Nach dem 4:0-Heimerfolg über die Borussia streben die Schwarz-Roten nach dem 1:1 bei Union Berlin den ersten Auswärtssieg der laufenden Bundesliga-Saison an. Und die Zeichen dafür stehen aus Bayer 04-Sicht recht günstig. Der Grund ist unter anderem statistischer Natur: Die Werkself hat keines seiner 20 Bundesliga-Spiele gegen Augsburg verloren (13 Siege, 7 Remis). „Es ist auf jeden Fall eine Kuriosität“, unterstreicht auch Cheftrainer Gerardo Seoane beim Blick auf die Statistik, „aber jedes Spiel beginnt bei Null. Für uns als Mannschaft gilt es, Woche für Woche den Fokus auf den nächsten Gegner zu richten.“
Der Sieg gegen Gladbach habe „Rückenwind“ für die kommenden Herausforderungen gegeben. „Das hat man auch in der Trainingswoche gemerkt“, berichtet der Schweizer. Es sei jedoch „sehr wichtig zu hinterfragen, wieso eine Leistung gut war. Das Ziel muss nun sein, gegen Augsburg in eine ähnliche Bereitschaft zu kommen – als Mannschaft sowie individuell.“ Sprich: Die Zweikampfstärke, die Bayer 04 gegen Gladbach gezeigt hat, und auch das aggressive Gegenpressing werden ebenso in Augsburg benötigt, um ein positives Resultat zu erzielen.
Erneut verzichten muss Seoane in Augsburg – neben den langzeitverletzten Edmond Tapsoba (Syndesmose-Riss) und Timothy Fosu-Mensah (Kreuzbandriss) – auf Karim Bellarabi und Lucas Alario. Beide haben in dieser Woche zwar wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren können, stehen für das Gastspiel bei den bayrischen Schwaben allerdings noch nicht zur Verfügung. Auch Julian Baumgartlinger (Knie-Reizung) wird nicht mit der Mannschaft nach Augsburg reisen.
Erstmalig dem Werkself-Kader angehören wird in Augsburg aller Voraussicht nach Neuzugang Piero Hincapie. „Er hat die ganze Woche trainiert und bringt eine gute Grund-Fitness mit, da er in Argentinien schon den ersten Teil der Vorbereitung absolviert hat. Er steht auf jeden Fall zur Verfügung“, erklärt Seoane. Bei Amine Adli, der am Donnerstag einen Fünfjahres-Vertrag in Leverkusen unterzeichnet hat, müsse das Trainerteam noch ihn „im Abschlusstraining beobachten“.
Nach drei Pflichtspielen attestiert Seoane seiner Mannschaft eine positive Entwicklung. „Die Spieler nehmen viele Punkte an, die wir im Training thematisieren“, freut sich der ehemalige Abwehrspieler und ergänzt: „Begonnen beim Pokal-Spiel, dann in Berlin und jetzt gegen Gladbach. Das Gladbach-Spiel ist wirklich eine gute Messlatte. Wenn wir es schaffen, Woche für Woche diese Aggressivität und Solidarität auf den Platz zu bringen, können wir sicherlich auch unsere spielerischen Qualitäten besser einsetzen.“
Gegen die Fohlen-Elf habe dies schon sehr gut funktioniert. Der Ansporn muss es nun aber sein, „dies in Regelmäßigkeit über das ganze Jahr in verschiedenen Wettbewerben“ zu bestätigen. „Das ist ein viel größeres Ziel als eine Platzierung!“

Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Owen (4.) drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte (36.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank einer abgezockten Leistung haben die Bayer 04-Frauen am Karnevalsfreitag ihren rheinischen Nachbarn in der Bundesliga-Tabelle distanziert. In einem stimmungsvollen Derby schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den 1. FC Köln 2:1 (2:0) und eroberte damit mindestens bis Sonntag Rang drei zurück. Vanessa Fudalla (17.) und Sofie Zdebel (37.) erzielten die Treffer für die Werkself, die mit 31 Zählern nun sechs Punkte vor dem FC liegt.
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Bayer 04 Leverkusen verstärkt sich zur kommenden Saison mit dem serbischen U19-Nationalspieler Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer vom serbischen Meister Roter Stern Belgrad zum Fußball-Bundesligisten. Damjanovic, der auch die Staatsbürgerschaft Österreichs besitzt, unterzeichnete einen langfristigen Vertrag.
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