Drei Partien binnen sieben Tagen. Nach dem Heimspiel gegen den FC Bayern (1:5) und dem bestandenen Härtetest bei Real Betis Sevilla (1:1) geht es für Schwarz-Rot in der Bundesliga beim FC weiter. „Ich erwarte ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und einer hohen Intensität“, erklärte Gerardo Seoane, der lediglich auf das verletzte Trio Julian Baumgartlinger, Timothy Fosu-Mensah und Charles Aránguiz verzichten muss, auf der Pressekonferenz am Freitagmittag.
Die beiden vergangenen Duelle mit dem FC Bayern und dem spanischen Klub aus Andalusien hätten ihre Spuren hinterlassen. Der Schweizer zeigte sich mit dem gestrigen Europa-League-Gastauftritt im Estadio Benito Villamarin aber zufrieden: „Wir wollten kompakt auftreten – das haben wir getan. Für den Zuschauer war es ein attraktives und unterhaltsames Spiel, mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten.“
Nun wartet auf die Werkself, die noch in der Nacht zu Freitag aus Südspanien zurückgekehrt ist, also das Derby – und mit diesem Rahmenbedingungen, wie es sie beim Aufeinandertreffen zwischen den beiden Klubs lange nicht mehr gegeben hat: Zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie dürfen beim Duell dieser beiden Kontrahenten vom Rhein wieder Zuschauer auf den Tribünen mitfiebern. Das Kölner RheinEnergieSTADION wird mit 50.000 Fans gefüllt sein.
Auch aufgrund dieser Atmosphäre sei, so Seoane, die „Emotionskontrolle ein wichtiges Thema. Bundesliga-Spiele sind immer intensiv – aber bei Derbys ist noch mehr Emotionalität vorhanden.“ Daher gelte es, „Ruhe zu bewahren und unseren Mann zu stehen“.
Mit Youngster Florian Wirtz wird auf Seiten der Werkself auch ein Ex-Kölner mitwirken. Der 18-jährige Spielgestalter hat zwar bereits zwei Derbys mit dem Bayer-Kreuz auf der Brust absolviert (4:0, 3:1), pandemiebedingt jedoch noch kein einziges vor Fans. „Flo weiß, dass es ein spezielles Spiel für die Zuschauer ist. Er wird sich dementsprechend vorbereiten“, so Seoane. „Emotionen gehören zu diesem Business dazu. Die Fans dürfen ihre Gefühle ausleben. Damit können wir umgehen.“
Über den Kontrahenten, der in der Bundesliga-Tabelle derzeit Rang sieben belegt, sagte der Chefcoach von Bayer 04: „Köln ist kraftvoll und mutig, sie spielen ein gutes Pressing. Ihre aggressive Spielweise kann uns entgegenkommen. Wir müssen uns aus diesen Situationen lösen und dann von unserer Geschwindigkeit profitieren.“ Mit dieser Marschroute soll der vierte Derbysieg in Folge her.

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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