
Der Kölner Stadt-Anzeiger zieht in seiner Online-Ausgabe dieses Fazit: „Bayer 04 Leverkusen bewies spielerische Klasse in Gleichzahl und Mentalität in Unterzahl. Die Werkself ist jetzt seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen. Allerdings hat sich beides in der Tabelle erst einmal nicht ausgewirkt, denn das, was dem als Team gefestigten Gebilde zur Spitzenmannschaft noch fehlt, ist die Effizienz.“ Und ergänzend unter der Rubrik „Das war gut“ lesen wir dort: „Über die gesamte Spielzeit hinweg die Ordnung und Leidenschaft im Leverkusener Spiel...“
Im Sonntags-Express wird die Leistung von Kevin Volland heraus gestellt: „Es war bereits sein neuntes Saisontor. Damit ist der Bayer-Stürmer der erfolgreichste deutsche Torjäger der Bundesliga - und damit eigentlich auch ein Kandidat für Jogi Löw und die Nationalmannschaft. Sowieso waren es die Leverkusener, die das Spiel in der ersten Halbzeit dominierten. Bayer war auf dem besten Weg, den ersten echten Euro-Test zu bestehen. Kai Havertz mit einem Kopfball an die Latte und Charles Aranguiz im Eins-gegen-Eins mit dem glänzend aufgelegten BVB-Keeper Roman Bürki verpassten aber die vorzeitige Entscheidung.“
Bildplus bewertet online das Spiel so: „Ein unterhaltsamer Samstagskick in der BayArena endet am Ende leistungsgerecht mit einem 1:1-Unentschieden. Leverkusen war in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft und hätte auch höher als 1:0 führen können. Erst durch den Platzverweis gegen Wendell kam der BVB besser auf und war in der zweiten Hälfte die dominante Mannschaft. Allerdings fiel der Borussia gegen defensiv solide Rheinländer nicht wirklich viel ein und so kam nicht mehr als der Ausgleich durch Yarmolenko heraus. Bayer kann mit dem Punkt nach 50 Minuten in Unterzahl und einer couragierten Leistung gut leben.“ Und auch Bild am Sonntag titelt: „Bester deutscher Stümer! Fährt Volland zur WM?“
In der Frankfurter Allgemeinen Sonntags-Zeitung wird auf die Langzeitstatistik hingewiesen: „Damit haben die Serien der beiden Vereine weiter Bestand: Leverkusen blieb in den vergangenen neun Bundesligaspielen ohne Niederlage, der BVB seit sieben Partien ohne Sieg. Das dritte Unentschieden der Saison dürfte aber die Diskussionen um den Dortmunder Trainer Peter Bosz ein wenig beruhigen.“
Die Rheinische Post würdigt (online) den Leverkusener Willen zum Sieg auch in Unterzahl: „(Heiko Herrlich) .. auf der Leverkusener Bank reagierte auf das Gegentor mit der Hereinnahme von Karim Bellarabi, der einst das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte gegen den BVB schoss, für Kevin Volland. Offensivmann für Offensivmann. Mutig. Mit Zählbarem wurde das Wagnis aber nicht belohnt.“
Die in Dortmund erscheinenden Ruhr-Nachrichten schildern die Reaktionen der Borussen: „Von den Dortmunder Spielern gab es nach dem 1:1 in Leverkusen seit Wochen mal wieder positive Statements. ,Einen Schritt nach vorn' hatten sie gesehen, wie dann Marcel Schmelzer und der erstmals wieder berücksichtigte Neven Subotic im gleichen Duktus anführten, und dann wahlweise ergänzt, dass Leverkusen ja a) sowieso eine starke Mannschaft sei und b) zuletzt gegen Leipzig ja auch in Unterzahl bewiesen habe, schwer zu besiegen zu sein.“

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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