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10.01.2021Bundesliga

Presseschau: „Das erwartete Bild auf dem Rasen“

„Kontrollierte Offensive“, VAR-Diskussionen – und eine kuriose Statistik zu Ömer Toprak. Die Pressestimmen zum 1:1 gegen Werder Bremen.
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„Nach zwei Liga-Pleiten in Folge holt Leverkusen einen Punkt gegen Bremen (1:1)“, stellt die BILD eingangs fest und sieht angesichts der Niederlagen von Bayern und Leipzig auch das Bild in der Spitzengruppe der Tabelle: Bayer 04 „lässt den Abstand zur Tabellenspitze so nicht noch größer werden“.

Die Spielanlage der Werkself beschreibt die Welt am Sonntag folgendermaßen: „Bayer suchte sein Heil in der kontrollierten Offensive. Und hatte die erste Chance durch Bailey. Der traf acht Meter vor dem Tor den Ball nicht richtig (9. Minute).“

Insgesamt, fand die WAZ, „entwickelte sich das erwartete Bild auf dem Rasen in der bitterkalten BayArena. Bremen (…) stand tief und dicht gestaffelt. Die Werkself hatte viel Ballbesitz, es fehlten jedoch die Ideen und die Durchschlagskraft.“

Toprak traf zuletzt noch im Werkself-Trikot

Dennoch kam der Bremer Führungstreffer kurz nach Wiederanpfiff für RP ONLINE ziemlich überraschend. „Obwohl Werder in Halbzeit eins kaum Anzeichen machte, überhaupt ein Tor erzielen zu wollen, gingen die Gäste kurz nach Wiederanpfiff in Führung“, heißt es im Spielbericht. „Beim Freistoß von Ludwig Augustinsson verloren die Leverkusener Ömer Toprak aus den Augen. (…) Für den 31-Jährigen war es sein erstes Tor seit vier Jahren – damals noch im Trikot der Werkself.“

Die Reaktion der Werkself beschreibt der EXPRESS folgendermaßen: „Bayer drängte auf den Ausgleich. Demirbays Freistoß (56.) war zunächst die beste Chance.“

Kein Elfmeter kurz vor Schluss

Eine noch bessere sollte aber noch folgen. „Der Leverkusener Ausgleich in der 70. Minute wurde zunächst von Schiedsrichter Benjamin Cortus nicht anerkannt“, beschreibt der Kölner Stadt-Anzeiger das Tor zum 1:1. „Die VAR-Bilder zeigten jedoch, dass Lucas Alario den Ball bei der Annahme nicht mit der Hand berührte, bevor er ihn auf Patrik Schick weiterleitete, der ihn mithilfe von Friedls Bein ins Tor schoss. Deshalb zählte der etwas kuriose Treffer zurecht.“

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geht in ihrem Abschlusssatz dann noch auf die zweite vieldiskutierte Schiedsrichterentscheidung des Tages ein: „Da Cortus kurz vor Schluss ein Handspiel Mboms (90.+2) als unbeabsichtigt wertete, nahm Werder den Punkt verdientermaßen mit.“

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