
Genau so sieht das nicht nur der Sonntags-Express, der auch das Wortspiel kreiert „Was für ein Finish: „Fußball ist eine Wundertüte. Vielleicht ist das der Grund, warum die Menschen ihn so lieben. Was für ein Finne! Was für ein Danger! Dreierpack in 18 Minuten! Irre, verrückt, Wahnsinn. Der Leverkusener Superheld heißt: Joel Pohjanpalo (22). Bayer liegt 0:1 hinten. In Minute 72 schickt Trainer Roger Schmidt den Finnen aufs Feld. Zuvor flüstert er ihm das ins Ohr: „Schieß Tore.“ Dann geht die irre Show los. Minute 79: Brandt mit wunderbarer Flanke, Pohjanpalo ist mit dem Kopf zur Stelle. Elf Minuten später: Henrichs flankt, Joel nagelt das Ding rein. Reicht eigentlich. Aber die irre Story geht weiter. Chicharito passt, der Finne zaubert und ballert das 3:1.“
„Kennen Sie Joel Pohjanpalo?“ fragt Welt am Sonntag und erklärt dann selbst: „Der Stürmer von Bayer Leverkusen machte am Samstag sein zweites Bundesligaspiel – und schaffte einen Hattrick. Mit drei Treffern besiegte er den Hamburger SV quasi im Alleingang. Beim 3:1 (0:0) fielen die letzten beiden Treffer in der Nachspielzeit. … Es sollte der Nachmittag des Finnen Pohjanpalo werden. Denn als die Nachspielzeit lief und der HSV den Abpfiff herbeisehnte, bekam der 21-Jährige den Ball von links aufgelegt, fasste sich ein Herz und vollendete zum 2:1. Und das war noch nicht das Ende. Denn zwei Minuten später traf er ein drittes Mal - ein Hattrick wie aus dem Bilderbuch.“
Bild am Sonntag bemüht die Historie: „19 Jahre musste Leverkusen auf einen Hattrick warten (nach Kirsten 1997). Und dann kam der Super-Finnen-Joker Joel Pohjanpalo. Drei Tore in 15 Minuten. Pohianpalo schoss den HSV allein k.o. Beim 1:2 in Gladbach kommt Joel Pohjanpalo in der 78. Minute, trifft eine Minute später. Beim 3:1 gestern gegen den HSV kommt Pohjanpalo in der 72. Minute, trifft in der 79., 91. und 94. Minute. Pohjanpalo ist der Super-Finnen-Joker.“
Die Rheinische Post (Onlineausgabe) weist auch darauf hin, dass der Hamburger SV in Leverkusen schon länger keinen Erfolg mehr feiern konnte: „Bayer Leverkusen hat ein verloren geglaubtes Heimspiel dank Joel Pohjanpalo noch aus dem Feuer gerissen. Nach einem 0:1-Rückstand drehte der finnische Joker das Spiel mit einem Hattrick und sicherte das glückliche 3:1 (0:0) gegen den Hamburger SV. Der HSV verlor zum fünften Mal in Folge in der BayArena und ist damit seit dem 22. Februar 2009 ohne Sieg in Leverkusen.“
Und so lautet die Analyse des Kölner Stadt-Anzeiger (Onlineausgabe): „(Trainer Roger) Schmidt hat natürlich Recht, wenn er die Hochwertigkeit dieses speziellen Sieges betont. Eine zweite Niederlage im zweiten Punktspiel hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit für enorme Verunsicherung vor den anstehenden Englischen Wochen gesorgt. Und das Happy End sowie die spektakuläre Pohjanpalo-Show können auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch an einigen Stellen hakt bei Bayer. Andererseits taugt der relativ unaufgeregte Umgang mit einer höchst kritischen Spielsituation wie gegen den unbequemen HSV auch als Indiz dafür, dass der Reifeprozess der Werkself inzwischen wieder ein gutes Stück vorangekommen ist.“
Der Kicker sieht die Werkself in seinem Fazit auch schon vor der furiosen Schlussphase im Vorteil, nur eben nicht im Glück: „Nach dem Seitenwechsel war Leverkusen die aktivere Mannschaft. Bayer suchte stets den Weg nach vorne, lief sich aber reihenweise fest. Kampl (47.) und Calhanoglu (56.) verbuchten Abschlüsse. In Führung ging dann aber etwas überraschend der HSV, denn die Hanseaten fuhren einen perfekten Konter: Gregoritsch servierte den Ball in den Lauf von Wood, der freie Bahn hatte, am vorbeigrätschenden Leno vorbeisprintete und dann ins leere Tor zum 1:0 traf (58.). Die Werkself war nun gefordert und intensivierte die Offensivbemühungen bei sehr heißen Bedingungen weiter.“


Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
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Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat mit der digitalen Unterhaltungsplattform Crown Coins einen neuen Partner für sich gewonnen. Crown Coins engagiert sich ab sofort im Sponsorenclub des deutschen Vizemeisters, die Vertragslaufzeit beläuft sich auf anderthalb Jahre bis zum 30. Juni 2027.
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Mit dem VfB Stuttgart empfängt die Werkself am Samstagabend, 10. Januar (Anstoß: 18.30 Uhr), eine Mannschaft, die zwar in der Bundesliga zuletzt etwas schwächelte, im DFB-Pokal und der UEFA Europa League aber regelmäßig Top-Leistungen zeigt und mit Stürmer Ermedin Demirovic rechtzeitig vor dem Topspiel einen Leistungsträger zurück im Kader weiß. Auf die Bayer 04-Fans wartet jedoch nicht nur auf dem Rasen Highlights: Im Veggie Corner im Nordosten der BayArena werden vegetarische und vegane Produkte zum reduzierten Preis angeboten. Außerdem können sich die schwarz-roten Anhänger darüber freuen, dass ab sofort die verbleibende Mindestnachspielzeit live auf den Video-Leinwänden der BayArena gezeigt wird. Die Kurzpässe.
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