
„Vor Derby: Bayer stürmt die Spitze“, titelt der EXPRESS. Darunter schreibt die Zeitung einleitend: „Bayer Leverkusen kommt am Mittwoch als Tabellenführer nach Köln. Die Werkself schlug gestern die TSG Hoffenheim mit 4:1 und übernahm erstmals nach sechs Jahren und 92 Tagen wieder die Tabellenspitze der Bundesliga.“
Die WAZ fing ein wenig Atmosphäre nach dem Schlusspfiff ein: „Leverkusens Trainer Peter Bosz klatschte seine Spieler freudestrahlend ab, in der BayArena prangte groß die Tabelle auf der Stadionleinwand: Angeführt von Doppelpacker Leon Bailey ist die Werkself nach 2284 Tagen wieder an die Spitze der Bundesliga gestürmt.“
Das frühe Traumtor des Jamaikaners beschreibt die Kölnische Rundschau folgendermaßen: „Leon Bailey passte kurz zu Nadiem Amiri, umkurvte seinen Teamkollegen, bekam den Ball wieder, lief noch einige Meter und schlenzte den Ball dann mit fantastischem Effet ins linke Eck.“
Die BILD erklärt den „Vater“ dieses Treffers und beschreibt das 1:0 als „Traumtor und Maas-Arbeit à la Leverkusen. Nach dem Treffer laufen die Profis zu Co-Trainer Rob Maas (50). Der ist seit Saisonbeginn für die Standards zuständig. Und erfolgreich: sieben Tore nach ruhenden Bällen bisher.“
Das zweite herrliche Tor des Abends, das 3:1 durch Florian Wirtz, erhält von der Rheinischen Post das Prädikat „Fußballkunst“. Alleine die Beschreibung des Treffers lässt das Fußball-Herz schon höher schlagen: „Doch dann kam Florian Wirtz, der einen Hackenpass von Schick im Strafraum eng am Fuß behielt, den Ball noch kurz mit der Sohle streichelte und ihn zum 3:1 an Baumann vorbeihob.“
Lob gab es aber nicht nur für die filigranen Treffer, sondern auch für das gut geölte Spielsystem der Werkself. „Hoffenheim wollte, wie es in der Natur seiner Spielweise liegt, ebenfalls fußballerische Glanzpunkte setzen“, erklärt der Kölner Stadt-Anzeiger. „Da Leverkusens Defensive aber erneut fast jeden Ball frühzeitig entschärfte und über die herausragenden Schaltstellen Baumgartlinger, Florian Wirtz und Amiri für schnelle Gegenangriffe sorgte, hatten Bayers Flügelstürmer immer wieder Räume zum Kontern.“
Der kicker sieht Bayer 04 deshalb als „die Mannschaft der Stunde“ und untermauert diese Einschätzung mit einem interessanten Fakt: „Für die in der Bundesligasaison immer noch ungeschlagene Werkself stellen 25 Punkte nach elf Spieltagen die drittbeste Bilanz in ihrer Bundesligageschichte dar.“ Wie ein Info-Kasten verrät, holte Bayer 04 nur in den Saisons 2003/04 (26) und 2001/02 (27) mehr Punkte nach elf Spieltagen.

Bayer 04 Leverkusen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens von Teilen seines Anhangs während der Bundesliga-Auftaktpartie bei der SV 07 Elversberg sowie im Rahmen des Heimspiels gegen den 1. FC Union Berlin zu Geldstrafen von insgesamt 12.000 Euro verurteilt worden. Bis zu 4.800 Euro der Summe kann der Werksklub für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen aufwenden.
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Im Rahmen des 4. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den französischen Topklub Olympique Marseille in der BayArena. Die Partie steigt am Donnerstag, 5. November, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Besondere Gäste im Rahmen einer besonderen Maßnahme: Der Nachwuchsbereich von Bayer 04 begrüßte Anfang der Woche ein U17-Auswahlteam der J.LEAGUE, der höchsten japanischen Fußball-Liga. Neben den Spielern sowie dem Trainerteam und Staff reiste auch der frühere Werkself-Cheftrainer Roger Schmidt, heute Global Sports Director der J.LEAGUE, nach Leverkusen. Vor Ort standen unter anderem ein gemeinsames Training mit sowie ein Testspiel gegen die U17 von Bayer 04 auf dem Programm.
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