
Der Kölner Stadt-Anzeiger (Online-Ausgabe) bringt das Geschehen in der BayArena auf diesen treffenden Punkt: „In 99 von 100 Fällen gewinnt Bayer 04 dieses Spiel“. Im Bericht heißt es zum „Moment des Spiels“: „Sinnbildlich für die Dramaturgie des Spiels steht die letzte vergebene Leverkusener Chance von Karim Bellarabi. Nach einer letzten schönen Vorbereitungsaktion von Diaby kommt der Außenstürmer in der 87. Minute aus etwa 1,5 Metern Entfernung zum Tor zum Schuss. Es war dieser Moment, in dem alle das Ereignis schon als vollendet angesehen haben. Tor! Und dann fliegt der Ball in einer unglaublichen Kurve über die Querlatte. Hier erhielt die Dramaturgie der vergebenen Chancen ihren absurden Höhepunkt.“
In der Rubrik „Das war gut“ ist zu lesen: „Die Intensität von Bayer 04 nach einer zähen ersten Viertelstunde. Der Werksklub dominierte das Spiel in allen messbaren Kategorien. Der Gegner kam ganz selten in die Nähe des Leverkusener Tores, erhielt auch nicht die Gelegenheit zum Ballbesitz, lief fast immer hinterher und musste große Chancen einer großen Zahl zulassen.“ Zum Mann des Spiels wird Moussa Diaby gekürt: „Der 20-Jährige bestach mit Geschwindigkeit, Eleganz, Technik und Gefühl für den Raum. Hier wurde sichtbar, warum sich Bayer 04 im Sommer für seine relativ günstige Verpflichtung von Paris St. Germain gefeiert hatte.“
Die Rheinische Post (Online-Ausgabe) thematisierte die Rutsch-Problematik in der BayArena: „Es ist eine der ältesten Ausreden der Fußballgeschichte, wenn ein Spiel nicht wie gewünscht verläuft: Der Platz ist schuld. Im Fall von Bayer Leverkusens 1:1 (1:1) gegen den SC Freiburg erlebte das oft mit einem Augenzwinkern erwähnte Klischee einer fahlen Trainererklärung eine faktenbasierte Renaissance. ...Freiburgs Keeper Mark Flekken rutschte bei einem Abstoßversuch weg, Diaby schlitterte in der zweiten Halbzeit bei einer Großchance ebenfalls über das Grün und vergab. Auch sonst waren die Spieler beider Seiten nicht gerade mit großer Stand- und Laufsicherheit unterwegs, was sicherlich auch an dem Dauerregen der vergangenen Tage lag – und an den vier Heimspielen, die Bayer 04 in kurzer Zeit vor der Länderspielpause bestritt. Insofern ist es verständlich, dass die Bundesliga-Tauglichkeit des malträtierten Geläufs nach dem Abpfiff zum Thema wurde. ,Der Rasen war wahnsinnig schmierig', merkte Freiburgs Trainer Christian Streich an, der die Werkself für ihr starkes Spiel lobte und mit dem aus Freiburger Sicht schmeichelhaften 1:1 sehr gut leben konnte. Sein Leverkusener Pendant Peter Bosz betonte ebenfalls, dass der Zustand des heimischen Platzes für die von ihm gewünschte Spielweise nicht gerade förderlich war. ,Wir haben alle gesehen, dass nicht nur wir, sondern auch die Gegner konstant weggerutscht sind.' Bayer sei eine Mannschaft, die von hinten das Spiel aufbauen und den Ball schnell laufen lassen wolle. ,Das ist schwierig auf dem Platz“, haderte der Niederländer. „Das ist kein Vorteil für uns.'“
Auch in der Bild am Sonntag ist das Grün ein zentraler Aspekt der Berichterstattung: „Dieser Untergrund bringt Leverkusen zum Rasen. Das 1:1 gegen Freiburg gerät zur Schlitter-Partie, immer wieder rutschen die Spieler beider Teams aus. ...Früh rutscht Freiburg-Torwart Flekken aus (2.), verursacht einen indirekten Freistoß. Nach einem Schlitterer kassiert Höfler Gelb, weil er danach Lars Bender erwischt (65.). Diaby verpasst nach seinem 1:1 (36.) die Führung, obwohl er erst Flekken stehen lässt, dann ausrutscht (68.). Trainer Bosz über den Rutsch-Rasen: ,Ich brauch nicht viel sagen, das hat jeder gesehen. Auf diesem Platz ist es schwierig, nicht auszurutschen.' Freiburg-Trainer Streich: ,Das war wie auf einer Eisbahn.' Trotzdem freut sich der Klub über den Punkt. Nils Petersen: ,Ich glaube, ich habe noch nie so glücklich einen Punkt gewonnen.'“
Der Kölner Express titelt „Chancenwucher trübt Diaby-Gala“ und zitiert Freiburgs Sportdirektor Jochen Saier nach der Partie mit diesen Worten: „Bei unserem Glück müssen wir eigentlich heute noch Lotto spielen“.
Die sportliche Wertung im Kicker fällt so aus: „Chancenwucher XXL: Leverkusen verzweifelt an Flekken und Aluminium: Der SC Freiburg hat im Auswärtsspiele bei Bayer 04 Leverkusen einen Punkt aus der BayArena entführt. Bei drückend überlegenen Rheinländern gingen die Breisgauer früh in Führung, hatten anschließend aber eine Menge Glück, dass die Gastgeber mehrere Hochkaräter ungenutzt ließen.“


Bitteres Ende des fünften Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. In den übrigen drei Spielen der Online-Vorrunde des fünften und finalen Showdowns haben die Leverkusener eSportler keine Punkte holen können. Der Showdown-Eins-Gewinner Bayer 04 verpasst damit den Einzug in die Offline-Runde und kann keine weiteren Zähler für die Gesamttabelle sammeln. In dieser ist das #B04eSports-Team zudem aus den Top Acht gerutscht. Eine direkte Teilnahme am Finalevent um die Deutsche Klub-Meisterschaft ist damit nicht mehr möglich, die Leverkusener müssen den Umweg über die Play-offs gehen.
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Wiedersehen in Athen: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit/live auf DAZN), begegnet die Werkself im Karaiskakis-Stadion zum zweiten Mal in der laufenden Saison dem griechischen Doublesieger Olympiakos Piräus. Nach dem Duell in der Ligaphase geht es nun im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26 zur Sache. Cheftrainer Kasper Hjulmand sprach vorab über die Herangehensweise für das Duell, Kapitän Robert Andrich erklärte unterdessen, wie die Mannschaft die Stimmung in der morgigen Spielstätte zu bändigen versucht.
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Im Hinspiel der K.-o.-Play-offs der UEFA Champions League 2025/26 gastiert die Werkself beim griechischen Double-Sieger Olympiakos Piräus. Die Partie findet am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 22 Uhr Ortszeit/21 Uhr dt. Zeit), im Stadio Georgios Karaiskakis statt. Vorab hat die Bayer 04-Fanbetreuung alle Infos zusammengefasst...
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Auf ein Neues also: Vier Wochen nach dem 2:0-Heimsieg in der Ligaphase der UEFA Champions League empfängt Olympiakos Piräus die Werkself an diesem Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei DAZN und im Werkself Radio), nun zum Hinspiel in den K.-o.-Play-offs ein zweites Mal binnen kurzer Zeit im Stadio Georgios Karaiskakis. Und es dürfte wieder ein hochintensives Duell in feuriger Atmosphäre werden.
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Ausgelassene Stimmung von Hitdorf bis Opladen – auch in diesem Jahr ließen wieder etliche junge wie alte Karnevalisten gemeinsam mit Schwarz-Rot die Kamelle fliegen. Los ging es am Karnevalsfreitag in Hitdorf, bevor der bunte Bayer 04-Wagen am darauffolgenden Valentinstag in Schlebusch vorbei an 40.000 fröhlichen Jecken zog. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntag in Wiesdorf mit, bevor zum Finale am Rosenmontag in Opladen trotz des regnerischen Wetters noch einmal 30.000 lachende Gesichter dem Bayer 04-LKW zujubelten.
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