
Mit vier Niederlagen in Folge sind die Bremer miserabel ins Jahr 2017 gestartet. Allerdings zeigte Werder auch in diesen Spielen schon durchaus ansprechende Leistungen. Gerade bei den knappen Heimniederlagen gegen Borussia Dortmund (1:2) und Bayern München (1:2) überzeugten die couragierten Bremer mit großem Einsatz. In Augsburg verlor Werder erst in letzter Sekunde mit 2:3 und auch zu Hause gegen Mönchengladbach (0:1) wäre mehr drin gewesen. Nach dem 20. Spieltag standen die Bremer auf einem Relegationsplatz. Doch dann ging's aufwärts, es folgten die Auswärtssiege in Mainz (2:0) und Wolfsburg (2:1) sowie zuletzt der 2:0-Heimsieg gegen Darmstadt. Mit dieser Serie sind die Grün-Weißen auf Platz 14 geklettert.
Dass es primär wieder um den Klassenerhalt gehen würde, war den Bremern vor der Saison klar. Möglichst schnell die 40-Punkte-Marke zu erreichen, so lautete das Ziel an der Weser. Davon ist man mit derzeit 25 Punkten noch ein Stück weit entfernt, aber es sind ja auch noch elf Spiele zu absolvieren. Vor allem in der Offensive ist Werder stark besetzt. Dabei hat Stürmer-Legende Claudio Pizarro, der beim 4:1-Sieg in Leverkusen in der vergangenen Saison drei Tore erzielte, in dieser Bundesliga-Spielzeit noch nicht einmal getroffen. Als umso gefährlicher erwiesen sich aber Serge Gnabry (10 Treffer) und Max Kruse (6), die zusammen mehr als die Hälfte der 30 Werder-Tore beisteuerten.
Immer noch bereitet die Defensive Trainer Alexander Nouri Kopfzerbrechen. Nur der Hamburger SV und Darmstadt 98 haben mehr Gegentore kassiert als Werder (43). Besonders bitter für die Bremer ist nun auch die schwerwiegende Verletzung ihres Kapitäns Clemens Fritz. Der 36-Jährige, der einst auch für Bayer 04 spielte, erlitt bei der Partie in Darmstadt einen Riss der Syndesmose im rechten Sprunggelenk und fällt damit wohl für den Rest der Saison aus. Gute Besserung auch von dieser Stelle aus, Clemens!
Der Kapitän fällt also definitiv aus, hinter dem Einsatz von drei weiteren Werder-Profis stehen noch mehr oder weniger große Fragezeichen. Serge Gnabry musste wegen Knieschmerzen am Mittwoch das Training abbrechen. Der Däne Thomas Delaney, der nach seiner Mittelgesichtsfraktur samt Gehirnerschütterung mit einer Gesichtsmaske trainierte, ließ offen, ob er am Freitag schon wieder dabei sein kann. Und auch Philipp Bargfrede (Beckenprobleme) kann möglicherweise nicht in der BayArena auflaufen. Fehlen wird außerdem der langzeitverletzte Stürmer Izet Hajrovic.
Trotz aller personellen Probleme haben die Bremer zuletzt ordentlich Selbstvertrauen tanken können und im Abstiegskampf auch aufgrund ihrer Erfahrungen in den vergangenen Jahren diesmal wieder gute Karten. Nicht zuletzt die Heimstärke ist ein Trumpf der Werderaner im Ringen um den Klassenerhalt.


Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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