
„Wir wollen diese Energie, den Teamspirit und den gegenseitigen Support wiederholen“, äußerte sich Gerardo Seoane zum Matchplan für die Partie gegen die Freiburger und führte anschließend weiter aus: „Die richtige Mentalität und eine konsequente, kompakte und aggressive Verteidigung müssen wie im letzten Spiel auch dieses Mal wieder unsere Basis sein.“
Personell kann der Schweizer dafür nahezu auf den gleichen Kader wie in der Vorwoche zurückgreifen. Außer den langzeitverletzten Karim Bellarabi, Florian Wirtz, Amine Adli und Andrey Lunev sind alle Spieler fit. Mitchel Bakker und Piero Hincapie stehen aufgrund ihrer Gelb-Rot-Sperren nicht zur Verfügung.
Angesprochen auf einen möglichen Einsatz von Daley Sinkgraven auf der linken Seite, lobte Seoane den niederländischen Verteidiger: „Daley trainiert immer seriös, sein Engagement und sein Auftreten sind tadellos.“ Doch auch andere Akteure oder auch ein anderes Spielsystem seien Möglichkeiten, räumte der 43-Jährige ein und wollte sich dabei noch nicht festlegen.
Erstmals vor den schwarz-roten Fans am Samstag wird Neuzugang Callum Hudson-Odoi auflaufen. Seoane: „Er kommt von einem Top-Klub, ist technisch exzellent ausgestattet, hat ein gutes Dribbling und ist ein Spieler, der die Position offensiv sehr gut besetzen kann“, so Seoane. Ihm fehle derzeit durch seine letzte Verletzung zwar noch etwas Spielpraxis, aber er sei auf einem guten Weg, sich zurückzukämpfen. Seoane weiter: „Wir unterstützen ihn dabei, dass er wieder sein Level erreicht und auch wir dann gleichzeitig von seiner Qualität profitieren können.“
Den Sport-Club schätzt Seoane als einen starken Gegner ein: „Sie haben sich die letzten Jahre - trotz Abgängen - stetig weiterentwickelt und spielen mittlerweile konstant auf hohem Niveau, an das sie auch in dieser Saison wieder anknüpfen.“ Charakteristisch für die Gäste aus dem Schwarzwald sei dabei vor allem ihr homogener Spielstil. Dennoch ist für den Schweizer klar: „Wir spielen zu Hause und gehen durch den letzten Sieg auch mit Selbstvertrauen in die Partie. Demnach wollen wir ein positives Resultat erzielen.“
Für die Partie gegen die Breisgauer sind aktuell 25.865 Karten verkauft. 1.100 Freiburger Fans werden am Samstag nach Leverkusen anreisen. Die Tageskassen sind am Spieltag geöffnet.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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