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16.10.2017Bundesliga

Presseschau: „Der entscheidende Pinselstrich fehlt“

Nach dem 2:2 (1:1) gegen den VfL Wolfsburg ist Bayer 04 seit drei Spielen ungeschlagen. Die Freude über diesen Aspekt hält sich jedoch in Grenzen. Nicht nur, weil die Mannschaft von Heiko Herrlich mit dem Unentschieden gegen die Wölfe den dritten Heimsieg in Serie verpasst hat. Auch aus Sicht der Medien wäre gegen die Niedersachen deutlich mehr drin gewesen. Ein Blick in die Pressestimmen:
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„Leverkusen verschenkt gegen Wolfsburg leichtfertig den Sieg. Trotz Überlegenheit und vieler guter Torchancen reichte es für Bayer nur zum 2:2“, schreibt die Berliner Zeitung am Sonntag. Für die doppelt verspielte Führung nach den Treffern von Kapitän Lars Bender (29.) und Lucas Alario (61.) ist laut der Medien einzig und allein die Werkself selbst verantwortlich. Nach dem Kölner Stadt-Anzeiger „verlor Bayer 04 in einem unterhaltsamen Spiel voller spektakulärer Momente zwei Punkte bei einem 2:2-Unentschieden, das vermeidbar war“.

„Aufwand und Ertrag nicht im Einklang“

Dabei war die Werkself für die Medienvertreter über weite Strecken die dominierende Mannschaft – besonders in der ersten Halbzeit des Spiels. „Wieder hatte seine (Heiko Herrlichs, Anm. d. Red.) Mannschaft einen Riesen-Aufwand betrieben – und trotzdem reichte es nicht zu einem Heimsieg“, resümierte die Bild-Zeitung. Ähnlich sah es die Westdeutsche Zeitung, bei der „für die Werkself erneut Aufwand und Ertrag nicht im Einklang“ steht.

Das Sportmagazin Kicker blickt bei der Spielbewertung auf die Leistungen der vergangenen sieben Saisonpartien zurück: „Bayers Profis präsentieren sich als die Unvollendeten. Der entscheidende Pinselstrich, der das Bild zum Kunstwerk macht, fehlt. Nicht das erste Mal in dieser Saison. Nicht nur gegen Hoffenheim gab Bayer 04 eine Partie, die man komplett dominierte, aus der Hand. In Mainz war beim 1:3 trotz einer 1:0-Führung dasselbe geschehen. Nun gegen Wolfsburg wieder. Der leichtfertige Umgang mit den eigenen Chancen ist die eine, die Art und Weise, wie Bayer seine Gegner reanimiert, eine andere Sache.“ Weiter heißt es: „Ginge es nach weichen Kriterien, wäre alles gut bei Bayer 04. Die Leistungen sind in der Mehrzahl zufriedenstellend oder gut. Die Werkself entwickelt mehr Torgefährlichkeit als in der Vorsaison. Das Problem: Die Ergebnisse stimmen nicht.“

 

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