Die Welt am Sonntag titelt „TSG siegt per Stochertor“ und schreibt: „Die Gäste ließen sich durch Hoffenheims erste Chance nicht schocken: Brandt und Bellarabi prüften TSG-Keeper Baumann mit Flachschüssen, Mehmedi fand per Kopf nicht den Weg ins Gehäuse. In Hälfte zwei wurde der Kampf deutlich verbissener. Dazu passte das Tor: Aus kurzer Distanz stocherte Wagner den Ball in Richtung Leno, der mit der Fußspitze die Richtung veränderte – ins eigene Tor (61.).“
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte es unter der Überschrift „Einmal mit Glück“ so gesehen: „In einem ausgezeichneten Bundesligaspiel war zu aller Überraschung bei Halbzeit noch kein Treffer gefallen. 14 Torchancen illuminierten diese hell leuchtende Begegnung. Dass daraus hüben wie drüben noch nichts Zählbares wurde, verdankten beide Teams ihren Torhütern Baumann und Leno. Dieser jedoch mutierte nach der Pause zum Pechvogel, als er dem Hoffenheimer Mittelstürmer Wagner zu dessen elftem Saisontor verhalf und dabei den Schuss des Bayern mit den Füßen ins Netz lenkte.“
Auch der Berliner Tagesspiegel hob das starke Niveau des Spiels heraus: „Vom Anpfiff an setzten beide Teams auf ihre spielerische Klasse und kreierten jede Menge Chancen. Ein Plus erspielte sich dabei zunächst Leverkusen: Die Korkut-Elf verbuchte weniger Ballverluste und hätte durch Admir Mehmedi, Karim Bellarabi und Kevin Kampl in der Anfangsphase die Führung erzielen können.“
Die Bild am Sonntag zitierte Rudi Völler nach dem Spiel mit diesen Worten: „Wir müssen in der Tabelle nach hinten schauen. Alles läuft bei uns wie verflucht. Ich hab es eben in der Kabine gesagt: Jetzt muss gegen Wolfsburg die Hütte brennen! Der Druck ist da. Wir haben ihn uns selbst eingebrockt.“
Der Kölner Express beschäftigt sich ebenfalls mit dem Tor des Tages: „Und Leno? Bayers Nationalkeeper, trotz Gesichtsmaske wieder einmal mit einer bärenstarken Leistung, war todunglücklich. ,Es ging alles so schnell', fasste er den Moment zusammen, ,irgendwie krüppelt er ihn vorbei, dann komme ich dran und fälsche ihn ab. Da war unglaublich viel Pech im Spiel.'“
Der Kölner Stadt-Anzeiger beschreibt in seiner Online-Analyse, was gut war im Leverkusener Spiel: „Die Ordnung im Leverkusener Spiel. Aber nur eine Halbzeit lang. Erstmals hatte Interimstrainer Tayfun Korkut sein Team im 4-4-2-System aufs Feld geschickt, mit Mehmedi und Volland als vordersten Störern. Das klappte auch ordentlich. Das Mittelfeld provozierte Ballgewinne, die zu Chancen führten. Es wäre ein großer Fortschritt gewesen, wenn eine davon genutzt worden wäre und der schöne Plan länger als 45 Minuten lang funktioniert hätte.“
Auch die Rheinische Post (Onlineausgabe) beschreibt die starke Phase der Werkself vor der Pause: „Nachdem die Leverkusener den ersten Ansturm der Gastgeber überstanden hatten, kam die Korkut-Elf dann erstmals selbst zu guten Chancen. Nach starkem Zuspiel von Kevin Volland war es Karim Bellarabi, der TSG-Keeper Oliver Baumann ernsthaft prüfte (11.). Nach einer Flanke von Roberto Hilbert tauchte nur zwei Minuten später Admir Mehmedi völlig frei vor dem gegnerischen Gehäuse auf, doch der Kopfball des Schweizers verfehlte das Ziel knapp. Leverkusen wurde nun zunehmend stärker und erarbeitete sich durch Bellarabi und Kampl (22./23.) weitere gute Möglichkeiten. Letztlich war jedoch immer ein Hoffenheimer Verteidiger zur Stelle und entschärfte die Schüsse.“
Der Kicker schließlich hatte es so gesehen: „Das Warten hält an. Unter Tayfun Korkut ist Leverkusen noch ohne Sieg. Dem 1:1 zum Debüt gegen Bremen und dem 0:0 bei Atletico Madrid folgte am Samstag das 0:1 bei Hoffenheim. Wieder hatte Bayer gute Ansätze gezeigt, wieder genügte es am Ende nicht. Trotzdem hatte Korkut seinen Spielern nichts vorzuwerfen. ,Wir haben eine fast perfekte erste Halbzeit gespielt. Was uns gefehlt hat, war, das Tor zu machen', erklärte der Coach nach dem Spiel.“
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