
„So sind sie“, betitelt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ihren Spielbericht und fasst darunter zusammen: „Und am Ende gewinnen die Bayern: Lewandowski trifft in der Nachspielzeit zum 2:1 gegen starke Leverkusener.“
Besonders viel Anerkennung erhält die Werkself für ihre Leistung im ersten Durchgang. „Bayer 04 ging mit einer Energie und einer Präzision in dieses Spiel, die gegen Bayern München und Trainer Hansi Flick noch keine Mannschaft entwickelt hatte“, lobt der Kölner Stadt-Anzeiger. „Die Werkself hielt den Rekordmeister bei 35 Prozent Ballbesitz. Die Führung machte die Kräfteverhältnisse noch deutlicher.“
Diesen Treffer beschreibt die BILD folgendermaßen: „Leverkusen führt eine Ecke von rechts kurz aus. Amiri flankt weit auf den völlig freien Schick, der den Ball mit einem herrlichen Volley-Knaller aus 14 Metern ins Netz ballert. 1:0 Leverkusen! Wieder zeigt sich die neue Standard-Stärke der Werkself.“
Auch die Welt am Sonntag stellt beim Blick auf die Statistiken fest: „Es war bereits das Leverkusens neuntes Tor nach einer Ecke in der laufenden Saison.“ Weiterhin stellt die Zeitung fest: „In der 28. [Minute] hatten die Münchner Glück, als ein Treffer von Schick wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.“
RP Online sah den Pausenstand von 1:1 für die Bayern nicht nur deshalb als eher schmeichelhaft an. „Erst in der Viertelstunde vor der Halbzeit fand die Flick-Elf besser ins Spiel“, heißt es im Spielbericht. „Wirklich angedeutet hatte sich das 1:1 durch Weltfußballer Robert Lewandowski dennoch nicht (43.).“
„Der Ausgleich gab den Bayern Auftrieb“, findet der EXPRESS, „denn nach der Pause hatten die Gäste die gefährlicheren Aktionen.“
Die WAZ hingegen stellt fest: „Nach dem Wechsel begannen die Bayern ganz stark, doch Leverkusen fing sich schnell und es entwickelte sich ein sehenswertes Spiel, das jederzeit zu jeder Seite hätte ausschlagen können.“ Der letzte Satz des Spielberichts dürfte ziemlich bitter nachhallen für alle Werkself-Anhänger: „Dann kam an diesem Abend aber noch einmal der Weltfußballer.“

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