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Mit drei Punkten aus den ersten fünf Ligaspielen tritt der Werksklub vor mehr als 40.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion an. „Wir stellen uns den Herausforderungen“, betonte Gerardo Seoane im Vorfeld auf der Pressekonferenz. „Unser Fokus liegt zu einhundert Prozent auf den Punkten, die wir selbst beeinflussen können.“
Der Schweizer Cheftrainer kann gegen Hertha BSC auf das gleiche Personal zurückgreifen, das ihm im Champions-League-Spiel beim FC Brügge (0:1) zur Verfügung gestanden hatte. Vor über 1.200 mitreisenden Werkself-Fans im Berliner Olympiastadion will man sich auch auf die positiven Aspekte aus der zweiten Halbzeit gegen die Belgier besinnen. „Da haben wir viel schnörkelloser nach vorne gespielt, auch defensiv waren wir kompakter“, so Seoane. „Daran gilt es anzuknüpfen.“
Man müsse sich an den positiven Dingen, die es bei den letzten Niederlagen gegeben habe, hochziehen: „Wir müssen uns an den Stärken orientieren und die Punkte ansprechen, die uns um die Resultate bringen.“ Seoane appellierte zudem an ein noch „größeres Solidaritätsgefühl“ in der Mannschaft, Fehler wieder auszubügeln. Und wenn Fehler passieren, müssen wir „genug Offensivaktionen haben, um das Spiel trotzdem zu gewinnen“.
Dem 43-Jährige ist bewusst, dass „ein Erfolgserlebnis das Allerwichtigste ist. Natürlich sind wir nicht zufrieden mit den bisherigen Resultaten.“ Auf die Frage nach seinem eigenen Befinden in der aktuellen Situation, antwortete Seoane: „Schlussendlich geht es für mich darum, das persönliche Empfinden beiseite zu tun und in erster Linie darum, für die Mannschaft Lösungen zu finden.“

Für das Nachholspiel des 17. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert die Werkself am Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20.30 Uhr), beim Aufsteiger Hamburger SV im Volksparkstadion. Alle Infos zum Ticketverkauf. Die ursprünglich für Mitte Januar angesetzte Partie war witterungsbedingt abgesagt worden.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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