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„Natürlich waren wir alle frustriert und enttäuscht letzte Woche, aber es geht darum, nach vorne zu schauen“, gab Gerardo Seoane auf der heutigen Pressekonferenz die klare Zielstellung für das zweite Spiel vor heimischer Kulisse vor und ergänzte: „Mit so einer Leistung wie von uns zuletzt muss man nicht unbedingt ein Spiel verlieren, aber es gibt immer Gründe, warum man eine Partie am Ende nicht für sich entscheiden kann. Diese Punkte galt es, aufzuarbeiten und anzusprechen.“
Dafür habe man in den vergangenen Tagen vor allem versucht „inhaltlich und emotional die richtigen Tasten zu drücken“, beschrieb Seoane die Trainingswoche. „Wir als Trainerteam haben einerseits fußballerische Lösungswege aufgezeigt und so versucht, im Training andere Reize zu setzen. Andererseits ging es diese Woche in vielen individuellen Gesprächen darum, klare Botschaften, Mentalität, aber auch Vertrauen zu übermitteln“, so der Schweizer. Dafür konnte der Ton auch schon mal rauer, aber dennoch respektvoll sein: „Wir haben alle einen guten Spirit untereinander und sind eng verbunden“, ordnete der Schweizer ein.
Den Spagat zwischen Seriosität und Lockerheit in der aktuellen Phase beschrieb Seoane dabei wie folgt: „Natürlich ist das eine Herausforderung, aber wir nehmen diese Challenge an und wollen uns gegen Widerstände durchsetzen und gemeinsam aus der Situation rausziehen.“
Für das bevorstehende Heimspiel gegen die TSG erwartet der 43-Jährige vor allem eine Leistungssteigerung in der Defensive von seiner Mannschaft: „Wir müssen im Defensivverbund gut arbeiten, Situationen resolut klären und eigene Fehler vermeiden.“ In der Offensive wolle man weiterhin dem eigenen Spielstil treu bleiben: „Wir spielen zu Hause, wir wollen schnellen Ballbesitzfußball nach vorne spielen, aber in schwierigen Situationen wie jetzt gilt es eben, weitere Attribute hinzuzufügen“, so Seoane.
Die Gäste schätzt der Schweizer vor allem als eine variable Mannschaft mit einer starken Defensive ein: „Ich erwarte ein hohes Pressing, aber auch eine kompakte Abwehr.“ Daher wird es laut Seoane am Wochenende vor allem darauf ankommen, „die richtigen Entscheidungen zu treffen.“
Personell muss Seoane neben Florian Wirtz nach der letzten Partie gegen den FC Augsburg auch auf Amine Adli (Schlüsselbeinbruch) und Ersatz-Keeper Andrey Lunev (Sehnenverletzung) verzichten. Auch Angreifer Karim Bellarabi fehlt aufgrund eines Risses im linken Außenmeniskus.
Dabei ist jedoch wieder Robert Andrich: Nachdem der Mittelfeldakteur vergangene Woche noch individuell gearbeitet hat, hat die Nr. 8 der Werkself diese Woche wieder sukzessiv begonnen mit der Mannschaft zu trainieren und konnte die letzten drei Einheiten erfolgreich mit 100 Prozent absolvieren. „Er spürt die Prellung noch ganz wenig, aber es besteht kein Risiko, daher ist er von der medizinischen Abteilung freigegeben und steht für die Partie zur Verfügung“, so der Schweizer.
Für die Partie gegen die Kraichgauer hat der Werksklub derzeit 25.000 Karten verkauft. 299 Fans werden aus Hoffenheim anreisen.
Wichtiger Hinweis für alle Anreisenden aus Köln: Von Freitag, 19. August (21 Uhr) bis Montag, 22. August (5 Uhr) ist die A1 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Nord und Leverkusen-West voll gesperrt. Eine Umleitung ist über Anzeigetafeln ausgewiesen.

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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