
„Bayer Leverkusen ärgert Leipzig“ titelt die Kölnische Rundschau und schreibt von einem „wichtigen Punkt im Kampf um die europäischen Plätze“ aus Sicht von Bayer 04.
„Wenn der Zweite gegen den Tabellenfünften antritt, wenn eines der heimstärksten Teams der Liga auf die mit sieben Siegen erfolgreichste Auswärtsmannschaft trifft – dann darf man ein rasantes Spiel erwarten“, schreibt die FAZ zur Ausgangslage. „Oft genug bleibt es bei der Erwartung, und das Ganze gerät zu einer Enttäuschung, weil die taktischen Ausrichtungen alles im Keim ersticken. Die Befürchtung allerdings hält sich in Grenzen, sobald Bayer Leverkusen im Spiel ist“, kommentiert das Blatt. „Denn auch gegen RB hatte Bayer-Trainer Peter Bosz keineswegs im Sinn, sich irgendwie in der eigenen Hälfte einzuigeln und nur ein paar Nadelstiche zu setzen: Bayer attackierte forsch, versuchte Leipzig zu Ballverlusten zu zwingen.“
Diese Taktik ging in der ersten halben Stunde auf und wurde folgerichtig belohnt, wie der Kölner Stadt-Anzeiger beschreibt: „Amiri gewann (…) in der eigenen Hälfte den Ball und setzte Havertz in Szene. Der Nationalspieler bediente Leon Bailey in der Mitte optimal – der Jamaikaner vollendete den tollen Angriff zum 1:0.“
Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet den Führungstreffer „hochverdient für die Leverkusener, die griffiger wirkten und sich immer wieder in die Lücken zwischen den Leipziger Reihen schlichen.“ Allerdings sollte das 1:0 nicht lange halten, wie die SZ weiter berichtet: „Trotz einer bis dahin unterlegen geführten Partie brauchte die Mannschaft von Julian Nagelsmann nur zwei Minuten und sieben Sekunden, um auszugleichen. Nach einem Freistoß traf Schick per Kopf (32.).“
Das weitere Geschehen beschreibt der kicker in seiner Analyse folgendermaßen: „Nach wenigen Minuten erlangte Bayer seine Selbstsicherheit zurück (…). Auch nach dem Seitenwechsel versuchte Leverkusen, den Ball sicher zirkulieren zu lassen, um Leipzig nicht die Gelegenheit zu geben, in gefährliche Umschaltaktionen zu kommen.“ Weiter analysiert das Fachmagazin: „Bayer hatte relativ wenig Mühe, die in einigen Situationen zu unpräzisen Gastgeber vom Tor wegzuhalten.“ So lautet das Fazit letztlich auch: „Leverkusen war dem Sieg näher.“
Dementsprechend gut fällt auch die Einzelkritik der Rheinischen Post aus. Vor allem der Defensivverbund, der die hochkarätige Leipziger Angriffsreihe fast komplett in Schach hielt, erhält viel Lob. So habe Wendell „mal riskant, mal mit Umsicht kritische Situationen entschärft“, Edmond Tapsoba „erneut überzeugend“ agiert und Jonathan Tah „einige gute Pässe in der Spielauslösung gezeigt“. Eine gute Kritik erhält auch Lukas Hradecky für seine „starke“ Parade gegen Nkunku kurz nach Wiederanpfiff.
Einen interessanten Beleg für die bemerkenswerte Leverkusener Dominanz führt die BILD mit Blick auf die Gastgeber aus Leipzig an. „Nur 40 Prozent Spielanteile, nur einmal in dieser Saison war RB seltener am Ball (beim 1:1 am 4. Spieltag gegen die Bayern).“ Insgesamt resümiert das Blatt: „Leverkusens Lauf hält an!“ Um dies zu untermauern, hat die BILD eine weitere Statistik parat: „Die Bilanz aus den letzten elf Pflichtspielen: Neun Siege, ein Remis und nur eine Pleite.“
Den Blick auf die Tabelle richtet der EXPRESS und schreibt: „Die Champions-League-Ränge sind weiter in unmittelbarer Reichweite.“ Am Ende des Berichts schaut das Blatt bereits voraus: „Nun richtet Bayer den Fokus aber erst einmal auf das Pokal-Viertelfinale am Mittwochabend gegen Union Berlin.“

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