
Die Welt am Sonntag fasst kurz und bündig zusammen, dass die überlegene Mannschaft den Sieg verpasste: „Die Gastgeber waren insbesondere in der ersten Halbzeit spielbestimmend, hatten am Ende allein 18:7 Torschüsse, waren letztlich aber nicht zwingend genug,“
Nüchtern analysiert der Kicker (online): „Bayer 04 Leverkusen hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Werkself kam am Karsamstag im Heimspiel gegen den FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus. Zwar war Bayer über weite Strecken die aktivere Mannschaft, präsentierte sich im letzten Drittel allerdings nicht zwingend genug. Augsburg verpasste derweil auch im 14. Versuch in der Bundesliga einen Sieg gegen Leverkusen.“
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erinnert an die eigentlich positive Serie gegen den FC Augsburg: „Nach der jüngsten 0:2-Niederlage im rheinischen Derby beim 1. FC Köln kam der FC Augsburg gerade recht. Die bayerischen Schwaben gelten als Lieblingsgegner von Bayer 04 Leverkusen. Von bisher 13 Bundesligaspielen hatte die Werkself kein einziges verloren. Beim Tabellenfünften hätten sie aber auch ohne diese goldene Serie optimistisch nach vorn geschaut, denn, das hielt Trainer Heiko Herrlich beim Blick zurück auf den Rückschlag beim Nachbarn fest: ,So etwas wollen wir nie mehr sehen.' Gesagt, getan? Nicht wirklich. Bayer leistete sich zwar nicht die erste Niederlage gegen die Augsburger, doch das 0:0 war ein Rückschlag für die auf die kommende Champions-League-Runde fixierten Westdeutschen.“
Bild am Sonntag hebt zwei Situationen als Beschreibung des torlosen Spiels heraus: „Khedira und der Ösi-Verteidiger des FCA (Hinteregger) sind zu weit aufgerückt. Per Steilpass wird Volland von der Mittellinie aus auf die Reise geschickt, hat sieben, acht Meter Vorsprung. Hinteregger, in seiner Karriere noch nie schneller als 33,6 km/h, zündet den Turbo, holt mit 34,5. Sachen den immer langsamer werdenden Nationalstürmer ein und drängt ihn schließlich ab. … Weil Julian Brandts 14-Meter-Treffer acht Minuten später nicht zählt, da Leon Bailey (20) den Ball im Abseits mit der Hacke berührt, verspielt Bayer zwei Punkte für die Königsklasse.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger kommt online zu diesem Fazit: „Die Werkself läuft eingedenk der dürftigen Ausbeute von nur einem Punkt aus den vergangenen zwei Spielen, in denen man mit sechs Zählern kalkuliert hatte, natürlich Gefahr, die ganz großen Ziele zu verpassen. Was die Sache aus Bayer-Sicht nicht erträglicher macht, sind die gleichzeitigen Siege der direkten Konkurrenten wie Schalke und Leipzig. Letztere sind der nächste Gegner - für die Leverkusener bekommt der Auftritt in Sachsen am übernächsten Montag demnach richtungweisenden Charakter.“
Im Sonntags-Express schließlich wird das Ergebnis von Leverkusen in den größeren Zusammenhang eingeordnet: „Während die direkten Konkurrenten Schalke und Leipzig Siege einfuhren, verzweifelte die Elf von Heiko Herrlich am Schwaben-Riegel. ,Die haben Beton angerührt und ihren Bus vor dem Tor geparkt', sagte ein konsternierter Bernd Leno. Bayers Keeper (…) trauerte vor allem den vielen Chancen hinterher: ,Wir sind es selber Schuld. Es war viel mehr möglich.' (…) Die drei Punkte waren fest eingeplant zumal für Bayer jetzt mit den Spielen gegen Leipzig, Frankfurt und Dortmund die ,Wochen der Wahrheit' anstehen. ,Wir sollten nicht in Panik verfallen. Wir spielen jetzt gegen die direkten Konkurrenten. Da haben wir alles selber in der Hand', sagte Bernd Leno.“

Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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Nach der UEFA Europa League ist vor dem Derby: Die Werkself will die intensiven Wochen mit einem Sieg beim 1. FC Köln abschließen und so mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie am kommenden Sonntag, 8. November (Anstoß: 15.30 Uhr), sprach Cheftrainer Carles Martínez über die notwendigen Attribute und die Unterstützung der Fans.
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Nach zwei Auswärtsniederlagen steht für die Bayer 04-Frauen das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres an. Am Samstag (14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) greift die Werkself gegen den Hamburger SV nach drei wichtigen Punkten im Rennen um eine Top-Platzierung in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
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