
In der Frankfurter Rundschau heißt es unter der Überschrift „Leverkusener Leichtigkeit“: „An einer mutigen Aufmachung hat es im Stadionheft des FSV Mainz 05 nicht gefehlt: ‚Flutlichtfreitag: Vollgasfußball von der ersten bis zu letzten Minute.‘ Dummerweise drückte im Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen nur der Gast dermaßen aufs Pedal, dass den meisten der nur 21905 Zuschauer die Münder offen standen: Tempomäßig vollkommen überforderten Nullfünfer kassierten mit dem 1:5 (1:4) eine Lehrstunde, die es in dieser Form in der Saison noch nichtgegeben hat. Zeitweise hatte es den Anschein, als seien in der Arena am Europakreisel die Akteure in unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen unterwegs. Blitzsauber spielten das leichtfüßige Leverkusen seine Tore durch Wendeil (5.), Kai Havertz (20.), Julian Brandt (30. und 64.) und Karim Beliarabi (43.) heraus. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Robin Quaison (9.) störte die Werkself kaum, die in ihrer gnadenlos stürmischen Ausrichtung duldet, dass auch der Gegner reichlich Einschusschancen bekommt.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt: „Die Marketing-Strategen des FSV Mainz 05 hatten die lustige Idee, das Freitagabendspiel gegen Leverkusen in den Zeichen des Karnevals zu stellen. Ihre Mannschaft lief in bunt gewürfelten Trikots auf. Die Mainzer Hofsänger schmetterten vor dem Spiel ihre Lieder. In der Halbzeit spielte eine Blaskapelle Närrisches. Aber den Zirkus veranstaltete die Werkself, die den Gastgeber mit 5:1 aus seinem eigenen Stadion schoss. (…) Und alle legten los, als gäbe es kein Morgen. Der FSV Mainz hatte offenbar die Bayer-Pleite in Heidenheim gut beobachtet und erkannt, dass die Werkself Probleme hatte, wenn sie nah an ihrem Strafraum attackiert wurde. Und so rannten die körperlich starken Gastgeber den eher zierlichen Spielern von Bayer 04 mit Vehemenz entgegen. Allerdings hatten die ihr volles Arsenal an fußballerischen Werkzeugen dabei, vor allem das Skalpell und die filigrane Säge. Und so entwickelte sich ein Fußball-Spektakel, wie man es in der sicherheitsvernarrten Bundesliga selten sieht. Unter Auslassung defensiver Bedenken erspielten sich beide Teams Großchancen im Minutentakt, wobei auf drei der Leverkusener eine der Mainzer kam.“
Auch die Rheinische Post nahm Bezug auf den von den Mainzern ausgerufenen „Fastnachts-Spieltag“ in der Opel-Arena: „Die fünfte Jahreszeit geht in ihre heiße Phase. Entsprechend viele Mainzer Fans hatten sich am Freitagabend in Schale geworfen. Sie kamen bunt geschminkt und verkleidet in die Arena, um ihren FSV der in speziellen Karnevalstrikots spielte, siegen zu sehen und gemeinsam zu feiern. Gegner Bayer Leverkusen erwies sich jedoch als Spaßbremse. Das Team von Trainer Peter Bosz gewann eine spektakuläre Partie mit 5:1(4:1) und schob sich damit zum ersten Mal in dieser Saison auf den fünften Platz vor - zumindest für eine Nacht.“
Das Fazit der Bild: „Leverkusen knallt sich den Pokal-Frust vom Leib. Drei Tage nach dem Peinlich-Aus gegen Heidenheim (1:2) gibt’s in Mainz beim 5:1 wieder die volle Ladung Angriffs-Fußball. Überragender Mann: Julian Brandt. Der offensive Mittelfeldspieler ist an vier Toren beteiligt (2 Treffer, 2 Vorlagen), geht in 22 Zweikämpfe und sorgt ständig für Unruhe.“
Auch für den Express war Julian Brandt der „man of the match“: „Der Nationalspieler ist somit der erste Leverkusener seit Stefan Kießling 2015 mit vier Tor-Beteiligungen in einem Spiel.“
Weitere Pressestimmen:
WAZ: „Bayer Leverkusen hat sich den Pokal-Frust von der Seele geschossen und seine Aufholjagd in der Bundesliga mit einem Offensiv-Feuerwerk unaufhaltsam fortgesetzt.“
Kicker: „Bayer Leverkusen hat sich nach dem Pokal-Aus bei Zweitligist Heidenheim mit einer imponierenden Vorstellung zurückgemeldet. (…) Es war ein atemberaubendes Spiel in den ersten 45 Minuten, in denen gerade die Mainzer Defensive überhaupt nicht auf der Höhe war. (…) Sobald die Gäste das Tempo forcierten, war Mainz überfordert. (…) Nach der Pause ließ es Bayer zwar etwas gemächlicher angehen, war aber dennoch stets obenauf.“

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den slowenischen Meister NK Celje in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum freien Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel ebenfalls zum Heimbereich.
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„Diaby! Diaby! Diaby!“ hallte es nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin lautstark durch die BayArena, als die Werkself vor der Nordkurve geschlossen zum Feiern antanzte. Kapitän Edmond Tapsoba schob seinen neuen – und alten – Teamkollegen dabei leicht nach vorn in die erste Reihe, direkt vor die Kurve. Der Bayer 04-Rückkehrer bedankte sich gewohnt bescheiden, dafür mit einem umso breiteren Lächeln im Gesicht, bei den Fans. Sie hatten auch in den 90 Minuten zuvor ihren großen Anteil am gelungenen ersten Bundesliga-Nachmittag der neuen Saison in der BayArena.
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Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin am 2. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Mauro Lustrinelli und Carles Martínez...
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