den ersten Dreier im neuen Jahr einfahren. Die Kurzpässe zur Begegnung.
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Happy Birthday, Patrik Schick! Zu seinem Ehrentag darf sich nicht nur der tschechische Torjäger selbst über Geschenke und hoffentlich viele weitere Treffer freuen – auch Bayer 04-Fans können sich exklusiv am heutigen 24. Januar beim Kauf eines Trikots der Werkself den Flock mit der Nummer 14 gratis dazu sichern! Zusätzlich wird unter allen Käufern in der kommenden Woche ein Matchworn-Trikot des nun 30-Jährigen verlost.
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Mit einem Last-Minute-Treffer schoss Kristin Kögel die Bayer 04-Frauen zum umjubelten 2:1-Sieg in Unterzahl beim 1. FC Union Berlin. Im Werkself-TV-Interview geben die Siegtorschützin und Vanessa Fudalla, die per direktem Freistoß ausgeglichen hatte und Kögels Treffer vorbereitete, Einblicke in ihre Gefühlswelt.
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