
Unter dem Titel „Kein Sieger bei Abfälsch-Party“ konstatiert die BILD: „Leverkusen startet mit drei Ecken in rund drei Minuten ins Spiel. „Drei Ecken, ein Elfer“ heißt es auf dem Bolzplatz. In der Bundesliga ist es „Drei Ecken, ein Tor“: Bremens Ömer Toprak (30) hält das Schienbein rein, bevor Sven Bender an den Ball kommt – Eigentor (4.). Es ist das fünfte Eigentor zugunsten von Leverkusen in dieser Saison. Dahinter steckt System: Trainer Peter Bosz (55) hatte vorm Spiel gegen Union Berlin (2:0) im September angekündigt, im Laufe der Saison sechs oder sieben Eigentore zu erzwingen. Pechvogel und Ex-Leverkusener Toprak machte im Bayer-Dress insgesamt zwei Eigentore – gegen seinen alten Arbeitgeber jetzt sein drittes. Und es geht skurril weiter: Einen Schuss von Rashica fälscht Dragovic zum Ausgleich ab (40.). Und auch die Bremer Führung durch Davy Klaassen (48.) landet nach Leverkusener Beteiligung im Tor – Lars Bender fälscht den Schuss mit dem angelegten Arm leicht ab. Diese Partie ist eine richtige Abfälsch-Party!“
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) sah ein „wildes Spiel ohne Sieger in Leverkusen. Bayer und Bremen trennen sich 2:2 Leverkusen. Die Trainer Peter Bosz und Florian Kohfeldt umarmten sich nach dem Schlusspfiff freundschaftlich, ihre Spieler sanken völlig erschöpft auf den Boden. 90 abwechslungsreiche und spannende Minuten lang hatten sich Bayer Leverkusen und Werder Bremen alles abverlangt, viel Einsatz gezeigt – doch am Ende konnte wieder keine Mannschaft jubeln.“
Für den KICKER steckt Bayer 04 Leverkusen „ein klein wenig in der Ergebniskrise. Das 2:2 gegen Werder Bremen trotz einer insgesamt überlegenen Leistung war schon das fünfte Pflichtspiel in Folge ohne Dreier. Das sah Peter Bosz genauso. Der Bayer-Coach gab im Anschluss ans Remis gegen den SVW, das aufgrund eines deutlichen Chancenplus' und optischen Übergewichts eigentlich ein Sieg hätte sein müssen, gegenüber ‚Sky‘ an: ‚Heute müssen wir gewinnen. Das ist aber leider nicht passiert. In dieser Phase brauchen wir auch mal ein bisschen Glück.‘ Das genau fehlt der Werkself tatsächlich. Denn ein aberkanntes Tor von Lucas Alario, ein Kopfball an die Latte oder eine vergebene Großchance von Aleksandar Dragovic hätten gut und gern für das verdiente 3:2 gegen Werder sorgen können. Allein, es glückte nicht.“
„2:2 gegen Bremen: Werkself mit viel Einsatz, aber wieder ohne Sieg“, titelt der Kölner Stadt-Anzeiger. „Bayer 04 Leverkusen und Werder Bremen haben sich in einem turbulenten Samstagabendspiel mit 2:2 Toren getrennt. Es hätten auch 4:4 sein können oder 5:3.“ Gut war für den Berichterstatter, „die emotionale Leverkusener Reaktion auf den Rückstand in der zweiten Halbzeit. Der taktische Plan hatte nicht funktioniert, die Automatismen im Passspiel waren außer Kraft gesetzt, da fand die Mannschaft wenigstens als kämpferische Einheit zusammen und beeindruckte defensiv bekannt anfällige Bremer mit purem Willen und Einsatz. Das ist nicht die Strategie des Trainers Peter Bosz, aber die Zuschauer und Fans im Stadion bekamen auf diese Weise ein Spektakel und beste Unterhaltung geboten.“ Mann des Spiels sei Karim Bellarabi gewesen: „Seine Läufe und Flanken alleine waren vor allem in der zweiten Halbzeit das Eintrittsgeld wert. Der Ex-Nationalspieler riss die linke Abwehrseite der Bremer förmlich in Stücke, seine Leistung hätte mehr als ein direkt von ihm vorbereitetes Tor verdient gehabt.“
Die Frankfurter Rundschau fasste das Spielgeschehen wie folgt zusammen: „Die Leverkusener investierten zwar mehr in die Offensive, effektiver waren aber die Bremer, die beim Führungstreffer von Klaassen aber wieder von einem abgefälschten Ball profitierten. Sargent hatte den Niederländer in Schussposition gebracht. In der mittlerweile sehr offenen Partie gelang Alario nach Vorarbeit von Bellarabi der verdiente Ausgleich für Bayer. Alario traf anschließend mit einem Kopfball nur die Querlatte (67.). In der Schlussphase war Bayer überlegen.“

Bei Turnieren in gleich vier europäischen Ländern messen sich die Leverkusener Junioren-Teams von U17 bis U8 mit dem Nachwuchs der Top-Teams des Kontinents. Derweil bestreitet die U16 gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund ein wichtiges Ligaspiel. Ebenfalls in der Liga wollen die U16-Juniorinnen im Duell mit dem 1. FC Köln den Derbysieg nach Leverkusen holen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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