Zurück zur Übersicht
11.09.2016Bundesliga

Pressestimmen: Joel Pohjanpalo der Mann des Spiels

Das ist klar: Der dreifach Torschütze Joel Pohjanpalo ist nach dem 3:1 der Werkself gegen den HSV für die Medien der Mann des Spiels.
© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Genau so sieht das nicht nur der Sonntags-Express, der auch das Wortspiel kreiert „Was für ein Finish: „Fußball ist eine Wundertüte. Vielleicht ist das der Grund, warum die Menschen ihn so lieben. Was für ein Finne! Was für ein Danger! Dreierpack in 18 Minuten! Irre, verrückt, Wahnsinn. Der Leverkusener Superheld heißt: Joel Pohjanpalo (22). Bayer liegt 0:1 hinten. In Minute 72 schickt Trainer Roger Schmidt den Finnen aufs Feld. Zuvor flüstert er ihm das ins Ohr: „Schieß Tore.“ Dann geht die irre Show los. Minute 79: Brandt mit wunderbarer Flanke, Pohjanpalo ist mit dem Kopf zur Stelle. Elf Minuten später: Henrichs flankt, Joel nagelt das Ding rein. Reicht eigentlich. Aber die irre Story geht weiter. Chicharito passt, der Finne zaubert und ballert das 3:1.“

„Kennen Sie Joel Pohjanpalo?“ fragt Welt am Sonntag und erklärt dann selbst: „Der Stürmer von Bayer Leverkusen machte am Samstag sein zweites Bundesligaspiel – und schaffte einen Hattrick. Mit drei Treffern besiegte er den Hamburger SV quasi im Alleingang. Beim 3:1 (0:0) fielen die letzten beiden Treffer in der Nachspielzeit. … Es sollte der Nachmittag des Finnen Pohjanpalo werden. Denn als die Nachspielzeit lief und der HSV den Abpfiff herbeisehnte, bekam der 21-Jährige den Ball von links aufgelegt, fasste sich ein Herz und vollendete zum 2:1. Und das war noch nicht das Ende. Denn zwei Minuten später traf er ein drittes Mal - ein Hattrick wie aus dem Bilderbuch.“

Bild am Sonntag bemüht die Historie: „19 Jahre musste Leverkusen auf einen Hattrick warten (nach Kirsten 1997). Und dann kam der Super-Finnen-Joker Joel Pohjanpalo. Drei Tore in 15 Minuten. Pohianpalo schoss den HSV allein k.o. Beim 1:2 in Gladbach kommt Joel Pohjanpalo in der 78. Minute, trifft eine Minute später. Beim 3:1 gestern gegen den HSV kommt Pohjanpalo in der 72. Minute, trifft in der 79., 91. und 94. Minute. Pohjanpalo ist der Super-Finnen-Joker.“

Die Rheinische Post (Onlineausgabe) weist auch darauf hin, dass der Hamburger SV in Leverkusen schon länger keinen Erfolg mehr feiern konnte: „Bayer Leverkusen hat ein verloren geglaubtes Heimspiel dank Joel Pohjanpalo noch aus dem Feuer gerissen. Nach einem 0:1-Rückstand drehte der finnische Joker das Spiel mit einem Hattrick und sicherte das glückliche 3:1 (0:0) gegen den Hamburger SV. Der HSV verlor zum fünften Mal in Folge in der BayArena und ist damit seit dem 22. Februar 2009 ohne Sieg in Leverkusen.“

Und so lautet die Analyse des Kölner Stadt-Anzeiger (Onlineausgabe): „(Trainer Roger) Schmidt hat natürlich Recht, wenn er die Hochwertigkeit dieses speziellen Sieges betont. Eine zweite Niederlage im zweiten Punktspiel hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit für enorme Verunsicherung vor den anstehenden Englischen Wochen gesorgt. Und das Happy End sowie die spektakuläre Pohjanpalo-Show können auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch an einigen Stellen hakt bei Bayer. Andererseits taugt der relativ unaufgeregte Umgang mit einer höchst kritischen Spielsituation wie gegen den unbequemen HSV auch als Indiz dafür, dass der Reifeprozess der Werkself inzwischen wieder ein gutes Stück vorangekommen ist.“

Der Kicker sieht die Werkself in seinem Fazit auch schon vor der furiosen Schlussphase im Vorteil, nur eben nicht im Glück: „Nach dem Seitenwechsel war Leverkusen die aktivere Mannschaft. Bayer suchte stets den Weg nach vorne, lief sich aber reihenweise fest. Kampl (47.) und Calhanoglu (56.) verbuchten Abschlüsse. In Führung ging dann aber etwas überraschend der HSV, denn die Hanseaten fuhren einen perfekten Konter: Gregoritsch servierte den Ball in den Lauf von Wood, der freie Bahn hatte, am vorbeigrätschenden Leno vorbeisprintete und dann ins leere Tor zum 1:0 traf (58.). Die Werkself war nun gefordert und intensivierte die Offensivbemühungen bei sehr heißen Bedingungen weiter.“

© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Ähnliche News

Faninfos SV 07 Elversberg Bayer 04
Fans - 26.08.2026

Die Faninfos zum Auswärtsspiel bei der SV 07 Elversberg

Den Bundesliga-Auftakt der Saison 2026/27 bestreitet die Werkself bei Aufsteiger SV 07 Elversberg. Anpfiff ist am Samstag, 29. August, um 15.30 Uhr. Seit dem vergangenen Wochenende ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde zusammengefasst.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 26.08.2026

Ticket-Überblick für die Spiele der Werkself

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Rudi Vollborn beim Vortrag im Rahmen der Reihe „Rudi lädt ein“
Fans - 26.08.2026

„Rudi lädt ein“: Spannende Einblicke „von der Gründung bis zum Aufstieg“

Erneut freuten sich weit über 100 Werkself-Fans über eine Einladung von Rekordspieler Rüdiger Vollborn in die ausverkaufte Schwadbud im Osten der BayArena. Dieses Mal lauschten die Anhänger, wie der Klub-Historiker spannende, exklusive Einblicke in die Zeit von der Bayer 04-Gründung im Jahr 1904 bis zum Bundesliga-Aufstieg 1979 gab. Auch beim kommenden „Rudi lädt ein“-Event Anfang November ist eine Zeitreise geplant – dann in die Jahre des NS-Regimes.

Mehr zeigen
Ibrahim Maza bei der Fußballschule Birkenberg
Bayer 04 - 25.08.2026

„Das ist Nähe, wie sie sein sollte“: Maza besucht Fußballschule Birkenberg

Glückliche Kinder-Gesichter auf dem Trainingsgelände des SSV Lützenkirchen: Zum 25. Mal ermöglichte die vom SportBund Leverkusen organisierte Fußballschule Birkenberg teilnehmenden Nachwuchs-Kickern ein attraktives Ferienprogramm. Zur gelebten Tradition gehört dazu mittlerweile ein Treffen mit einem Bayer 04-Profi. Diesmal besuchte Ibrahim Maza die 150 Kids und sprach mit ihnen unter anderem über seine WM-Erfahrungen. „Die Begeisterung der Kinder für den Fußball ist immer schön“, betonte der 20-Jährige, nachdem er mit Selfies und Autogrammen für etliche strahlende Augen gesorgt hatte.

Mehr zeigen