
Dass das Mainzer Stadion, das seit dieser Saison als Opel-Arena firmiert, für Gegner meist unwegsames Gelände bedeutet, ist keine neue Erkenntnis. Der dort beheimatete 1. FSV 05 steht für gehobene Lauf-, Sprint- und Kampfkraft, und wer könnte das nach fünf Jahren vor Ort besser wissen als Julian Baumgartlinger? Der Neuzugang von Bayer 04 kehrt am Samstag (15.30 Uhr) an seine alte Wirkungsstätte zurück und ist entsprechend im Bilde, was da auf die Werkself zukommt. „Ich weiß, wie schwer es die Mainzer ihren Gegnern im eigenen Stadion machen können, zumal sie gerade einen richtigen Lauf und das Momentum auf ihrer Seite haben. Aber wenn wir wenig zulassen und die Effizienz hochschrauben, können wir auch punkten“, sagt der Leverkusener Mittelfeld-Stratege.
Auch Roger Schmidt hofft natürlich auf einen ertragreichen Samstagnachmittag für die Seinen. „Es wird für uns ein ganz anderes Spiel als die letzten vier Aufgaben. Da mussten wir gegen defensiv kompakte Mannschaften das Spiel machen. Diesmal bekommen wir es gegen Mainz mit einem sehr mutigen und aggressiven Gegner zu tun, der völlig zu Recht da steht, wo er steht. Ich erwarte das bislang schwierigste Spiel dieser Saison, und ich erwarte, dass wir uns steigern werden“, sagte der Bayer 04-Chefcoach auf der Spieltags-Pressekonferenz im Mediencenter der BayArena, die als Livestream auf bayer04.de und Facebook zu sehen war.
"Jetzt einen draufsatteln"
Dabei machte der Werkself-Trainer zugleich deutlich, dass er zwar ebenso wie die Spieler mit der Quote von vier Punkten aus vier Partien höchst unzufrieden ist, aber keineswegs mit der Willensleistung seines Teams: „Die Mannschaft hat sehr viel investiert und gearbeitet gegen Augsburg, aber es gehört mehr als Arbeit dazu: Inspiration, Kreativität, Spielfreude. Die Basis von Mittwoch war gut, aber in den anderen Bereichen müssen wir jetzt zulegen und in Mainz einen draufsatteln. Spielwitz und Leichtigkeit sind ganz wichtig für eine gelungene Balance auf dem Platz.“
Dass die Werkself in den vergangenen beiden Begegnungen jeweils einen Elfmeter vergeben hat, bringt den Bayer 04-Coach derweil nicht um den Schlaf. „Wir sprechen natürlich darüber, wer unsere Elfer schießt, und Chicha und Charles sind eigentlich unsere sichersten Schützen. Charles hat sogar erstmals überhaupt in seiner Laufbahn einen verschossen“, sagte Schmidt, „aber das müssen wir abhaken, nach vorne gucken und es besser machen. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der nächste Versuch sitzt, egal wer schießt.“
Freude über Kießlings Comeback
Beim Unterfangen, künftig auch in der Offensive aus dem Spiel heraus mehr Wucht und Effekt zu entwickeln, baut der Trainer auch auf Stefan Kießling, dessen Comeback nach langer Leidenszeit gegen Augsburg wohl jeden Werkself-Fan erfreut hat. „Für Kieß war das eine sehr schwierige Phase und er hat sehr viel dafür getan, jetzt wieder in diesen Zustand zu kommen. Stefan war sehr frisch und beweglich, als er auf den Platz kam, und wir alle sind froh, dass er wieder da ist. Ich glaube, er wird schon bald wieder der Führungsspieler sein, der er in den vielen vergangenen Jahren immer gewesen ist“, betonte Schmidt.
Personell muss Bayer 04 in Mainz weiter auf die verletzten Karim Bellarabi und Vladlen Yurchenko verzichten.


Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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