
Was war am 14. Mai 2016? Oder genauer gesagt vor exakt 118 Tagen? Richtig, so lange ist das letzte Pflichtspiel in der BayArena her! Am 34. Bundesligaspieltag der vergangenen Saison nämlich verabschiedete sich die Werkself mit einem 3:2-Sieg gegen Ingolstadt in die Sommerpause. Jetzt ist sie nach einer gefühlten Ewigkeit endlich zurück! Am Samstag steigt am zweiten Bundesligaspieltag der Heimauftakt der neuen Saison, der gleichzeitig auch der Startschuss in die erste heiße Phase der neuen Spielzeit ist: Sieben Partien in drei Wochen stehen an. Und die Werkself ist bereit. „Wir freuen uns unglaublich, endlich loslegen zu dürfen“, sagte Roger Schmidt voller Vorfreude im Mediengespräch. „Wir haben lange Zeit nicht mehr in der BayArena gespielt. Wir wollen jetzt unser erstes Heimspiel gegen den Hamburger SV unbedingt gewinnen und die Phase mit sieben Spielen erfolgreich starten.“
Bayer 04 hat acht der saisonübergreifend letzten zehn Bundesligaspiele gewonnen und dabei nur gegen Gladbach verloren (zweimal in der Liga). Diese Serie startete damals übrigens mit einem 1:0-Sieg gegen den HSV. Der Gegner HSV habe jetzt die Transferperiode sehr gut genutzt und sich enorm verstärkt, betonte der Cheftrainer. „Sie haben mehrere Kandidaten für die erste Elf geholt. Es ist ein Gegner, der uns alles abverlangen wird.“
Direkt nach dem Bundesligaauftakt in Gladbach stand schon gleich wieder die erste Länderspielphase an. Für Bayer 04 Fluch und Segen zugleich. „Wenn 19 Spieler für ihr Land unterwegs sind, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich hoch, dass sich der ein oder andere verletzt. Genau das ist im Falle von Vladlen Yurchenko und Kevin Volland leider passiert“, bedauerte Schmidt. „Robbie Kruse ist zudem erkältet zurückgekehrt und keine Option. Charles Aránguiz stößt erst am Freitag wieder zur Mannschaft. Ob er im Kader ist, werde ich heute nach einem Gespräch mit ihm entscheiden.“
"Gehe davon aus, dass Chicharito einsatzfähig ist"
Dafür habe die Ligapause auch etwas Positives gehabt: Stefan Kießling konnte wieder mit dem Team trainieren. Danny da Costa ebenfalls. Schmidt: „Den beiden hat die Pause richtig gut getan. Einige Nationalspieler haben hingegen bisher nur regeneriert. Ich muss heute noch viele Gesprächen führen", kündigte der Cheftrainer am Freitagmittag an. Bereits festlegen wollte sich der Trainer schon im Falle von Chicharito. „Chicha konnte unter der Woche voll mittrainieren. Ich gehe davon aus, dass er einsatzfähig ist.“ Dasselbe gelte für Lars Bender. „Unser Kapitän ist fit und auf jeden Fall dabei. Er macht einen sehr starken und sehr beweglichen Eindruck.“ Auch Neuzugang Aleksandar Dragovic werde definitiv zum Kader zählen.
Bei Kevin Volland wird es wohl eng. Schmidt: „Auch wenn es bei Kevin Volland nicht gut aussieht, seine Mittelhand-Operation war erst vor acht Tagen, werden wir mit einer starken Startelf und einer guten Bank antreten. Wir haben alle Voraussetzungen, um das Spiel zu gewinnen.“


Siegerinnen-Interview mal anders: Nach dem 1:0-Sieg der Bayer 04-Frauen gegen Jena spricht Valentina Mädl mit Torschützin Katharina Piljic und Julia Mickenhagen über die Partie und blickt auf die kommende Aufgabe in Hamburg voraus.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank eines Kunststücks von Katharina Piljic hat die Werkself ihren elften Saisonsieg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga eingefahren. Am Sonntagabend schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den FC Carl Zeiss Jena 1:0 (1:0). Mittelfeldspielerin Piljic sorgte mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze in den Winkel (19.) vor 633 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion für den Siegtreffer - und dafür, dass sich die Leverkusenerinnen mit nun 34 Punkten für mindestens eine Nacht auf Tabellenplatz fünf verbesserten.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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