
In Ingolstadt hat Maik Walpurgis an der Seitenlinie den glücklosen Markus Kauczinski abgelöst. Seitdem wurden sieben von zwölf möglichen Punkten eingefahren. „Unter ihrem neuen Trainer haben die Schanzer zu ihren alten Tugenden und einer Spielweise, die sich durch hohe Kompaktheit und starke mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnet, zurückgefunden“, erklärte Roger Schmidt, dem eines bewusst ist: „Ganz klar: Sie werden uns alles abverlangen. Auf uns wartet sehr viel Arbeit. Das war auch in den Spielen gegen Ingolstadt in der letzten Saison schon so. Ich kann mich noch gut erinnern: Es war sehr eng, aber wir haben den Kampf angenommen und konnten uns knapp durchsetzen.“
Kevin Kampl ist wieder da
Personell hatte Roger Schmidt gute Neuigkeiten mitgebracht: „Ich denke, Kevin Kampl ist in der Lage, von Anfang zu spielen. Eine Entscheidung dazu werde ich morgen treffen. Es sieht ganz gut aus. Er ist taufrisch und ausgeruht. Ich kenne ihn schon länger: Dass sein Motor mal nachlässt, hab' ich noch nie erlebt. Kevin hatte eine wiederholte starke Prellung. Die Hoffnung auf eine Pause von nur zwei, drei Wochen war da - und das hat auch so stattgefunden, er hat keine Schmerzen mehr.“
Ansonsten werden definitiv Kevin Volland, Karim Bellarabi und Lars Bender ausfallen. Ein Einsatz von Stefan Kießling sei noch unklar: „Ich fürchte, dass er Sonntag auch ausfällt“, erklärte Roger Schmidt. „Er hat muskuläre Probleme, konnte nicht trainieren.“ Zudem ist Wendell im Training umgeknickt.
Die Vorfreude im Team auf das letzte Heimspiel des Jahres sei riesig, betonte Roger Schmidt. „Wir haben das Training zuletzt dosiert, alle sind frisch. Insgesamt machen die Jungs den Eindruck, dass sie richtig heiß auf das Spiel sind. Wir sind in Gedanken zu einhundert Prozent beim Ingolstadt-Spiel, wollen unbedingt gewinnen und konzentrieren uns erst danach aufs Derby."
Bayer 04 rechnet am Sonntag mit 25.000 Zuschauern, davon 250 aus Ingolstadt.


Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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