
„Ein Sieg des Willens“ titelt der Kölner Stadt-Anzeiger am Montag und führt aus: „Nach vier Spielen ohne Sieg verhinderte dieser schmucklose, aber extrem wichtige Sieg ein weiteres Abrutschen in der Tabelle. Zwar verbesserte sich der Werksklub nur unwesentlich unter die ersten Zehn, aber Hoffenheim auf Platz vier ist nur zwei Punkte entfernt.“ Als „symptomatisch für dieses uneitle Spiel“ stellt das Blatt die Entstehung des 1:0 heraus: „Karim Bellarabi rauschte in seiner typischen Art mit dem Ball am Fuß die rechte Seite hinab. Im Strafraum war er umzingelt von drei Gegenspielern, was seinen Ehrgeiz, mit dem Kopf durch die Wand zu brechen, aber nur antrieb. Mit ein wenig Glück und zurückspringendem Ball kam er aus drei Metern zum Abschluss und jubelte.“ Anschließend habe sich die Partie in „puren Kampf“ verwandelt, was auch mit den Auswechslungen von Kai Havertz und Karim Bellarabi zusammengehangen habe. „An die Stelle des Könnens trat das Wollen.“
Unter einer ähnlichen Überschrift läuft der Spielbericht im Express: „Willensleistung der Werkself“ – und für die wird wie im KStA das 1:0 als bezeichnend angeführt: „Bayers Flügelflitzer Bellarabi wurschtelte sich irgendwie an mehreren Gegenspielern vorbei, um schließlich mit letzter Kraft zum Siegtreffer zu verwandeln. Ein Tor des Willens.“
Die BILD bezeichnet Bellarabis Treffer sogar als „Super-Solo“, bei dem er vier Wolfsburger ausgedribbelt habe. Den Schlusspunkt zum 2:0 beschreibt das Blatt folgendermaßen: „In der Nachspielzeit bedient Volland beim blitzschnellen Konter den eingewechselten Paulinho. Der Brasilianer schiebt eiskalt zum 2:0 (90.+6) ein.“
Ein Fall fürs Archiv war dieses Tor für den kicker: Paulinho habe sich „zum jüngsten Brasilianer aufgeschwungen, der je für die Werkself getroffen hatte.“ Ansonsten habe Bayer 04 spielerisch viel zu wünschen übrig gelassen, nehme aber auch positive Erkenntnisse mit nach Leverkusen. So zitiert das Fachmagazin Trainer Peter Bosz: „Ich wusste nicht, dass meine Mannschaft so kämpfen kann.“
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnet den Werkself-Sieg in ihrer Analyse als verdient, Bayer 04 als die bessere zweier Mannschaften, die nicht an ihre Leistungsgrenze stießen. „Die Partie war keineswegs einseitig, sondern blieb durch beherzte Aktionen auf beiden Seiten bestimmt“, schreibt die FAZ. „Der eine Unterschied blieb, dass die Leverkusener mit mehr Zug zum Tor des Gegners und spielerischer Vielfalt agierten.“ Das Tor zum 1:0 beschreibt die Zeitung als „Frechheit“, weil Karim Bellarabi „auf dem Weg zu seinem Treffer gleich vier Gegenspieler umkurvt und zu Statisten degradiert“ habe. Ein Sonderlob erhalten zwei Abwehrspieler: „Die souveräne Innenverteidigung mit Jonathan Tah und Sven Bender hatte wechselseitig wenig Mühe, Weghorst den Spaß an seinem Arbeitstag zu verderben.“
Die beiden Innenverteidiger bekommen auch von der Rheinischen Post gute Kritiken ausgestellt. Zu Tah heißt es: „Wolfsburgs Angreifer Wout Weghorst, mit dem sich Tah einige hitzige Zweikämpfe lieferte, war beim Innenverteidiger in guten Händen.“ Benders Arbeitsnachweis: „Blieb nach einem Zweikampf mit Joao Victor (…) benommen auf dem Rasen liegen, berappelte sich aber, spielte weiter und ordnete die Defensive. Gewann viele wichtige Zweikämpfe.“


Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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