Die Länderspielpause ist vorüber, nun steht für die Schwarz-Roten wieder der Bundesliga-Alltag auf dem Plan. Erstmals seit August 2009 ist der VfL Bochum im Rahmen eines Pflichtspiels zu Gast in der BayArena. Es ist der Startschuss für den Jahres-Endspurt: „Wir wissen, dass wir in der letzten Phase vor der Länderspielpause punktemäßig nicht unseren Ansprüchen gerecht geworden sind“, betont Gerardo Seoane, „aber wir wissen auch um die Umstände der vergangenen Wochen. Die Mannschaft hat sich zuletzt extrem gestemmt.“
Gegen Real Betis Sevilla (4:0) habe man „gut gespielt“ und beim 1:1 gegen die Hertha in Berlin in Bezug auf „Mentalität und Gruppendynamik den Test bestanden“. Die Leistungskurve der Werkself zeige nach oben. Seoane: „Diese zwei Spiele geben uns ein gutes Gefühl, aber sie liegen weit in der Vergangenheit. Eine Vielzahl von Länderspielen liegt dazwischen. Wir beginnen quasi bei Null.“
Personell muss der Schweizer am Samstag definitiv ohne Julian Baumgartlinger, Mitchel Bakker, Timothy Fosu-Mensah und Lucas Alario auskommen, die allesamt verletzungsbedingt ausfallen. Beim Rest müsse man die Reaktionen auf das Abschlusstraining abwarten und angesichts der sieben weiteren Spiele bis zur Weihnachtspause das Risiko abwägen.
Auch Florian Wirtz, der zuletzt über muskuläre Probleme im Hüftbeuger geklagt hatte, ist eine Option für das Duell mit dem VfL. Seoane: „Flo hat aktuell keine Schmerzen, aber diese Region ist nicht von heute auf morgen unbelastet. Das müssen wir weiter im Auge behalten. Seine physische Verfassung sieht aktuell sehr positiv aus.“
Die Mannschaft von der Castroper Straße hat ihrerseits drei der vergangenen vier Bundesliga-Spiele gewonnen – gegen die TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt (jeweils 2:0) sowie bei Greuther Fürth (1:0). „Sie haben zuletzt wirklich sehr gute Leistungen gezeigt“, unterstreicht der 43-Jährige und ergänzt: „Wir brauchen am Samstag eine gewisse Spielfreude und Mobilität auf dem Platz, um gegen einen kompakten Gegner Lösungen zu finden.“
Nach dem 4:0-Heimerfolg gegen Real Betis in der Europa League will die Werkself auch in der Bundesliga unbedingt wieder zu Hause dreifach punkten. „Selbstverständlich“, sagt Seoane, „wollen wir in einem Heimspiel immer punkten und das möglichst dreifach. Das ist unser Anspruch. Doch wichtig ist, was wir machen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.“ Oder anders gesagt: Entscheidend ist auf dem Platz!
Für das NRW-Duell am Samstagnachmittag sind aktuell rund 22.000 Tickets verkauft worden. Wie in den Partien zuletzt gilt in der BayArena die 2G-Regelung. Wer geimpft oder genesen ist, kann noch bis kurz vor Spielbeginn Tickets online erwerben; Tageskassen werden am Spieltag nicht geöffnet sein. HIER geht es zu den Fan-Infos.

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen gegen die TSG Hoffenheim am 19. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Die Bayer 04-Frauen haben einen Rückschlag im Rennen um Bundesliga-Tabellenplatz drei erlitten. Gegen den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim kassierte die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Sonntagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage, ein Elfmeter-Treffer nach zwei Minuten entschied die Partie. Mit nun 32 Punkten und einem Spiel weniger überholten die Gäste vorläufig die Werkself, die bei 31 Punkten verharrt. Vor den verbleibenden sieben Bundesligaspielen geht es nun in eine dreiwöchige Pause, in der Länderspiele anstehen.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Die U17 von Bayer 04 hat in der Hauptrunde der Liga A der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe B) 2:3 (0:0) bei den Stuttgarter Kickers verloren. In der ersten Halbzeit fielen keine Tore, zu Beginn der zweiten Hälfte traf Nico Plett zur Führung für Bayer 04. Danach verloren die Leverkusener jedoch den Faden und kassierten zwei Gegentore. In der 84. Minute glich die U17 durch den eingewechselten Amael-Demba Traore aus. In der Schlussphase kassierte das Team von Trainer Benjamin Adam allerdings den Treffer zum Endstand.
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