
„Bayer kletterte mit dem sechsten Sieg in Serie gegen Düsseldorf auf Rang fünf und hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Champions-League-Ränge“, resümiert die Süddeutsche Zeitung. „Der in den ersten beiden Rückrundenspielen deutlich formverbesserte Kai Havertz (40.), Lars Bender (79.) sowie Lucas Alario (89.) per Foulelfmeter erzielten die Tore für die bislang heimschwache Werkself.“
Die Spielanlagen der beiden Teams am Sonntagabend analysiert der kicker folgendermaßen: „Wie erwartet hatte die Werkself viel Ballbesitz gegen kompakte Düsseldorfer, die mit drei Mann im Mittelfeld die Zwischenräume verdichten und Umschaltmomente ausnutzen wollten. (…) Die Leverkusener zogen ein kontrolliertes Aufbauspiel mit vielen Positionswechseln im Mittelfeld auf.“
Auf diese Weise ging Bayer 04 dann auch in Führung. „Aus halblinker Position hatte Bellarabi eine Flanke mit dem rechten Fuß gefühlvoll an den Fünfmeterraum getreten, wo Havertz nicht einmal richtig springen musste, um per Kopf zum 1:0 zu vollenden“, beschreibt der Kölner Stadt-Anzeiger die Situation. Allerdings merkt das Blatt auch an: „Nach dem Seitenwechsel hätte Bayer 04 das Ergebnis schnell in die Höhe schrauben müssen.“
Passend zu dieser Analyse betitelt der Express seinen Spielbericht auch mit der Überschrift „Bayer siegt beim Chancen-Festival“ und zitiert Kapitän und Torschütze Lars Bender: „So viele Chancen, wie wir liegen lassen, da kann so ein Spiel auch anders ausgehen.“ Dennoch, schreibt der Express, habe Bayer 04 „den kühlen Kopf bewahrt und sich durch ein verdientes 3:0 auf den fünften Platz der Bundesliga-Tabelle geschoben.“
Und das eben auch wegen Lars Bender. „Mit dem 2:0 in der 79. Minute nach einem Demirbay-Eckball entschied er die Begegnung“, meint die Rheinische Post und kramt ein wenig im Archiv: „Für den 30-Jährigen war es der erste Treffer seit dem 30. Oktober 2018.“ Auch abgesehen von seinem Tor gibt es gute Kritiken für den Spielführer. „Als sich das Geschehen auf dem Rasen zunehmend zwischen den Strafräumen abspielte, war er immer wieder bemüht, für offensive Impulse zu sorgen“, heißt es in der RP-Bewertung. „Zweikämpferisch war der Kapitän einmal mehr zur Stelle, wenn es notwendig wurde.“
Lob gab es von den Berichterstattern auch für Kai Havertz – und das nicht nur wegen seiner starken Leistung inklusive Tor zum 1:0. „Starke Geste – Havertz schenkt Alario den Elfer“, titelt die BILD und führt aus: „Kai Havertz ist nicht nur wieder auf dem Weg zur Top-Form. Ihm gelang nicht nur sein zweites Tor in der Rückrunde. Er zeigte gestern auch seine Qualitäten als Team-Player.“ Hintergrund war die Ausführung des Strafstoßes zum 3:0-Endstand. „Havertz schenkte in der 89. Minute dem eingewechselten Argentinier Lucas Alario den Strafstoß. Havertz ist eigentlich der erste Schütze“, berichtet das Blatt und zitiert Cheftrainer Peter Bosz mit den Worten „Das war generös“.


Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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