
Schmidt: „Trotz dieser Situation werden wir eine sehr gute Mannschaft auf dem Platz haben, die auch sehr gut trainiert hat. Es wartet ein Spiel, in dem wir eine absolute Topleistung bringen müssen. Und das ist unser großes Ziel.“
Den Gegner SC Freiburg beschrieb der Chefcoach als „eine gute Mannschaft - die nie aufgibt. Sie verlangt ihren Gegnern stets alles ab. Aber wir wollen unbedingt als Sieger vom Platz gehen. Wir haben zuletzt gegen Leipzig und die Bayern gute Spiele ohne Ertrag gezeigt und müssen nun auch gegen Freiburg wieder einen hohen Aufwand betreiben. Es ist ein sehr wichtiges Match für uns, auf das wir uns zu einhundert Prozent konzentrieren.“
Kieß, Danger und Yurchenko kehren zurück
Wieder in den Kader zurückkehren werden voraussichtlich die Offensiv-Spieler Stefan Kießling, Joel Pohjanpalo und Vladlen Yurchenko. „Alle drei konnten voll durchtrainieren. Sie sind zwar alle noch nicht bei 100 Prozent - sie kommen aber in Frage für den Kader gegen Freiburg. Es ist gut, Optionen auf der Bank zu haben.“
Auch auf das Thema Verletzungen wurde im Journalistengespräch ausführlich eingegangen: „Wenn sich zwei Spieler am selben Tag verletzen, ist das ein Moment, wo man sich noch mal intensiver Gedanken macht und die Dinge beleuchtet. Grundsätzlich liegt die Gesamtverantwortung bei Verletzungen immer bei mir als Cheftrainer. Wir stimmen die Trainingssteuerung eng mit der medizinischen Abteilung und den Athletiktrainern ab. Denn wir brauchen intensives Training und auch regelmäßiges Athletiktraining, um die Spieler in Topform zu haben. Gerade für unseren Spielstil ist körperliche Fitness extrem wichtig.“
Ungeachtet dessen nehmen Schmidt und sein Trainerteam die Verletzungen von Admir Mehmedi und Kevin Volland natürlich ernst. Auch wenn es durchaus unterschiedliche Verletzungen sind, wie Schmidt betont: „Kevin Volland hat durchtrainiert und im Training einen Tritt ans Sprunggelenk erhalten. Er war dann nach der Einheit zur Behandlung, und dann erst verspürte er plötzlich Zug auf dem Oberschenkel. Bei Admir Mehmedi war es so, dass er während des Trainings einen plötzlichen Schmerz im Adduktorenbereich verspürte.“
Tah und Toprak fraglich
Fragezeichen gibt es noch hinsichtlich der Einsätze der Bayer 04-Innenverteidiger Jonathan Tah und Ömer Toprak. Während Tah die letzten Tage erkältungsgeschwächt zu Hause im Bett verbrachte, hat sich Ömer Toprak im Training eine Knieprellung zugezogen und droht auszufallen. „Wir wissen nicht, ob er zur Verfügung steht“, erklärte Schmidt. Karim Bellarabi und Lars Bender sind noch nicht wieder fit.
Bayer 04 rechnet gegen Freiburg mit etwa 27.500 Zuschauern - davon etwa 1.000 aus Freiburg. Die Werkself und der SC Freiburg werden wie die gesamte Bundesliga mit einer Schweigeminute und Trauerflor der Opfer des Flugzeugabsturzes in Kolumbien gedenken.


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