
„Leverkusen verschenkt gegen Wolfsburg leichtfertig den Sieg. Trotz Überlegenheit und vieler guter Torchancen reichte es für Bayer nur zum 2:2“, schreibt die Berliner Zeitung am Sonntag. Für die doppelt verspielte Führung nach den Treffern von Kapitän Lars Bender (29.) und Lucas Alario (61.) ist laut der Medien einzig und allein die Werkself selbst verantwortlich. Nach dem Kölner Stadt-Anzeiger „verlor Bayer 04 in einem unterhaltsamen Spiel voller spektakulärer Momente zwei Punkte bei einem 2:2-Unentschieden, das vermeidbar war“.
Dabei war die Werkself für die Medienvertreter über weite Strecken die dominierende Mannschaft – besonders in der ersten Halbzeit des Spiels. „Wieder hatte seine (Heiko Herrlichs, Anm. d. Red.) Mannschaft einen Riesen-Aufwand betrieben – und trotzdem reichte es nicht zu einem Heimsieg“, resümierte die Bild-Zeitung. Ähnlich sah es die Westdeutsche Zeitung, bei der „für die Werkself erneut Aufwand und Ertrag nicht im Einklang“ steht.
Das Sportmagazin Kicker blickt bei der Spielbewertung auf die Leistungen der vergangenen sieben Saisonpartien zurück: „Bayers Profis präsentieren sich als die Unvollendeten. Der entscheidende Pinselstrich, der das Bild zum Kunstwerk macht, fehlt. Nicht das erste Mal in dieser Saison. Nicht nur gegen Hoffenheim gab Bayer 04 eine Partie, die man komplett dominierte, aus der Hand. In Mainz war beim 1:3 trotz einer 1:0-Führung dasselbe geschehen. Nun gegen Wolfsburg wieder. Der leichtfertige Umgang mit den eigenen Chancen ist die eine, die Art und Weise, wie Bayer seine Gegner reanimiert, eine andere Sache.“ Weiter heißt es: „Ginge es nach weichen Kriterien, wäre alles gut bei Bayer 04. Die Leistungen sind in der Mehrzahl zufriedenstellend oder gut. Die Werkself entwickelt mehr Torgefährlichkeit als in der Vorsaison. Das Problem: Die Ergebnisse stimmen nicht.“

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Kristin Kögel und Friederike Repohl haben die Entwicklung der Bayer 04-Frauen in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum andere Spielerinnen. Nun wechselt Mittelfeldspielerin Kögel nach sechs Jahren in Leverkusen zu Racing Straßburg nach Frankreich, während Torhüterin und Kapitänin Repohl, die fünf Jahre unterm Kreuz spielte, ihre Karriere beendet. Im großen Werkself-TV-Interview zum Abschied sprechen die beiden unter anderem über ihre schönsten Erinnerungen an die Zeit bei Bayer 04, Meilensteine mit der Werkself und ihre Wünsche für die Zukunft.
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Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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Bei Turnieren in gleich vier europäischen Ländern messen sich die Leverkusener Junioren-Teams von U17 bis U8 mit dem Nachwuchs der Top-Teams des Kontinents. Derweil bestreitet die U16 gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund ein wichtiges Ligaspiel. Ebenfalls in der Liga wollen die U16-Juniorinnen im Duell mit dem 1. FC Köln den Derbysieg nach Leverkusen holen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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