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23.11.2017Bundesliga

#SGEB04 – die Facts vor dem Spiel

Nach dem nicht-öffentlichen Abschlusstraining wird sich die Werkself am späteren Freitagnachmittag auf den Weg nach Frankfurt machen und dort Quartier über Nacht beziehen. Am Samstagmorgen beginnt der Tag für die Bayer 04-Profis mit Frühstück und einem Spaziergang. Weitere Infos und Facts zu #SGEB04 gibt's hier:
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Es rappelt in der Kiste

Treffer als garantierte Beilage: Es ist das 65. Duell zwischen der Eintracht und Bayer 04 im Oberhaus – und noch nie endete dieses Duell torlos. Es gab keine andere Paarung in der Bundesliga-Historie so häufig, ohne dass je eine Nullnummer folgte. Ohnehin haben Spiele mit Leverkusener Beteiligung aktuell verlässlichen Einschuss-Charakter: In den vergangenen 17 Bundesliga-Spielen traf die Werkself immer, das ist die mit Abstand längste Serie ligaweit. Eine längere Serie mit Toren hatte Bayer 04 zuletzt von April bis November 2005 (damals 19 Spiele). Auch Frankfurt hat in den vergangenen zehn Partien stets genetzt.

Bilanz zuletzt: drei aus vier

Die Werkself gewann drei der vergangenen vier Bundesliga-Duelle gegen Frankfurt und verlor nur die Auswärtspartie am dritten Spieltag der Vorsaison mit 1:2. Bayer 04 traf seit dem 0:2 im März 1995 in jeder der letzten 16 Auswärtspartien in Frankfurt (32 Tore). In Frankfurt spricht die Bilanz aber noch für die Eintracht bei 17 Heimsiegen, vier Unentschieden und elf Leverkusener Erfolgen.

Der doppelte Kovac

SGE-Chefcoach Niko Kovac und sein Bruder Robert (Co-Trainer) wechselten als Profis im Sommer 1996 zu Bayer 04. Mittelfeldspieler Niko blieb bis 1999 und bestritt 77 Bundesligaspiele (acht Tore), Innenverteidiger Robert spielte bis 2001 für die Werkself und war in 127 Begegnungen einmal erfolgreich.

Erfolgreiche Serientäter

Beide Teams haben aktuell einen ordentlichen Lauf in der Liga: Bayer 04 ist seit sieben Bundesligaspielen ungeschlagen (drei Siege, vier Remis), die Eintracht seit sechs (drei Siege, drei Remis).

Mit 17 kann viel gehen

Nach einem sehr mäßigen Saisonstart mit nur einem Punkt aus den ersten drei Partien ist die Werkself stark ins Rollen gekommen. 17 Zähler nach zwölf Spielen wecken bei Bayer 04 übrigens durchaus gute Erinnerungen: Mit dieser Ausbeute schafften die Schwarz-Roten 2015/16 letztlich noch Rang drei und die Champions League.

Volland verlässlich

Kevin Volland war in jedem der vergangenen vier Bundesligaspiele an einem Tor beteiligt (drei Treffer, ein Assist). Mit sieben Toren sind dem Angreifer nach zwölf Spieltagen schon mehr Treffer als in der kompletten Vorsaison gelungen (sechs Tore in 23 Spielen). Damit ist Volland gemeinsam mit Leipzigs Timo Werner hinter Lewandowski (Bayern/13) und Aubameyang (BVB/10) drittbester Schütze der Bundesliga.

Herrlichs Premiere als Schütze

Heiko Herrlich erzielte als Spieler seinen ersten Bundesligatreffer gegen die Frankfurter: am 24. November 1990, am Spieltag vor fast genau 27 Jahren, beim 2:2 von Bayer 04 gegen Frankfurt. Die beiden Trainer Niko Kovac (vier Siege) und Heiko Herrlich (drei Siege) trafen als Spieler siebenmal aufeinander – im letzten Aufeinandertreffen im September 2000 erzielte Herrlich beim 3:2 mit Dortmund beim Hamburger SV mit Niko Kovac einen Doppelpack, darunter den Siegtreffer.

Hinten wird’s personell eng

Heiko Herrlich ist am Samstag definitiv zu Umstellungen in der Defensive gezwungen: Benjamin Henrichs erhielt nach seiner Roten Karte gegen Leipzig ein Spiel Sperre, Linksverteidiger Wendell muss nach seiner fünften Gelben Karte ebenfalls einmal pausieren. Ob der unter der Woche erkrankte Panos Retsos und Abwehrchef Sven Bender nach seinem doppelten Rippenbruch in Frankfurt wieder Optionen in der Abwehrkette sind, dürfte sich wohl erst kurzfristig erweisen.

Finnen unter sich

Joel Pohjanpalo steht bei einem Einsatz in Frankfurt einem alten Bekannten gegenüber: Sein Landsmann Lukas Hradecky hütet seit Sommer 2015 das Tor der Eintracht. Pohjanpalo und Hradecky sind Kollegen in der finnischen Nationalmannschaft. Am elften Spieltag dieser Saison traf übrigens erstmals in der Bundesliga ein finnischer Spieler gegen einen finnischen Keeper: Bremens Niklas Moisander netzte in Frankfurt gegen Hradecky ein.

Mitfiebern in der Schwadbud

Gemeinsam im Kreise Gleichgesinnter der Werkself die Daumen drücken – das geht nirgendwo besser als in der Schwadbud. Die beliebte Fankneipe in der Osttribüne der BayArena öffnet ihre Pforten am Samstag eine Stunde vor Anpfiff um 14.30 Uhr.

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